Mittwoch, November 30, 2022



Der Energiewirtschaft steht eine digitale Zukunft bevor. Das Generieren und Sammeln von Daten alleine bringt allerdings nicht viel. Diese müssen auch in einen sinnvollen Kontext gesetzt werden– hier hilft Crate.io.


Struktur und Ordnung haben Einfluss auf jeden Unternehmenserfolg. Angesichts geforderter Energieeffizienz und Reduktion des Energieverbrauchs sowie dem Umgang mit erneuerbaren Energieträgern kommt neuen IT-Systemen besondere Bedeutung zu. »Die Frage von Energie und Energiemanagement ist über die Jahre komplexer geworden«, stellt Eva Schönleitner, CEO von Crate.io fest. Die Datenexplosion speziell im Bereich Industrial Internet of Things stehe aber noch ganz am Anfang. Sowohl in der Forschung als auch in der Praxis zeigt sich, dass Datenverfügbarkeit und -verarbeitung eine zentrale Hürde darstellen, um die Potenziale digitaler Technologien im Energiebereich realisieren zu können. Die Menge an Daten hat sich vervielfacht, traditionelle Datenbanken stoßen hier an ihre Grenzen. Bei Monatsumsatzdaten waren ERP-Systeme ausreichend. Bei der Arbeit mit Sensordaten, wo in der Sekunde hunderttausende Daten etwa von Wind­rädern einfließen, ist andere Technologie gefragt. »Hier braucht es eine komplett neue Datenbanklösung«, betont Schönleitner und verweist auf die Lösungen des Softwareunternehmens.

CrateDB ist eine hochgradig skalierbare, multimodale Datenbank der Enterprise-Klasse. Sie ist in der Lage, riesige Datenmengen aus verschiedenen Quellen in Echtzeit aufzunehmen und zu verwalten, wodurch Unternehmen weltweit in die Lage versetzt werden, Daten in Business Value umzuwandeln. Auf diese Weise unterstützt CrateDB Energieunternehmen, die eine große Menge an dezentralen Datenströmen bewältigen müssen. In Remote-Umgebungen ist es wesentlich zuverlässiger und einfacher zu implementieren als ein herkömmliches Datenbankmanagementsystem und kann hybrid – also on-premises, in der Cloud und im Edge-Betrieb – eingesetzt werden.

Dimensionen der Datenbank
Crate.io arbeitet mit kommerziellen Firmen zusammen, ebenso mit Universitäten. Eine Kooperation besteht derzeit etwa mit der Fachhochschule Dornbirn und der Swiss Smart Factory. Der Fokus liegt dabei auf Energieoptimierung. »Mit Kunden entwickeln wir Echtzeitlösungen, zum Beispiel mit Gantner Lösungen für Smart Grids«, informiert Schönleitner, die bereits Büros in Dornbirn, Berlin, Wien und San Francisco betreibt.



Bild: »Mit Gantner Instruments adressieren wir Fragen der Regelbarkeit erneuerbarer Energiequellen im Stromnetz und bringen die Energiewende voran«, kommentiert Eva Schönleitner, Crate.io.

Hintergrund
Zur Verbesserung des Ressourceneinsatzes in der Produktion lassen sich mit Informations- und Automationstechnik mehrere Optimierungshebel ­aktivieren.

- Optimierung von industriellen Systemlösungen zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft im Unternehmen
- Digitale Transformation für Ressourceneffizienz und Energieverbrauch
- Optimierung der Prozessparameter durch z. B. eine Verringerung der Erwärmungstemperatur
- Sensorgestützte Anlagen für die erhöhte Rückgewinnung wiederverwertbarer Materialien
- Reduktion des Energieverbrauchs elektrischer Antriebe zum Betrieb von Pumpen, Ventilatoren etc.
- Digitale Steuerungssysteme der Prozessperipherie wie Beleuchtung und Heizung führen zu spürbaren Energieeinsparungen.

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