Mittwoch, Juli 24, 2024

Smart-Meter-Projekte: zukunftssicher und ohne Investitionsrisiko starten.

Die EU hat es sich als Ziel gesetzt, Smart Meter flächendeckend einzuführen. Somit sollen auch in Österreich 95 % der Stromzähler bis Ende 2019 auf Smart Meter umgerüstet werden. Hieraus resultieren höhere Transparenz beim Energieverbrauch und Potenzial für Energieeinsparungen.

Für einen flächendeckenden Rollout sind jedoch noch richtungsweisende Technologie- und Architekturentscheidungen zu treffen. Für die jeweilige Netztopologie den richtigen Technologiemix und die damit einhergehende Sourcing-Strategie zu finden, ist ein schwieriger und langwieriger Prozess, dem nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.

Während die Vorbereitungen in vollem Gange sind, werden laufend durchschnittlich 2,5 % aller Zähler aus technischen oder eichrechtlichen Gründen erneuert – österreichweit über 130.000 Zähler pro Jahr. Gelingt es, diesen Zählertausch bereits für den Smart-Meter-Rollout zu nutzen, können dadurch enorme Sunk-Costs für Hardware und Installation eingespart werden. Gleichzeitig werden die zeitnahen gesetzlichen Vorgaben der Einführungsverordnung für 2015 erfüllt und wertvolle Erfahrungen für den großen Rollout in den Folgejahren gesammelt.

Technologieneutral und zukunftssicher

Smart Meter mit Mobilfunkanbindung sind durch ihre optimale Technologie für diesen Einsatzfall geeignet. Damit können bereits heute punktuell Ferraris-Zähler mit Smart Meter ausgetauscht werden.

Die Verwendung bestehender und nahezu flächendeckend verfügbarer Kommunikationsnetze erlaubt es, unabhängig von komplementärer Infrastruktur wie zum Beispiel Konzentratoren und anderen Netzelementen zu agieren. Sowohl für den Tausch einzelner Zähler als auch bei Neuinstallationen in Neubauten oder bei der Ausstattung von dezentralen Einspeiseanlagen ist diese Flexibilität unabdingbar.   

Die Verwendung von etablierten und international eingesetzten Standards garantiert dabei nicht nur höchste Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten, sondern auch die wechselwirkungsfreie Koexistenz mit potenziellen künftigen Technologien – so bleiben alle Optionen offen.

Bei einer österreichweiten Anzahl von knapp 57.000 Neubauten pro Jahr und zirka 12.000 neuen Ökostromeinspeisern ergeben sich für einen beispielhaften Netzbetreiber mit 500.000 Messpunkten Einsparungen von ca. 1,2 Mio. Euro durch unmittelbaren Smart-Meter-Einsatz im Vergleich zur Installation von Ferraris-Zählern, die im Rahmen des Smart-Meter-Rollouts erneut getauscht werden müssten.

Mehr als nur die Datenanbindung

Telekommunikationsanbieter sind für dieses Szenario logische Lieferanten für die Datenanbindung, jedoch bieten spezialisierte Unternehmen weit mehr als nur die Kommunikationsdienstleistung. Die Telekom Austria Group M2M geht einen Schritt weiter und bietet ganzheitliche Zählersysteme für diesen Einsatzfall an. Von der Planung über den Einkauf bis hin zum Rollout und dem laufenden Betrieb des Zählersystems werden modulare Services angeboten, die sich optimal in das bestehende Umfeld des Energieversorgers eingliedern. Ergänzt wird das Portfolio durch Installationsdienstleistungen, die von A1-Außendienstmitarbeitern in ganz Österreich ausgeführt werden. Somit können die Kapazitäten für den Smart-Meter-Rollout zeitlich flexibel und bedarfsgerecht geplant werden.

Die Telekom Austria Group M2M kann als End-to-end-Dienstleister für Energieversorger in Österreich und CEE Smart Metering zukunftssicher einführen und betreiben. Gemeinsam mit A1, dem österreichischen Tochterunternehmen der Telekom Austria Group, verfügt das Unternehmen über jene Kompetenzen und Ressourcen, die einen raschen und kostengünstigen Rollout von Smart Metering in Österreich ermöglichen.

Info: m2m.telekomaustria.com

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