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Lösungen zum Angreifen und Anwenden

Marilena Abt, Innovationsberaterin bei Trendone, sprach in ihrer Keynote über technologischen Fortschritt und sozialdemografische Veränderungen. Marilena Abt, Innovationsberaterin bei Trendone, sprach in ihrer Keynote über technologischen Fortschritt und sozialdemografische Veränderungen. Fotos: T-Systems

Sommerevent bei T-Systems: Cloud-Services, Software defined WAN, SAP und Industrie 4.0 sowie Datenschutz und Blockchain waren die zentralen Themen bei einer Rundschau auf Technologietrends in Wien. Plus: Exklusivinterview mit Peter Lenz, neuer VP bei T-Systems.



Unter dem Motto »Digitalisierung.Einfach.Machen« hatte T-Systems am 19. Juli zu einem großen Sommerevent nach Wien eingeladen. Dem Publikum wurde ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, persönlichem Austausch und einer Ausstellung geboten, die Einblicke in Entwicklungen der digitalen Welt gewährten. »Die Themen und Show-Cases, die wir vorstellen, lassen sich bereits konkret umsetzen«, lädt Gastgeber und Mitglied der Geschäftsführung Peter Lenz ein, an den Erfahrungen des IT-Partners T-Systems teilzuhaben. Weitere Partner wie T-Systems Multimedia Solutions, Detecon, ­Cisco, Huawei und T-Mobile unterstützten das Eintauchen in die digitale Welt im T-Center.

Marilena Abt, Innovationsberaterin bei Trendone, sprach in ihrer Keynote über technologischen Fortschritt und sozialdemografische Veränderungen. »Durch die Automatisierung können auch Berufe entstehen wie Robopsychologist, der Feedback zu Verhalten von Maschinen an die Entwicklungsabteilung gibt, oder ›Agent Watch & Security‹ zur menschlichen Sicherheitskontrolle von automatisierten Systemen«, prognostiziert die Trendforscherin. Ganz ohne Menschen wird es auch in Zukunft nicht funktionieren. Auf dem Sommerevent wurden weiters Virtual-Reality-Anwendungen, Probefahrten mit einem Tesla und ein Spaziergang durch den »Smart Garden« am Dach des T-Centers geboten.

Die zweite Ausgabe findet am 8. August statt. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.


O-Ton: »Wir empfehlen, nicht zu lange abzuwarten«

Peter Lenz wechselte zu Jahresbeginn von den ÖBB zu T-Systems Austria als Vice President Delivery. Der ehemalige CIO der Bundesbahnen kennt die Bedürfnisse der Fachbereiche und IT-Abteilungen in Unternehmen sehr gut und weiß, wie wichtig ein offener Zugang zu neuen Technologien ist.



Report: Herr Lenz, welche IT-Themen bewegen Unternehmen heute? Welche großen Trends sehen Sie?

Peter Lenz:
Wir haben bei unserem Sommerevent eine Reihe an praktischen Beispielen und Show-Cases für IT-Security, Internet of Things und zu den Cloud-Angeboten von T-Systems gezeigt. Gemeinsam mit Netzwerklösungen und Connectivity sind dies die heißen Themen, die die Unternehmen derzeit bewegen.

Report: Wie offen sind nun Unternehmen in Österreich gegenüber neuen Technologien?

Lenz:
Der österreichische Markt ist traditionell eine Spur konservativer als andere. Trotzdem gibt es eine Reihe von Organisationen und Firmen, die sich früh und auch sehr intensiv mit neuen technischen Möglichkeiten beschäftigten und mit uns in Gesprächen dazu sind. Wenn ich IoT, Sensorik oder Predictive Maintenance nehme, haben wir ein breites Portfolio auch an physischer Hardware dazu, mit dem man in einem Produktionsumfeld schnell neuen Nutzen und Effizienzen erreichen kann. Wir produzieren nicht nur bunte PowerPoint-Folien, sondern zeigen oft zunächst in kleinen Proof of Concepts, vielleicht anhand eines Sensors und einer Datenübertragung, was sich prinzipiell umsetzen oder nutzbringend verknüpfen lässt.

Report: Welche Bereiche betreffen die neuen Möglichkeiten der Vernetzung? Geht es um Umgebungen außerhalb eines geschützten Firmenbereichs oder auch direkt um Anlagen und sensible Produktionsräume?


Lenz:
Das kann beides sein – entweder abgekapselt und geschützt in einem Produktionsumfeld, oder etwa bei einer IoT-Anwendung für Parkplatzlösungen der öffentliche Raum. T-Systems ist hier beispielsweise für Kommunen in Deutschland aktiv und verteilt Sensoren in der Straße, um Nutzern über Schmalbandfunk und eine App die Verfügbarkeit von Parkflächen mitzuteilen.

