Sonntag, Juli 14, 2024

Mit einer neuen Fernwärmeleitung des Regionalwärmeverbunds Klagenfurt - Maria Saal wird vorhandene Restwärme aus Produktionsanlagen von Fundermax in St. Veit für 10.000 Haushalte nutzbar gemacht. Ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und Klimaneutralität in Kärnten.

Titelbild: Beim Spatenstich waren neben Fundermax und dem Regionalwärmeverbund auch Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrätin Sara Schaar, Landesrat Martin Gruber u.a. die Bürgermeister Martin Kulmer (St. Veit), Franz Pfaller (Maria Saal) und die Geschäftsführerin der IV Kärnten Claudia Mischensky anwesend.

V.l.n.r.: Eduard Pleschutznig, Franz Pfaller, Martin Kulmer, Jakob Edler, LR Martin Gruber, Gernot Schöbitz, LH Dr. Peter Kaiser, LR Sara Schaar, Arnulf Penker und Johann Hafner. (Credit: Johannes Puch) 

Fundermax liefert seit mehr als 30 Jahren zusammen mit der Kelag klimafreundliche Fernwärme für tausende Haushalte in St. Veit. Dank der neuen Fernwärmeleitung können künftig bis zu 10.000 weitere Kärntner Haushalte klimafreundlich mit Wärme versorgt werden – aus im Betrieb anfallender Restwärme und ohne den Einsatz zusätzlicher Brennstoffe. 

Heute erfolgte am Betriebsgelände von Fundermax der Spatenstich zum Bau der neuen Leitung. Von St. Veit aus verläuft sie - insg. 15 Kilometer lang -  über Maria Saal bis nach Klagenfurt. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr. Umgesetzt wird das Projekt von Fundermax gemeinsam mit dem Regionalwärmeverbund Klagenfurt-Maria Saal: Fundermax stellt Restwärme aus seinem Betrieb zur Verfügung, der Regionalwärmeverbund baut die neue Leitung und bringt die Fernwärme zu den Abnehmern. Gemeinsam investieren die Partner mehr als 15 Millionen Euro in das Projekt. 

Beim Spatenstich durften Fundermax und der Regionalwärmeverbund neben Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser Landesrätin Sara Schaar, Landesrat Martin Gruber u.a. auch die Bürgermeister Martin Kulmer (St. Veit), Franz Pfaller (Maria Saal) und die Geschäftsführerin der IV Kärnten Claudia Mischensky begrüßen.

Wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität

Für Kärnten ist umweltschonende Fernwärme ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Vor dem Hintergrund der dramatischen Preiserhöhungen im Energiebereich ist es umso wichtiger, dieses Projekt rasch umzusetzen, um somit auch nachhaltig zur Energiewende in Kärnten beizutragen und die Abhängigkeit von Gas zu reduzieren.

Auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser lobt das Projekt: „Das ist ein denkwürdiger Tag. Was wir in der Theorie geplant und angedacht haben, wird nun umgesetzt. Unser Bundesland hat im Energiebereich bereits eine führende Rolle in Europa, die wir ausweiten wollen. Wir konnten den Anteil der erneuerbaren Wärme von 55 Prozent auf 58,2 Prozent erhöhen. Die neue Fernwärmeleitung von Fundermax und dem Regionalwärmeverbund Klagenfurt-Maria Saal leistet hier einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und zur Klimastrategie Kärntens.

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