Aus- und Weiterbildung in der IT in der heimischen Wirtschaft

Aus- und Weiterbildung in der IT in der heimischen Wirtschaft

Geht es um die Bewältigung des Fachkräftemangels, ist in der Wirtschaft der Ruf nach bildungspolitischen Maßnahmen groß. Doch sind die Unternehmen der IT-Branche – sowie Firmen mit großen IT-Abteilungen – bereit, auch selbst in die Aus- und Weiterbildung zu investieren?

Wir haben VertreterInnen der Wirtschaft zu Lehrplätzen, Bildungsmaßnahmen und ihren Plänen dazu befragt. Hier alphabetisch und beispielhaft angeführt sind engagierte Unternehmen, die ihre Verantwortung im Ausbildungsbereich wahrnehmen.

A1

Die Möglichkeiten, bei A1 eine Ausbildung in Technikbereichen zu absolvieren, sind vielfältig: Im dualen Studium können Studierende der FH Technikum Wien Theorie und Praxis vereinen. »Wir kooperieren mit der FH seit drei Jahren. Zurzeit haben wir 20 duale Studierende. Wir nehmen heuer 14 Personen auf«, heißt es bei A1. Uni- und FH-AbsolventInnen wird mit einem »Graduates Programm« ein schneller Karriereeinstieg geboten, um  sofort an Business-relevanten Themen mitarbeiten zu können. Rund zwölf Plätze stehen dafür jährlich zu Verfügung.

Ein neues Traineeprogramm richtet sich direkt auch an HTL-AbsolventInnen. Heuer werden dazu 18 Trainees aufgenommen. Gesucht werden bei A1 auch Techniklehrlinge. Zurzeit sind 68 Lehrlinge im Betrieb beschäftigt. Im Herbst werden weitere 36 Jugendliche ihre Lehre zum »Elektronikerin – Hauptmodul Informations- und Telekommunikations-Technik« beginnen.

ACP

Der IT-Provider ACP bietet im Bereich IT österreichweit derzeit 25 Ausbildungsplätze an. Im Bereich IT-Systemtechnik können Lehrlinge auf Wunsch auch berufsbegleitend ihre Matura machen. »Wir arbeiten laufend am Ausbau unseres bereits jetzt sehr umfangreichen Lehrlingsprogramms, das unter anderem eine Lehrlingsakademie, Jobrotation sowie Auslandspraktika beinhaltet. Für unser Engagement wurden wir zudem auch in diesem Jahr als Top-Lehrbetrieb von der Stadt Wien in Kooperation mit Interessensvertretungen wie etwa WKÖ oder Arbeiterkammer ausgezeichnet«, so die Auskunft bei ACP. »Wir arbeiten eng mit einigen Universitäten und Hochschulen zusammen, wo unsere Experten diverse Lehrgänge abhalten und auch regelmäßig als Vortragende eingeladen werden, beispielsweise zu Security-Themen. Außerdem bieten wir HTL-Schülern die Möglichkeit, bei uns Projekt- oder Abschlussarbeiten zu machen.«

Atos

Der IT-Dienstleister Atos hat aktuell 13 Lehrplätze in den Bereichen IT-Technik, Mechatronik und Betriebslogistik im IT-Bereich besetzt. Fünf neue Lehrlinge sollen ab September eingestellt werden, sowie drei Auszubildende im Rahmen eines WAFF-Pilotprojektes für IT-EinsteigerInnen. Es gibt umfangreiche Kooperationen mit Fachhochschulen, Universitäten und Fachschulen – HTLs und HAKs – bei Berufsmessen, der Vorstellung von Diplomarbeiten, WerkstudentInnen und Praktika, eine IT-Challenge, Talente- Programme und sowie die Mitgliedschaft im Förderverein der FH Hagenberg.

BAWAG

Seit dem 1. Quartal 2019 können MitarbeiterInnen der BAWAG Group im Rahmen einer »Digital Academy« an internen und externen Trainings teilnehmen. »Wir sind überzeugt, dass die BAWAG Group mit der Digital Academy dem Anspruch einer gezielten Ausbildung nach Maß gerecht wird und eine der wertvollsten Investitionen in die Zukunft darstellt. Die MitarbeiterInnen werden mit ihren neu erlangten Kenntnissen und Qualifikationen fit für die bestehenden und neuen digitalen Herausforderungen im beruflichen Alltag«, heißt es dort.