Report: Warum ist es wichtig, sich früh mit neuen Möglichkeiten zu beschäftigen? Man könnte doch auch warten, bis die Technologielösungen fix und fertig angeboten werden.

Lenz: Natürlich kann man abwarten, aber der einzige Vorteil dabei ist, nicht auch den einen oder anderen Rückschlag zu erleiden. Schließlich geht nicht jeder IoT-Case in einer erfolgreichen Anwendung mit Riesenmehrwert auf. Grundsätzlich würde ich aber Gas geben, denn wartet man zu lange, könnte man in der Schnelllebigkeit des Geschäfts von der Konkurrenz überholt werden. Das betrifft nicht nur IT-Unternehmen, sondern Firmen in allen Branchen. Wenn die Konkurrenz einmal zwei, drei Schritte voraus ist, holt man das nie wieder ein. Ich kann daher nur jedem empfehlen, sich rechtzeitig mit professionellen Partnern in verschiedenen Themenschwerpunkten zu befassen. Es ist heute essentiell, früh zu sehen, welche Dinge funktionieren und welche vielleicht gar nichts bringen. Dort, wo sich dann definitiv ein Vorteil für das eigene Geschäft zeigt, dort werden dann weitere Schritte gesetzt.

Report: Ist damit die ungewisse Zukunft, in welcher Weise sich Unternehmen und Branchen weiterentwickeln, auch wieder etwas planbar?

Lenz:
Niemand kann heute sagen, wie es in fünf oder zehn Jahren aussehen wird. Sicher ist, dass sich Geschäftsmodelle von Grund auf verändern werden. Die Planbarkeit ist da schwierig, man braucht schon viel Vorstellungskraft. Viele haben aber in den letzten Jahren anhand einiger Megatrends in der IT – die dann doch sehr rasch gekommen sind – gesehen, dass ein rechtzeitiges Ausprobieren und Testen von neuen Dingen wichtig ist. Es gilt stets auch zu lernen und die Mitarbeiter ein Stück weit auf die Reise mitzunehmen.



1. House of Clouds

Die »Open Telekom Cloud (OTC)« ist ein skalierbares und günstiges Infrastructure-as-a-Service-Angebot auf der Basis von OpenStack, mit der Anwendungen für die Cloud optimiert werden können. Ein Referenzkunde ist Salzburg Research, der sein Verkehrsinformationssystem StauFux komplett darauf betreibt. Auf der Plattform werden Telemetrie- und Smartphone-Daten von Fahrzeugen zusammengeführt und ausgewertet. Die Anwender erhalten Informationen zum aktuellen Verkehrszustand auf Österreichs Straßen. Besonders innovativ ist die Bereitstellung von erwarteten zeitlichen Verzögerungen auf bestimmten Routen. Mehrere tausend Fahrzeuge – derzeit noch mit dem Schwerpunkt Salzburg – liefern Daten, darunter auch Fahrzeuge aus Firmenflotten, die bereits mit GPS-Sendern ausgestattet sind.

Der Vorteil der modernen Public-Cloud-Infrastruktur mit Datenhaltung in Deutschland ist ihre Flexibilität. Lastspitzen können einfach und kostengünstig mit dem Zuschalten von IT-Ressourcen abgefangen werden. Die IT-Infrastruktur reagiert dynamisch auf Lasten. StauFux ist Teil des Projekts »Floating Car Data Modellregion Salzburg«, das vom Land Salzburg und dem Klima- und Energiefonds gefördert wird.



Foto: Michael Schönberger, T-Systems, und Andreas Wagner und Sven Leitinger von Salzburg Research migrieren die Datenverarbeitung von »StauFux« auf die flexible Plattform der Open Telekom Cloud.


2. Software-defined WAN

Lösungen rund um das »Software-defined WAN« präsentierte Cisco. Hintergrund: Bei der Anbindung von Außenstellen und Filialen an ein Firmennetz gibt es Anforderungen, dies technisch schneller und einfacher umzusetzen. Mit einem »Wide Area Network« können geografisch verteilte Standorte leichter über ein zentrales Management zugeschaltet und administriert werden – unabhängig von der Art der Datenleitung über Festnetz oder etwa Mobilfunk. Typische WAN-Funktionalitäten wie Performance Routing, spezielle Sicherheitsfeatures, Monitoring und Dashboard-Möglichkeiten werden über die Router von Cisco umgesetzt. Diese schalten je nach Bedarf auch dynamisch zwischen einer MPLS-Verbindung auf Business-Ebene und der herkömmlichen Internetleitung um – etwa um kostengünstiger Sprache oder E-Mail zu transportieren. Geschäftskritische Anwendungen bleiben im MPLS-Netz. Leitungsüberlastungen oder Performanceprobleme werden bereits im Vorfeld erkannt, noch bevor es zu einem Ausfall kommt. Der Datenverkehr der betroffenen Anwendung wird dann automatisch über eine gleichwertige Alternativleitung geschaltet – die Anwender bekommen von diesem Vorgang nichts mit. Im Bau seiner Lösungen für Firmenkunden setzt T-Systems diese Produkte von Cisco ein.



