An error occured during parsing XML data. Please try again.

Meinung

Back to the roots

Es gibt Unternehmen, die entscheiden wesentlich jene Richtung mit, die von der IT eingeschlagen wird. IBM, Xerox oder Digital waren Themenführer der ersten Stunde. Apple und Microsoft folgten – der ...

Meinung | Martin Szelgrad | Kommentare

Mehr
More in: Meinung

Telekom | Aktuell

News image

Sieger in Niederösterreich

Die Gewinner des Wirtschaftspreises "eAward 2011" in Niederösterreich sind VRVis gemeinsam mit dsts, ZIMD, Feld & Hof sowie SWT Software. Das Projekt "Robinas Zoo" wurde auch bundesweit ausgezeichnet.... Weiterlesen

next
prev
Banner

Die Zeit der stillen Bastler ist vorbei: Auch Techniker benötigen Soft Skills beruflich immer mehr. Ein Kommentar von Walter Hanus, IVM.


Wie stellen wir uns einen typischen Techniker vor? Früher zählte vor allem das fachliche Können und Ingenieure galten nicht unbedingt als kommunikativ. Heute ist das anders. In der Technik nimmt die Teamarbeit zu, damit steigt die Bedeutung des menschlichen Faktors. Denn für gute Teamarbeit muss man kommunizieren können. Man muss präsentieren, aber auch zuhören können. Mehr als früher erwarten wir von Fachleuten, dass sie einem Kunden komplexe Themen geduldig erläutern und den praktischen Nutzen verständlich darstellen. Das betrifft nicht nur Führungskräfte, das betrifft alle. Kurz, die „Soft Skills“ spielen in den technischen Berufen eine wachsende Rolle.

Soft Skills bedeuten aber mehr als nur soziale Kompetenz. Es geht auch um die emotionale Intelligenz: die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und sie zu verstehen. Die Globalisierung verstärkt diesen Bedarf. Ingenieure arbeiten häufig in internationalen Teams, dazu müssen sie bereit sein, sich mit einer fremden Kultur zu beschäftigen und die lokalen Regeln zu achten.

Woher nehmen?
Doch wo sollen die Ingenieure diese Skills lernen? Universitäten und Fachhochschulen konzentrieren sich bei technischen Ausbildungen vor allem auf das Fachwissen. Das zwischenmenschliche Know-how kommt meist zu kurz. Das ergab unter anderem eine Studie von Uniforce im Auftrag von IVM. Dabei wurden Technik-Studenten und berufstätige Techniker zu ihrer Ausbildung an Fachhochschulen und Universitäten befragt. Demnach besteht ein starker Nachholbedarf bei Soft Skills wie Präsentieren oder guter Ausdrucksweise, besonders an den Universitäten.

Aber auch bei den Fachhochschulen gibt es noch genügend Potential. Im November hielt ich an der Johannes Kepler Universität Linz einen Vortrag über Soft Skills, auf Einladung der Kepler Society, der Alumni-Organisation der Universität. Das Publikum bestand großteils aus Technik-Studenten und ich bemühte mich, den jungen Leuten einen Einblick in die Praxis zu geben. Die Fragen zeigten starkes Interesse am Thema Soft Skills. Während Studenten früher höchstens wissen wollten, was sie zu einem Bewerbungsgespräch anziehen sollen, ging es diesmal sehr konkret darum, welche Soft Skills wichtig sind und was sie zur beruflichen Laufbahn beitragen.

Soziale Netzwerke
Tatsächlich fördern Soft Skills die Karriere sehr. Mit emotionaler Intelligenz pflegt man seine Freundschaften und seine beruflichen Kontakte eben besser. Soziale Netzwerke wie Facebook oder – im wirtschaftlichen Umfeld – Xing unterstützen diese Kontaktpflege und nützen der Karriere. Das Internet ist allerdings eine zweischneidige Angelegenheit, man kann sich auch selbst schaden. Wenn man allzu private Fotos ins Web einspeist oder sich bei der Rechtschreibung Blößen gibt, schlägt das manchmal ins berufliche Umfeld durch. Dann treten vielleicht unerwünschte Nebenwirkungen bei Kollegen und Vorgesetzten auf oder eine Bewerbung wird unvorteilhaft beeinflusst. – Man sieht, neben der emotionalen Intelligenz ist gerade im Internet auch die ganz normale Intelligenz von Vorteil.

