Die smarte Leckageortung in Frankfurt und ein Renaturierungsprojekt mit EcoTree sind Teil der transparent kommunizierten globalen Wasserstrategie von Amazon Web Services (AWS).
Wasser wird in vielen Regionen zur knappen Ressource – auch dort, wo Amazon Rechenzentren betreibt. Mit zwei aktuellen Projekten in Deutschland zeigt AWS, wie technologische Innovation und naturbasierte Lösungen zusammenwirken können, um Wasser zu sparen und zurückzuführen.
Technologie gegen Wasserverlust
Gemeinsam mit dem Wassertechnologie-Scaleup Shayp finanziert Amazon bis 2028 die Installation intelligenter IoT-Sensorik in 500 Frankfurter Gebäuden – kostenlos für die Eigentümer. Schulen, Krankenhäuser und medizinische Zentren erhalten damit eine automatisierte Leckageerkennung rund um die Uhr. Die AWS-Cloud-Technologie wertet die Daten in Echtzeit aus und ermöglicht schnelles Handeln bei erkannten Lecks. Allein dieses Projekt soll jährlich mehr als 320 Millionen Liter Wasser einsparen.
Parallel dazu stärkt Amazon gemeinsam mit EcoTree Feuchtgebiete auf 200 Hektar im Spessartwald bei Würzburg. Rund sechs Hektar neuer Feuchtlebensraum sollen den Wasserfluss verlangsamen, die Grundwasseranreicherung fördern und Lebensräume für bedrohte Arten wie den Schwarzstorch schaffen. Ab Ende 2027 sollen so jährlich über 57 Millionen Liter Wasser zurückgeführt werden.
Zusammen führen beide Projekte künftig mehr als 370 Millionen Liter Wasser pro Jahr zurück – ein konkreter Beitrag zum Amazon-Ziel, bis 2030 mehr Wasser an die Gemeinden zurückzuführen, als im eigenen Betrieb verbraucht wird.
Transparenz als Grundprinzip
Über die Einzelprojekte hinaus legt Amazon regelmäßig konkrete Kennzahlen zu seinem globalen Wasserverbrauch offen: 2025 lag die Wassereffizienz der Rechenzentren bei 0,12 Liter pro Kilowattstunde – mehr als siebenmal effizienter als der Branchendurchschnitt (0,84 L/kWh). Möglich wird dies vor allem durch "Free Air Cooling", das an rund 90 Prozent der Betriebsstunden ganz ohne Wasser auskommt; Verdunstungskühlung kommt nur an den heißesten Tagen zum Einsatz.
Beim Ziel, bis 2030 mehr Wasser zurückzuführen als verbraucht wird, ist Amazon bereits zu 75 Prozent angekommen. Weltweit wurden dafür über 50 Wasserprojekte angestoßen, die zusammen mehr als 22 Milliarden Liter Wasser jährlich an Gemeinden zurückgeben sollen – von Leckageortung in Italien bis zu Feuchtgebietsprojekten in Schweden und Großbritannien. Zusätzlich setzt Amazon an 26 Standorten bereits zu 100 Prozent aufbereitetes Wasser statt Trinkwasser ein und unterstützt Kommunen aktiv beim Aufbau solcher Programme.
Wasser als gemeinsame Verantwortung
Die Projekte stehen exemplarisch für den Ansatz von AWS: messbare Fortschritte, offen kommunizierte Kennzahlen und die Verbindung von Technologie mit ökologischer Wiederherstellung. Damit unterstreicht Amazon sein Engagement, Wasser als gemeinsame Ressource verantwortungsvoll zu behandeln – transparent nachvollziehbar und mit klarem Zeitplan bis 2030.
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