Die Gewinner des Wirtschaftspreises „ebiz egovernment award 2010“ in Wien sind Alcatel-Lucent, Orange und der Arbeiter Samariter Bund, ITS Vienna Region, Stadt Wien sowie ICE – Vienna, Echonet und A1 Telekom Austria.
Der Award wird vom Report Verlag veranstaltet und zum nunmehr sechsten Mal vergeben. Der „ebiz egovernment award“ wird von OKI Printing Solutions, dem Bundeskanzleramt, Plattform Digitales Österreich, sowie in Wien von Kapsch CarrierCom, BRZ und Quality Austria unterstützt. Der Award wird in jedem Bundesland vergeben. Mehr unter award.report.at
Fotos zur Veranstaltung unter
sowie unter www.puls4.com und www.leadersnet.at
1. Platz Wien
Alcatel-Lucent Austria AG, ORANGE Austria Telecommunication GmbH, Arbeiter Samariter Bund
Projekt: healthe
healthe ist die erste patientenorientierte mobile E-Health-Lösung Österreichs. Das neue Service erleichtert den Alltag chronisch kranker Menschen erheblich. Über das Handy können Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck ihre Blutzucker- oder Blutdruckwerte automatisch an die healthe-Plattform übermitteln. Auf diese Daten haben nur die vom jeweiligen Anwender autorisierten Personen Zugriff. Der Patient erspart sich damit die manuelle Dokumentation der Werte und Arztbesuche zum Austausch der Daten. Der behandelnde Arzt erhält jederzeit auf Knopfdruck eine lückenlose Dokumentation und übersichtlich aufbereitete Information über die Entwicklung der Vitalwerte des Patienten. Auch der Patient selbst, seine medizinischen Betreuer, Krankenpfleger oder Familienmitglieder haben, wenn gewünscht, die Kontrolle über seinen Gesundheitszustand. healthe ist zudem mit einer Erinnerungs- und Benachrichtigungsfunktion ausgestattet, die je nach Einstellung automatisch den gemessenen Wert via SMS oder Email verschickt.
www.healthe.at
Die Jury:
„tolle Kombination von moderner Technologie und mobiler Datenübertragung im Gesundheitswesen“
„exzellente Aufbereitung“
„hoher gesellschaftlicher Nutzen“
„wünschen uns eine große Verbreitung der Lösung.“
2. Platz Wien
ITS Vienna Region (Verkehrsverbund Ost-Region VOR GmbH)
Projekt: AnachB.at
AnachB.at ist nicht nur im urbanen Raum ein optimales Service, sondern unterstützt besonders auch auf regionaler Ebene die mehr als 200.000 PendlerInnen, die täglich aus Niederösterreich und dem Burgenland nach Wien pendeln. Indem AnachB.at auch kombinierte Wege - also Park & Ride, Bike & Ride und Fahrradmitnahme - berechnen kann, zeigt es den Nutzern neue und optimale Wege, um von daheim zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, ökologisch, effizient und stadtverträglich. Als technische Basis errechnet ein Online-Verkehrsmodell aus den laufend aktualisierten Verkehrsdaten der Partner ständig ein neues flächendeckendes Verkehrslagebild und legt dieses auf ein digitales Verkehrsnetz, die Graphenintegrationsplattform GIP um. Der Graph ist auch für Behörden als Verortungsreferenz für rechtsverbindliche Verwaltungsabläufe und E-Government-Prozesse geeignet.