So wandelt sich unser Bild vom Techniker. Die Vorstellung eines kühlen, nüchternen Berufs gehört der Vergangenheit an. Der Ingenieur der Zukunft arbeitet im Team und führt einen regen persönlichen Austausch mit vielen, ganz unterschiedlichen Menschen, oft über Landesgrenzen und Kontinente hinweg. Und das gilt eigentlich schon für den Techniker der Gegenwart.



Zum Autor
Walter Hanus ist CEO des Engineering-Unternehmens IVM. Das Unternehmen beschäftigt 265 Mitarbeiter an vier Standorten in Österreich. Zu den Geschäftsfeldern gehört unter anderem die Entwicklung von Software für die Steuerung von Automotoren, für Eisenbahnsysteme und für die Telekom-Branche.


Add a comment

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Telekommunikation & IT

Edit

Amount of short articles:

Amount of articles links:

You can order sections with dragging on list bellow:

  • Telekommunikation & IT
Speichern
Abbrechen
Reset

Wirtschaft & Politik

Chancen der Firmenkommun

Image - Chancen der Firmenkommun

Exklusiv im Report, die Studie »Unified Communication Trend 2012«. Die Bedürfnisse und Herausforderu

Montag, 30 Januar 2012 Kommentare

»Wollen substanziellen M

Image - »Wollen substanziellen M

Karl Mayrhofer und Andreas Dangl von Fabasoft im Interview.

Dienstag, 24 Januar 2012 Kommentare

Produkt & Technik

Soziale Navigation

Image - Soziale Navigation

Die neueste Version des TomTom Apps 1.10 für iPhone und iPad

Montag, 30 Januar 2012 Kommentare

Umfassende Analyse

Image - Umfassende Analyse

Sicontact hat begonnen »AIDA64« des Herstellers FinalWire im deutschsprachigen Raum zu vertreiben.

Donnerstag, 22 Dezember 2011 Kommentare

Karriere

Neue Marketingchefin

Image - Neue Marketingchefin

Petra Stangl ist seit Jahresanfang Director International Marketing in der Telekom Austria Group.

Donnerstag, 2 Februar 2012 Kommentare

Neuer CFO

Image - Neuer CFO

Christian Stöger ist der neue CFO bei Fujitsu Technology Solutions Österreich.

Dienstag, 10 Januar 2012 Kommentare

Aktuelle Blogs

"Alfons Flatscher ist Journalist und Herausgeber, d..."

Mitt Romney in der Stadt

Die Vorwahlen der Republikaner steuern auf ein mögerweise vorzeitiges Finale zu. Mitt Romney, der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, kann mit

Posted on Donnerstag, 12 Januar 2012
"Klaus Singer (Jg 1947) arbeitet seit 1997 als unab..."

EZB: Frankfurter Müllschlucker

Die Zinsen im Euroraum bleiben auf dem Rekordtief von 1,0%. Das hat die EZB gestern wie erwartet beschlossen. Entscheidend ist das nicht, denn l

Posted on Freitag, 10 Februar 2012
"Axel Dick ist Prokurist für den Bereich Marketing ..."

