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''Unternehmen suchen in Wahrheit nicht Technologie, sondern Lösungen für ihre  Probleme'', so Walter Weihs.Die Software AG zeigt nach der Verschmelzung mit IDS Scheer ein starkes Portfolio. Man zeigt sich für den Wandel in der Unterstützung von Geschäftsprozessen durch die IT besser gerüstet.

2010 war die Übernahme abgeschlossen, im Vorjahr wurden die beiden Organisationen auf Linie gebracht. Mit der Akquisition von IDS Scheer ist die Marktposition des IT-Experten Software AG auch in Österreich gestärkt worden. Software-AG-Geschäftsführer Walter Weihs will durch das hinzugewonnene Portfolio vor allem im SAP-Beratungsgeschäft und bei der Steuerung von Geschäftsprozessen profitieren. Im Herbst 2011 veröffentlichte Quartalszahlen bestätigten zuletzt den Wachstumskurs bei Integrations- und Prozess-Software. Die angebotenen Produkte und Serviceleistungen treffen auf eine starke Nachfrage, heißt es bei dem deutschen Softwarekonzern.

»Mit den fachlichen Ressourcen von IDS und den ARIS-Produkten decken wir nun den kompletten Kreislauf der Entwicklung und Unterstützung von Geschäftsprozessen in Unternehmen ab«, erklärt Weihs dem Report. Sowohl ARIS als auch die Marke IDS Consulting sollen auf Dauer erhalten bleiben.

Die Software AG ist seit jeher ein technologieorientiertes Unternehmen. Dies hatte zur Folge, dass Weihs mitunter die passenden Mitarbeiter fehlten, um mit den Kunden auf fachlicher Ebene Projekte diskutieren zu können. Unternehmen suchen »in Wahrheit nicht Technologie, sondern Lösungen für ihre Probleme«, ist Weihs bewusst. Mit den dazu gewonnenen Kompetenzen der Business-Prozess-Experten von IDS sei diese Lücke nun gefüllt.

Die Entwicklung von IT-Lösungen in der Unterstützung von Geschäftsprozessen hat sich am Markt generell geändert. Einst wurden Prozesse nach ihrer Modellierung der IT übergeben, von dieser nach eigenem Gutdünken entwickelt, und waren als Ergebnis mitunter nicht wiedererkennbar. Zwischen der IT-Entwicklung und den Fachabteilungen in den Unternehmen war in der Vergangenheit mancher tiefer Graben entstanden.

Durch die Zusammenführung der Planungs- und Entwicklungswerkzeuge der Software AG mit dem IDS-Portfolio sollen fehlerhafte oder unpräzise Ergebnisse nun vermieden werden.

In Projekten werden neue Informationen und Veränderungen – sowohl auf Business- als auch auf IT-Entwicklungsseite – in einer Ablage, einem Repository, hinterlegt und mit allen Auswirkungen auf den jeweils anderen Bereich gekoppelt. Am Ende des Tages, respektive der Entwicklung, steht ein IT-gestützter Geschäftsprozess, der auch von den Fachabteilungen gerne genutzt wird.


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