Infineon legte im Dezember die Bilanzergebnisse des abgelaufenen Wirtschaftsjahres 2011 vor.
Dieses endete für den Halbleiterhersteller im September. Der Umsatz in Österreich betrug in diesem Geschäftsjahr 1,36 Mrd. Euro. In dem abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Zuge von Maßnahmen zur Prozessoptimierung unter anderem die Infineon-interne Leistungsverrechnung mit Februar 2011 auf eine Vertragsfertiger-Systematik umgestellt. Infineon Austria verzeichnet daher rund 180 Millionen Euro weniger Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch stieg der Gesamtumsatz von Infineon Austria um 32,8 Millionen Euro beziehungsweise 2,5 Prozent auf eine Rekordhöhe. Das EGT beträgt in diesem Jahr 165,7 Millionen Euro und hat sich damit um 7,8 Prozent erhöht. (Vorjahr 153,6 Millionen Euro).
Investiert wurden 204,9 Millionen Euro (Vorjahr 40,6 Millionen Euro). Die Investitionen flossen in den Ausbau der Fertigungskapazitäten sowie den Bereich Forschung und Entwicklung. Kernstück ist zum einen die Errichtung einer 300mm-Pilotlinie und zum anderen der Ausbau von Forschungslabors für Industrie- und Automobil-Anwendungen sowie die Neuerrichtung eines Labors für Zuverlässigkeits- und Qualitätsprüfung für Reifendruck-Sensorik. Eines der Highlights jüngst ist ein im Oktober bekannt gegebener Durchbruch in der Fertigungstechnologie: Infineon gelang es im Villacher Werk als erstem Unternehmen weltweit, Leistungselektronik-Chips auf 300 Millimeter großen Dünnwafern zu fertigen.
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