In der Academy werden insgesamt 70 Plätze geboten, mit Vertiefungen in Requirements Engineering, User Experience, Software-Architektur, Quality Management sowie Data Engineering. Künftig sind Trainings für »Advanced-« und »Expert-« Zertifizierungen geplant. Die Anforderungen für die Erlangung der Chapter-Badges »Advanced Level« und »Expert Level« werden als Grundlage für den internen Karrierepfad konzipiert. Die BAWAG arbeitet auch an individuellen Online-Trainings als Teil der Digital Academy. Mit der Academy wurde zudem ein Kooperationsvertrag mit der Technikum Wien Academy auf mehrere Jahre abgeschlossen. Diese ist eine Tochter der FH Technikum Wien und bietet ein Weiterbildungsangebot mit Master-Lehrgängen, Kurzstudien, Zertifizierungen und Seminaren.

Bechtle IT-Systemhaus

»Wir bieten jedes Jahr einer steigenden Anzahl an Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, bei uns erste Berufserfahrung zu sammeln. Zurzeit tun wir dies im Rahmen von Lehrstellen, Berufspraktika für HTL-SchülerInnen in den Sommerferien sowie Praktika für FachschülerInnen der Informationstechnik und FH-Pflichtpraktika beziehungsweise für Studierende im Rahmen ihres dualen Studiums. 2019 werden wir rund 15 Jugendlichen und junge Erwachsenen einen Ausbildungsplatz im Bereich IT ermöglichen«, heißt es bei Bechtle.

Ausbildungen gibt es bei dem Dienstleister und Systemhaus in den Bereichen 1st- und 2nd-Level-Support, Service Desk, IT-Security, Netzwerktechnik, Enterprise Storage und Backup, Virtualisierung sowie Lizenzmanagement. Geplant ist der weitere Ausbau der eigenen Bechtle Akademie zur internen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden, etwa mit einem Junior Management Programm. Auch soll die Zusammenarbeit mit den Partnern HPE und Microsoft in Rahmen eines »Skills Campus« verstärkt werden.

Das Systemhaus setzt auf »erhöhte Präsenz« gegenüber HTLs und FHs durch Auftritte auf Recruiting-Messen oder in der Projektunterstützung, sowie die Teilnahme am Wiener Töchtertag im April. »Wir arbeiten eng mit HTLs sowie FHs mit Schwerpunkt IT zusammen, insbesondere im Raum Wien, Niederösterreich sowie der Steiermark.« Mit der Teilnahme am »Digital Innovation Hub Cyber Security«, mit Wissen bereitgestellt, Unternehmen und Unternehmer vernetzt sowie Services und Technologien sichtbar gemacht werden sollen, wird diese unternehmensübergreifende Plattform für Cyber-Security-Services und -Trainings nun auch in den Regionen umgesetzt.

BRZ

Beim Bundesrechenzentrum sind aktuell acht Lehrlinge in den Lehrberufen IT-Informatik und IT-Technik in Ausbildung. Das BRZ nimmt heuer 30 PraktikantInnen, FH-PraktikantInnen für die Dauer zwischen drei und sechs Monaten, sowie FerialpraktikantInnen für die internen IT-Bereiche auf. Im Herbst 2019 ist ein Traineeprogramm mit 15 TeilnehmerInnen mit Schwerpunkt Java und SAP geplant. Weiters werden drei Lehrlinge im Lehrberuf Applikationsentwicklung – Coding ausgebildet. Der IT-Dienstleister des Bundes arbeitet mit verschiedenen externen IT-Schulungsanbietern zusammen und kooperiert mit der FH Hagenberg im Bereich Security.

Kapsch Group

Im Lehrberuf IT-Technik hat die Kapsch-Gruppe derzeit 30 Lehrlinge in Ausbildung. Die Lehrlinge werden 22 Monate lang in der unternehmenseigenen Lehrwerkstatt ausgebildet. Die Grundausbildung umfasst theoretische und fachpraktische Teile. Weiters wird eine Reihe an Zusatzausbildungen im persönlichkeitsbildenden Bereich für »Soft Skills« geboten. Nach der Grundausbildung wechseln die Lehrlinge in die verschiedenen Unternehmen der Gruppe und schließen dort ihre Lehrausbildung ab.