Qualität beginnt mit der Führung

Wie of

Posted on Montag, 06 Februar 2012

Der große Wirtschaftspreis 

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/7797281_Siegerbundes2010.jpg

Der große Preis

Die Plattform “ebiz government award” kürt seit 2005 jährlich die besten Projekte und Umsetzungen mit IT-Bezug in Österreich. Vergeben wird der Wirtschaftspreis in allen Bundesländern. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/8312732_Gala2010.jpg

Die Veranstalter

Ausgeschrieben vom Report Verlag gemeinsam mit Partner aus Wirtschaft und Politik zeigt der ebiz egovernment award Jahr für Jahr Lösungen, wie mit Hilfe von Informationstechnologie Unternehmensprozesse und die Kundenansprache nachhaltig verbessert werden können. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/5666723_vorarllbergonline.jpg

Große Resonanz

Medien von Burgenland bis Vorarlberg berichten regelmäßig über die Nominees, Galaabende und Preisträger des Awards. Auf der Bühne stehen lokale ebenso wie überregionale Plattformen, IT-Umsetzungen und Services mit IT-Bezug aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/3630344_woche.jpg

Themenvielfalt

Jährlich gibt es rund 140 Nominierungen, Preisträger in den einzelnen Bundesländern sowie bundesweit. Die Sonderkategorie „Green Award“ und 2011 erstmals ein Innovationspreis, der „T-Systems Innovation Award“, zeigen die große Bandbreite hervorragender Projekte und Services aus Wirtschaft und Verwaltung. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/8463465_barrierefreiheit.jpg

Barrierefreiheit im Fokus

Bei der Vergabe des “ebiz egovernment award“ in den Jahren 2008 und 2009 punkteten zudem zahlreiche Einreichungen mit barrierefreien Webgestaltungen. Ausgezeichnet wurden diese Projekte mit dem Sonderpreis „Barrierefreiheit in der IT“, der vom Bundeskanzleramt unterstützt wurde. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/7848636_facebook.jpg

Breite Publicity

Neben der Berichterstattung in den Medien des Report, Tageszeitungen und Fachmagazinen, online sowie bereits auch im Fernsehen, geht es vor allem um eines: eine Networking-Plattform für die Wirtschaft zu schaffen. So manches Geschäft und Partnerschaft konnten bei den Veranstaltungen unter den Teilnehmern bereits angebahnt werden… zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/529875graz.jpg

Publikumsinteresse

Awards gibt es in Österreich viele – doch nur einen, der durch alle Bundesländer tourt und lokale ebenso wie überregionale Schwerpunkte setzt. Im Rahmen der Galaveranstaltungen konnte der Wirtschaftspreis in den vergangenen Jahren mehrere tausend Besucher in allen Bundesländern gewinnen. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/5801006_GalaGraz2010.jpg

Regionaler Schwerpunkt

Der Award vereint ein hochkarätiges Publikum aus Wirtschaft und Verwaltung, prominente Gäste aus der Kommunalpolitik bis hin zu StaatssekretärInnen, Landeshauptleuten und MinisterInnen – und das alles zum Thema IT. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/7229578_flickr.jpg

Motor für die Wirtschaft

Der ebiz egovernment award zeigt eindrucksvoll die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und holt besonders ihre Kunden – Unternehmen aus allen Branchenbereichen und die innovative Verwaltung – vor den Vorhang. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/3683229_otsa1ta.jpg

B2B und Consumer-orientiert

Ob IT-Projekte in den Bereichen Business-to-Business, Government oder für den Massenmarkt – eine unabhängige Jury nimmt den Kundennutzen der eingereichten Themen unter die Lupe und kürt die wirkungsvollste Hebelwirkung von IT-Lösungen. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/8945049a_oebb.jpg

Keine Grenzen

Einreichungen aus den vergangenen Jahren: Webauftritte und neue Geschäftsmöglichkeiten aus dem Tourismus, mobile Apps, Communityplattformen, E-Government-Dienste, Infoterminals, Bankomat- und Funkchip-Lösungen. Der Anwendungsvielfalt wurden niemals Grenzen gesetzt. zum Award

http://www.report.at/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/65457510_aufmacher.jpg

Einreichung 2011

Nutzen auch Sie die Möglichkeit, Ihre Projekte und Ihr Portfolio im Rahmen dieser Wirtschaftsplattform kostenlos vorzustellen. Einreichungen werden noch bis 31. Juli 2011 entgegen genommen. zum Award