www.AnachB.at
Die Jury:
„wichtige Unterstützung für Reisende“
„ausgesprochen hilfreicher Service“
„tolle Aufbereitung“
2. Platz Wien (ex aequo)
Stadt Wien - MA 53 - wien.at-Referat
Projekt: Relaunch wien.at 2010
Der Relaunch des offiziellen Webauftritts der Stadt Wien umfasst eine vollständige Überarbeitung des Layouts, der Navigation und Informationsarchitektur der Webseite. In „Themen“ werden für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt aktuelle und relevante Informationen von den Dienststellen des Magistrats bereitgestellt. Im „Virtuellen Amt“ sind die online durchführbaren Amtswege gebündelt sowie detaillierte Hinweise zu weiteren Services und Dienstleistungen der Stadt. Im „Stadtplan“ wird der offizielle Wiener Stadtplan in einer zeitgemäßen Form präsentiert, ergänzt um thematische Pläne. „wien.at-TV“ bietet multimediale Beiträge aus allen Themenbereichen und liefert aktuelle Bewegtbilder und auch historische Filme. In „Bezirke“ sind die offiziellen Seiten aller 23 Wiener Bezirke gebündelt, die einzeln ansteuerbar sind. In jedem Bezirk werden die wichtigsten Informationen und Services für die Bewohnerinnen und Bewohner angeboten. Das Spektrum reicht von Veranstaltungen zu Informationstagen und Sprechstunden. Entscheidungsfindungen etwa zu Bauprojekten werden transparent und nachvollziehbar vorgestellt, die Bürgerinnen und Bürger werden zur aktiven Beteiligung angeregt.
www.wien.at
Die Jury:
„gut gelungener Relaunch mit guter Übersicht“
„einfache Kontaktmöglichkeiten zu den einzelnen Abteilungen“
„ausgesprochen ansprechendes Informationsportal“
„Superbürgerservice“
3. Platz Wien
ICE – Vienna (Internet Center for Education Wien), Echonet communication gmbh
Projekt: Ideenkiste – Bildung beginnt im Kindergarten
Die Ideenkiste ist das erste österreichische Webportal für Kindergarten-Pädagogik. Es ist für Eltern und PädagogInnen gleichermaßen konzipiert und enthält neben umfangreichen theoretischen Informationen auch wertvolle, praxiserprobte Tipps für die Frühbildung der Null- bis Sechsjährigen. Für Eltern ist das Thema Kindergarten mit Antworten auf alle relevanten Fragen sowie den Adressen der Anlauf- und Beratungsstellen und den Wiener Betreuungsstellen großzügig abgedeckt. PädagogInnen finden Materialien, Ideen und Anregungen für den direkten Einsatz in der Praxis. Für die Diskussion und den Erfahrungsaustausch ist ein Forum eingerichtet, in dem auch Eltern eingeladen sind, ihre Bedürfnisse zu kommunizieren. Die Anforderungen an KindergartenpädagogInnen werden immer höher. Die Ideenkiste unterstützt die Medienpädagogik.
www.ideenkiste.at
Die Jury:
„hoher Nutzwert für verschiedene Anwendergruppen“
„hilft spielend einfach bei der Auswahl von richtigem Material“
„sehr guter Service“
Green Award Wien
A1 Telekom Austria AG
Projekt: Stromtankstellen
A1 Telekom Austria unterstützt E-Mobility tatkräftig und hat ein richtungweisendes Pilotprojekt als Teil umfassender Umweltaktivitäten des Unternehmens gestartet. In Zukunft werden Telefonzellen auch als Stromtankstellen genutzt. Der erste Prototyp wurde am 4. Mai 2010 in Wien, in der Lassallestraße in Betrieb genommen. Bis Ende 2010 wurde der Ausbau von rund 30 öffentlichen Stromtankstellen umgesetzt. Das Unternehmen kann bei diesem Projekt auf die vorhandene Infrastruktur und die Expertise im Mobilitätsbereich, etwa erfolgreiche Services wie Handy-Parken, mobilem Payment und Identifizierungs-Systemen zurückgreifen. Die Stromtankstellen sind in erster Linie dafür gedacht, E-Fahrzeuge unterwegs nachzuladen und durch einen kleinen Leuchtwürfel am leicht erkennbar. Durch den zusätzlichen Einsatz von separaten Ladesäulen werden auch weitere Parkplätze versorgt.
www.telekom.at
Die Jury:
„Förderung umweltfreundlicher Technologien“
„Einsatz bestehender Stärken und Ressourcen und Diversifizierung des Portfolios“
„Liefert die Basis für E-Mobility und ermöglicht eine flächendeckende Umsetzung in Österreich“
„Nicht nur grün im Webauftritt sondern auch grün als Vorreiter für Infrastrukturmaßnahmen“
„gesicherte Abrechnung an Ladestationen wir zur gesteigerten Nutzung von E-Cars beitragen können“
Mehr zu allen nominierten Projekten in Wien unter award.report.at
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