»In der vollen Härte der Komplexität in der digitalen Welt angekommen«

Foto: Klaus Schmid. Der NTT DATA-CEO kann auf Know-how der Gruppe zugreifen. Foto: Klaus Schmid. Der NTT DATA-CEO kann auf Know-how der Gruppe zugreifen.

Klaus Schmid, CEO von NTT DATA Österreich, über die breite Servicepalette bei NTT und Handlungsempfehlungen für Cybersicherheit.

Report: Wie sind Sie als NTT Gruppe in Österreich aufgestellt und investiert? Was können Kunden von Ihnen erwarten?

Klaus Schmid: NTT ist derzeit in Österreich mit fünf Unternehmen präsent, eine davon ist NTT Security– neben NTT Data, itelligence, Dimension Data und e-shelter. Wir haben vor einigen Jahren ein starkes Wachstum der Gruppe begonnen, begleitet von zahlreichen Akquisitionen, das den Fokus auf der Umsetzung der Digitalisierung hat.

Mit Dimension Data sind wir flächendeckend in Österreich in den Landeshauptstädten präsent und decken die Basis an Hard- und Software-Integration, LAN und WAN ab. NTT Data bietet die klassische komplexe Systemintegration, Software-Entwicklungsprojekte, Business-Intelligence, AI, Robotics und Automation. Mit itelligence betreiben wir das größte SAP-Integrationshaus im deutschsprachigen Raum. Und mit NTT Security decken wir den gesamten Bereich von Infrastruktur, Security-Services, Managed-Services und Business-Process-Outsourcing ab. Wir haben uns sehr früh gefragt, was wir noch tun können, um Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Und da war der erste Punkt Informationssicherheit, wo wir inzwischen auch Weltmarktführer sind. Information-Security ist aber nur ein Teil der Security in Unternehmen, es geht ja auch um Menschen, Fortbildung, Trainings und der Schaffung von Awareness.

Report: Was waren Ihre Learnings aus dem Risk:Value Report 2018?

Schmid: Wir sind in voller Härte aufgrund der Komplexität in der digitalen Welt in einem »Zero Trust Environment« angekommen. Du kannst niemandem vertrauen und du kannst dich niemandem anvertrauen. Auch für Unternehmen wie Banken und Versicherungen wird es immer schwieriger, ein vertrauenswürdiger Anlaufpunkt zu bleiben. Es gibt keine Oasen mit garantierter Security. Alle müssen ihre Sicherheits-Architektur überprüfen und überdenken – ständig.

Report: Ihr Call-to-Action dazu?

Schmid: Das hängt vom Reifegrad und der Branche ab: Unternehmen in Branchen wie Versicherungen, Banken, Militär oder Verwaltung sind gut investiert, andere weniger. Produktionsbetriebe, Gewerbe und der Mittelstand sollten dringend Security-Strategien überprüfen oder weiterentwickeln. Maßnahmen sind: Risk Insight, eine Analyse des Ist-Zustandes, ein Röntgenbild des Unternehmens, eine Roadmap der nötigen Schritte und Investitionen. Und sämtliche der nötigen Leistungen können wir für unsere Kunden in Österreich anbieten. Bis hin zu KI und Predictive Analystics.

Report: Wie groß ist das Team?

Schmid: Mehr als 400, flächendeckend im Land verteilt, darunter zahlreiche reine Security-Spezialisten.

Report: Wer zählt zu Ihren Kunden?

Schmid: Alle großen Unternehmen der öffentlichen Verwaltung und aller namhafteren Branchen – zum Beispiel das Bundesrechenzentrum, das Rechenzentrum der Wiener Stadtwerke, Wien Energie, Infineon, voestalpine, Erste Bank, UniCredit und Wiener Städtische.

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