Und morgen?

Foto: »Wir setzen mit der Lösungspalette von Axians auf ›axelerating our customers‹.«, Peter Werzer, Geschäftsführer Axians ICT Austria Foto: »Wir setzen mit der Lösungspalette von Axians auf ›axelerating our customers‹.«, Peter Werzer, Geschäftsführer Axians ICT Austria

Taylorismus verträgt sich nicht mit ­informationsgetriebenen Geschäfts­modellen. Axians-GeschäftsführerPeter Werzer plädiert dafür, althergebrachte Maßstäbe über Bord zu werfen.

Noch nie war die Zukunft so unklar klar. Klar, weil unsere Gewissheit von Tag zu Tag größer wird, dass morgen (fast) alles anders sein wird. Unklar, weil selbst wir, die IT-Fachleute, uns die Anwendungsmöglichkeiten und das Veränderungspotenzial unserer Informationstechnologien kaum vorstellen können. In jenen Fällen, wo wir glauben, Zukunftsentwicklungen abschätzen zu können (das kommt ja immer wieder vor), prognostizieren wir linear. Weil wir es so gelernt haben, weil wir damit gut groß geworden sind, weil das uns prägende Produktionszeitalter in linearen Maßstäben denkt: Verdopplung der Ressourcen, Verdoppelung des Outputs. Oder eben ein bisschen mehr, das nennen wir dann Economy of Scale.

Das Silicon Valley ist fern. Manchmal hören wir Highlights. Gelegentlich machen wir eine Studienreise dorthin. Dann hören wir von ähnlichen Initiativen, Start-up-Szenen, die viel näher sind. In Tel Aviv, in Berlin, ja sogar in Wien. Was läuft da? Und warum? Ist es überhaupt wert, dass wir uns damit beschäftigen?

In den nächsten Jahren werden mehr als eine Milliarde junger, frischer Geister die globale Wirtschaft verstärken. Als eine neue Generation von Konsumenten repräsentieren sie einen enormen Markt. Aber auch als eine neue Generation von Entrepreneuren, welche, ausgestattet mit den modernsten Technologien aus dem Internet für wenig Geld, Innovation in einem Maßstab leben können, der bisher großen Unternehmen mit enormen Ressourcen vorgehalten war. Sie denken und agieren nicht in althergebrachten Maßstäben. Sie alle haben ein zugrundeliegendes Schema: ein informationsbasiertes Geschäftsmodell. Sie benötigen keine Assets, deren Beschaffung und Verwaltung sie behindert und Zeit und Geld bindet. Ihr Geschäftsmodell ist dematerialisiert. Wie alle informationsgetriebenen Geschäftsmodelle hat es schwer disruptiven Charakter und, wie wir staunend verfolgen, skaliert es exponentiell. Wir sollten uns also warm anziehen.  

Auf unserem Weg vom Produktionszeitalter in die Nutzenwirtschaft erkennen wir immer deutlicher, dass Taylorismus und Komplexität sich so vertragen wie Tom und Jerry. Tayloristische Handlungsweisen, die sich gern nach Regeln richten, sind für die rasche Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen ziemlich ungeeignet. Wir erkennen, dass wir erfolgreicher sind, wenn wir nicht nach Regeln handeln, sondern nach Prinzipien. Prinzipien, die den wünschenswerterweise herzustellenden Endzustand beschreiben, aber den Weg dorthin völlig offenlassen.

Wir bei Axians haben für unser Handeln sechs digitale Prinzipien erarbeitet. Sie helfen uns, die Komplexität von heute und morgen besser und schneller zu bewältigen und sie ermöglichen unseren Kunden einen klaren Wettbewerbsvorteil in der digitalen Transformation.

Unser Ziel ist es, uns mit unseren Kunden weiterzuentwickeln, uns von ihnen herausfordern zu lassen,  sie auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter zu begleiten, sie zu beschleunigen, und uns somit auch morgen einen festen Platz im Ökosystem des Erfolgs unserer Kunden zu sichern.

 

Zur Person: Peter Werzer ist Geschäfts­führer von Axians ICT Austria. Das Unternehmen bietet Kunden – Unternehmen, Organisationen und Serviceprovider – Lösungen für die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb ihrer IT-Infrastruktur.

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