Foto: Zibor Brkic, T-Systems, und Thomas Latzer, Cisco, stellen maßgeschneiderte Network- und Connectivity-Lösungen für Firmennetze vor.


3. SAP goes Industrie 4.0

T-Systems setzt in Zusammenarbeit mit SAP bei Unternehmen Projekte im Bereich »Manufacturing Execution Systems (MES)« um und tritt dabei als SAP-Full-Service-Provider auf. Inkludiert ist auch der Betrieb der umfangreichen SAP-Landschaft für die Kunden und die Abwicklung des SAP-Application-Management. Das heißt: Bei allen Fragen, Problemen und Bedarf rund um SAP-Lösungen ist der IT-Dienstleister die zentrale Ansprechstelle. Neben der integrierten Anbindung des Shop-Floor, Realtime-Produktionsplanung und Produktionscontrolling, der direkten Steuerung des Material- und Produktionsworkflows und der durchgängigen Digitalisierung aller Produktionsbereiche interessieren sich Unternehmen zunehmend für eine Migration ihrer Systeme auf die neue, leistungsfähige Datenbankgeneration SAP HANA. Dazu ist viel Expertise nötig.

»Eine Umstellung auf eine neue IT-Landschaft ist noch nie so komplex gewesen wie heute«, bestätigt T-Systems-Experte Michael Schneebauer. »Viele Firmen, die im Produktionsbereich SAP einsetzen, sind auch in mehreren Zeitzonen weltweit tätig. Dadurch gibt es für die IT-Abteilung kaum noch eine Tageszeit für das bequeme Einschieben von Hintergrundarbeiten.« Zudem war die IT früher weitaus weniger mit dem kritischen Produktionsbereich verbunden. Veränderungen heute sind dagegen eng mit IT und Fertigung verknüpft. Dennoch: Moderne IT-Lösungen bringen einen Riesengewinn für die Industrie. Ein Beispiel: Der Materialplanungslauf für ein Werk, im SAP-Jargon auch Dispo-Lauf genannt, dauerte früher mit den enormen Rechenleistungen zu Stücklisten, Bedarfsermittlung, Bestellanforderungen oder Planaufträgen für die Fertigungen eine ganze Nacht. Die Ergebnisse daraus konnten erst am folgenden Tag bearbeitet werden. Mit SAP HANA ist dies zu jedem Augenblick möglich, mühselig lange Berechnungsvorgänge sind Vergangenheit. Und mit dem SAP-Werkzeug Fiori können Berichte und Interaktionen mit den Systemen auch auf mobile Endgeräte ausgedehnt werden.



Foto: Michael Schneebauer, T-Systems, bietet eine breite Servicepalette von der Beratung über die Entwicklung bis hin zum Betrieb von SAP-Lösungen für die Industrie.


4. Fit für Datenschutz

Ab dem 25. Mai 2018 treten in Österreich neue Datenschutzbestimmungen in Kraft. Das Wiener Unternehmen avedos präsentierte seine erfolgreiche GRC-Software (Governance, Risk und Compliance) »risk2value«, die Unternehmen fit für die neuen Regelungen macht. Die Lösung ist als Cloud-Service sofort einsatzbereit und kann schnell an alle Unternehmensprozesse angepasst werden. Internationale Kunden von avedos wie etwa Volkswagen oder der Vorarlberger Automobilzulieferer Hirschmann Automotive setzen die Lösung für Enterprise-Risk-Management sowie für das Management von internen Kontrollsystemen, Compliance-Themen oder Audits ein. Mit dem Cloud-Partner T-Systems spricht avedos beide Themen an – Information Security und Datenschutz. Bei der Integration von GRC-Lösungen in Unternehmenssysteme stellt T-Systems seine Erfahrungen bei der technischen Implementierung bereit. Die Software wird kundenspezifisch angepasst und auch mit Schulungen begleitet.

Bei einem großen Versicherungsunternehmen wurde risk2value im Vorfeld der EU-Datenschutzgrundverordnung in vollem Umfang eingerichtet. Bei einem Mittelstandskunden kommt die Lösung in abgespeckter Form zum Einsatz. »Die Notwendigkeit, ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeit für die DSGVO aufzubauen, ist eng mit den Bereichen GRC und Informationssicherheit verzahnt«, erklärt avedos-Vertriebsdirektor Reinhard Schüller. Mit der Verordnung wird der Schutz der eigenen Systeme und Daten auf den Schutz von Kunden- und Personendaten ausgeweitet. Unternehmen können dazu vieles aus dem Governance-, Risk- und Compliance-Management übernehmen.