Dienstag, Juli 16, 2024

Die Velux Gruppe und Hydro haben sich auf ein gemeinsames Ziel geeinigt, um die CO2-Emissionen pro Kilogramm Aluminium zu reduzieren. Damit will die Velux Gruppe die CO2-Emissionen in der Wertschöpfungskette bis 2030 halbieren.

Titelbild: Das Recycling von Post-Verbraucher-Aluminiumschrott am Hydro-Standort in Clervaux, Luxemburg. (Credit: Halvor Molland/Hydro)

Das neue Partnerschaftsabkommen sieht vor, dass Velux bis zum Jahr 2030 weniger als 2,0 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Aluminium emittiert - deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von 11,3 Kilogramm. Dieses ehrgeizige Ziel umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und basiert auf dem Durchschnitt aller stranggepressten Aluminiumkomponenten, die Hydro an Velux liefert. Mithilfe dieser Vereinbarung will Velux bereits bis Ende 2022 die eigenen CO2-Emissionen um 15.000-20.000 Tonnen verringern.

Da mehr als 94 Prozent des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens von den in den Produkten verwendeten Materialien stammen, ist die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette entscheidend für das Halbieren der Scope-3-Emissionen. Bis 2030 will der Konzern auch die Scope-1- und Scope-2-Emissionen um gar 100 Prozent zurückfahren. „Da Gebäude für fast 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich sind, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Materialien, aus denen sie bestehen, nachhaltiger werden“, sagt Tina Mayn, Executive Vice President, Products and Innovation, der Velux Gruppe.

CO2 - arme Herstellung

Durch die Verwendung der CO2-armen Produkte Hydro REDUXA und Hydro CIRCAL werden die CO2-Emissionen pro Kilogramm Aluminium, das bei der Herstellung von Dachfenstern, Flachdach-Fenstern oder Zubehör verwendet wird, reduziert. „Die Abnehmer und Endverwender von wichtigen Baumaterialien wie Fenstern werden in Zukunft noch klimabewusster werden. Auf diese Weise übernehmen Hydro und Velux Verantwortung in der gesamten Wertschöpfungskette. Wir freuen uns über die vertiefte Zusammenarbeit und auf zukünftige Fortschritte", sagt Paul Warton, Executive Vice President und verantwortlich für den Geschäftsbereich Hydro Extrusions.

Hydro REDUXA wird durch Elektrolyse mit erneuerbaren Energiequellen aus Wasser, Wind und Sonne hergestellt. (Bild: Nils Vibe-Rheymer/Hydro)

Hydro REDUXA wird mit erneuerbaren Energiequellen aus Wasser, Wind und Sonne sowie einer hocheffizienten Elektrolyse-Technologie hergestellt. Hydro CIRCAL wird ebenfalls mit erneuerbarem Strom produziert und besteht darüber hinaus zu mindestens 75 Prozent aus recyceltem Aluminiumschrott, der nach dem Verbrauch anfällt. Die beiden Produkte emittieren 4,0 Kilogramm bzw. 2,3 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Aluminium. Beide Unternehmen arbeiten aber daran, die Verringerung der CO2-Emissionen von Aluminium weiter zu optimieren.

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