Im September 2019 werden zehn Lehrlinge im neuen Lehrberuf IT-Systemtechnik starten. Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen gibt es nicht, Kapsch fokussiert auf die eigene Lehrwerkstatt, in der alle Ausbildungsinhalte abgedeckt werden können. Sie ist eine der größten unternehmenseigenen Lehreinrichtungen in der IT-Branche in Österreich.

MP2 IT-Solutions

MP2 bietet für seinen Mitarbeiter­Innen eine Reihe von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Zertifizierungen im IKT-Bereich. Weiters werden regelmäßig Personen beim BBRZ (Berufliche Bildungs- & Rehabilitationszentrum) im Bereich IT ausgebildet oder umgeschult. Themenschwerpunkte sind System- und Netzwerkadministration sowie Webentwicklung.

In Zusammenarbeit mit Pflichtschulen werden regelmäßig SchnupperschülerInnen für berufspraktische Tage eingeladen. Plätze werden auch für FerialpraktikantInnen geboten. Offen unterstützt werden Diplomarbeiten von HTLs und HAKs, sowie auch Bachelor- und Masterarbeiten von Fachhochschulen. An der FH-Wien der WKW ist MP2-Geschäftsführer Manfred Pascher Lektor.

Ab Herbst 2019/Frühjahr 2020 plant die VHS Horn gemeinsam mit der FH St. Pölten einen berufsbegleitenden, akademischen Lehrgang im Bereich Web & Mobile Development. Auch hier besteht eine Zusammenarbeit. Beim Wiener Töchtertag werden auch im April wieder junge Damen eingeladen.

 

Bild oben: Einige Unternehmen nehmen bereits Stellung zu den neuen IT-Lehrberufen und bieten fixe Ausbildungsplätze oder werden damit im Herbst starten.

Nagarro

Nagarro bietet seinen Mitarbeiter­Innen im IT-Bereich ein modulares Ausbildungscurriculum mit aktuell 25 Modulen für technische Disziplinen und Methodik inklusive Zertifizierungen und Social Skills an. Das Ausbildungsprogramm ist berufsbegleitend und wird entlang der Karrierepfade individuell abgestimmt. In den letzten zwei Jahren sind rund 60 Mitarbeiter in das »Nagarro Curriculum« eingestiegen, 15 Kolleginnen und Kollegen haben Level 1 des Curriculums im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. In einem Modulmix vermittelt Nagarro Fachwissen von Testing bis Testautomatisierung, von Softwareentwicklung und DevOps bis zu Alltagsdisziplinen wie Konfliktmanagement und systemisches Denken.

Nagarro bietet allen MitarbeiterInnen an, sich über mehrere Levels und einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren mit Zertifizierungen (etwa ISTQB, IREB, ICAgile), technisch-methodischen Skills (Selenium, Frameworks für Testautomatisierung) und anhand praktischer Projekte aus- und weiterzubilden. Nach den Modulen Testautomatisierung und Technischer Test wird gerade einen Schwerpunkt für Softwareentwicklung aufgesetzt.

Das Unternehmen ist unter anderen mit der FH Technikum und der HTL Spengergasse verbunden, etwa im Bereich von Lehrveranstaltungen. In Kooperation mit Specialisterne bietet Nagarro seit einigen Jahren eine Ausbildung zum Softwaretester für Menschen mit Autismus an.

Raiffeisen Informatik

Erstmalig im Herbst 2019 beginnt Raiffeisen Informatik Lehrlinge auszubilden. Zwei bis vier Lehrstellen in den Bereichen Applikationsentwicklung – Coding sowie Informationstechnologie – Systemtechnik sollen besetzt werden. »Seit 2016 bieten wir ein umfangreiches Traineeprogramm an. Seitdem haben jährlich zehn Trainees gestartet und ein fast einjähriges Ausbildungsprogramm durchlaufen. In diesem Jahr wurden sogar zwölf Trainees ins Programm aufgenommen. Alle Trainees konnten nach ihrer Ausbildung in eine unbefristete Festanstellung übernommen werden«, heißt es dort. Der Schwerpunkt liegt in den technischen Bereichen, aber auch im Finance, Projekt Management, Risiko Management und im Vertrieb.

