Sonntag, Dezember 04, 2022

Die Münzer-Tochter epuls generiert Daten aus der E-Mobilität, übersetzt diese in eine handelbare Quote und vertreiben sie an Kunden gemäß der Kraftstoffverordnung.

Das Start-up epuls macht sich den Handel mit Klimazertifikaten zunutze. Dabei werden gesammelte Fahrten von E-Autos in Klimapaketen kombiniert und an Unternehmen verkauft, die ihre Klimabilanz verbessern möchten. Aber auch die Fahrer*innen oder Strom­erzeuger der getankten Erneuerbaren profitieren: Sie bekommen für ihren Beitrag zum Klimaschutz Prämien ausbezahlt.

Mit dem Start-up epuls steigt das Wiener Familienunternehmen Münzer Bioindustrie in die Elektromobilität ein. »Wir sehen mit diesem für uns logischen Schritt eine weitere Chance, unsere Position im Bereich der alternativen und erneuerbaren Antriebs- und Energieformen im Verkehrssektor zu stärken und noch weiter auszubauen«, so CEO Ewald-Marco Münzer. Der Mischkonzern Münzer Bio­industrie ist mit Produkten und Industrieservices in den Bereichen Biodiesel, Biomethan, Altöl, Abfallentsorgung und Reinigung breit aufgestellt.

Die Kraftstoffverordnung (KVO) ermöglicht, CO2-Einsparungen im Verkehr zu vermarkten. Alternative Kraftstoffe – flüssig, gasförmig oder elektrisch – können in einem Geschäftsmodell handelbar gemacht werden, so dass die staatlich angestrebten Dekarbonisierungsziele auch formal erreicht werden. Auf diesem Weg soll der Umstieg auf E-Mobilität gefördert werden und gleichzeitig jede und jeder Besitzer eines E-Autos auch Teil dieser Erfolgsgeschichte werden. epuls macht es möglich, dass nun auch Privatbesitzer*innen finanziell an diesem Erfolg teilhaben können. Münzer erklärt: »Hier liegt die Übersetzungsleistung von epuls. Denn das E-Auto allein ergibt formal noch keine CO2-Einsparung. Erst die Anrechnung bei den Behörden, wie in Österreich dem Umweltbundesamt, und die Inverkehrbringung dieser Quote trägt zur Zielerreichung bei.«

Kundin Elisabeth ­Buxbaum freut sich mit epuls-Geschäftsführer Christian Dyczek über den einfachen Weg zu ihrer Prämie: »Ich mache nicht nur etwas Gutes für die Umwelt mit meinem Elektroauto, sondern bekomme auch noch Geld dafür.« (Bild: epuls) 

Das Team von Münzer hat im vergangenen Jahr seine Expertise im Bereich der Einsparungsquoten im Verkehr weiter ausgebaut und bietet nun, im neu geschaffenen Unternehmen epuls, eine Plattform sowohl für Elektrofahrzeugbesitzer*innen als auch für Betreiber von Ladestellen, elektrischen Betriebsflotten und Stromanbietern an. Diesen wird jährlich eine attraktive Vergütung ausbezahlt.

Einfache Abwicklung für den Kunden

Elektroautobesitzer*innen und Kraftstoffanbieter erhalten die jährliche epuls-Prämie auf einfachem Weg, indem sie sich auf der Homepage von epuls registrieren, den Zulassungsschein hochladen und die erforderlichen Daten eintragen. Nach Prüfung dieser Daten wird innerhalb von 14 Tagen die Prämie überwiesen. Geschäftsführer Christian Dyczek erklärt: »Unser Ziel ist es, das Procedere so einfach wie möglich zu gestalten. Die Prämie wird jedes Jahr aufs Neue ausbezahlt.« Dyczek ist überzeugt: »Die Ökologisierung des Verkehrssektors erfordert viel Know-how. Wir beschäftigen uns seit Jahren mit der Erzeugung alternativer Kraftstoffe. Mit epuls als Plattform für den Handel mit Einsparungsquoten haben wir den Brückenschlag in die Welt der E-Mobilität geschafft.«

(Titelbild: iStock)

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