»Die Weiterführung und der Ausbau der beiden Ausbildungsformate bleibt im zentralen Fokus unseres HR-Engagements. Ziel ist es, jedes Jahr zwei bis vier neue Lehrlinge aufnehmen zu können.  Das erfolgreiche Traineeprogramm wird in seiner Konzeption weitergeführt. Es ist geplant, jährlich zehn bis zwölf Trainees aufzunehmen und auszubilden. Zudem setzen wir hinkünftig verstärkt auf das Thema, technische Berufe für Frauen und auch schon für Mädchen in Ausbildung attraktiv zu machen.« Die Gründung eines Raiffeisen IT-Frauen Netzwerkes (»Raiffeisen IT Ladies Table«) ist dazu ein erster Schritt. Weitere Maßnahmen wie etwa Kooperationen mit Ausbildungsstätten stehen auf dem Plan.

Raiffeisen Informatik setzt bereits auf Kooperationen mit HTLs, um Lehrlinge zu gewinnen. Mit FHs und Universitäten arbeitet man in Form von Sponsoring, bei Karrieremessen, aber auch mit derBetreuung von Diplomarbeiten und Lektor­Innen-Tätigkeit der R-IT-Mitarbeiter­Innen und Führungskräfte zusammen.

Ramsauer & Stürmer

Aktuell befinden sich bei Ramsauer & Stürmer 13 Personen in unterschiedlicher intensiver Ausbildung: vier Lehrlinge in der Softwareentwicklung, ein Lehrling in der Informationstechnologie, ein Praktikant (sechs Monate) in der Softwareentwicklung, drei Juniorentwickler und vier Junior-Consultants. Die Junior-Programme haben individuelle Schulungspläne und eine Betreuung durch eigene Mentoren.

Geplant sind »eventuell weitere Lehrstellen mit Jahresbeginn 2020 und eine Ausbildung über das Berufsbild hinausgehend.« Im Plan des Softwarehauses sind die Einstellung weiterer Junior-Consultants für die Einführung der ERP-Lösungen sowie eine eigene Inhouse-Akademie.

Ramsauer & Stürmer hat Kooperation mit Fachhochschulen und Universitäten, darunter eine Vergabe von sechsmonatigen Praktika an FH-Studenten. Ziel des auf vier Jahre geplanten Forschungsprojekt »ERP4Cloud« mit der FH Salzburg und Universität Wien ist es, ein ERP-Suite grundlegend neu zu konzipieren, umverteilte Geschäftsprozessbearbeitung sowie die Einbeziehung von Cloudsystemen, mobilen Geräten und IoT-Integration zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Studierenden testet R&S zu diesem Zweck unter anderem Blockchain-Technologien, Algorithmen und Synchronisationsmechanismen. Ramsauer & Stürmer-Geschäftsführer Markus Neumayr führt eine Lehrveranstaltung an der FH Salzburg.

REWE International

Im Vorjahr wurden in der IT der REWE Group in Österreich 53 neue Arbeitsplätze geschaffen. Für 2019 ist die Aufnahme von rund 80 MitarbeiterInnen geplant. Schwerpunkt für die Schaffung neuer IT-Arbeitsplätze sind die Bereiche Digital, Business Analytics, Development und CRM. Im Bereich interne Ausbildung wurde im Februar 2019 ein Softwareentwickler-Trainee-Programm für Studienabgänger ohne Berufserfahrung gestartet. Zudem wurde der neue Lehrberuf Coding ins Portfolio der Lehrlingsausbildung aufgenommen.

REWE hat derzeit Kooperationen mit Fachhochschulen und HTLs laufen. Die Schwerpunkte dabei sind unter anderem die Vermittlung von Praktika, Diplomarbeiten, die Teilnahme an Karrieremessen, Schaltung von Jobinseraten und die Durchführung von IT-Workshops für Studierende. »Wir haben beispielsweise bei der Etablierung eines neuen Studiengangs mit technischem Schwerpunkt unterstützt, der ab dem WS 2019 absolviert werden kann. Nach dem Startschuss der Ausbildung freuen wir uns über eine weitere Kooperation mit dem Studiengang, um uns hier gezielt als attraktiver Arbeitgeber positionieren zu können«, so das Statement von REWE. Ziel ist es, durch die Mitgestaltung des Studiengangs und die weiterführende Kooperation, langfristig neue MitarbeiterInnen gewinnen zu können.

S&T

Der IT-Dienstleister bietet derzeit elf Ausbildungsplätze im Bereich IT, genauer gesagt Büro- und EDV-Kauffrau/mann und IT-SystemtechnikerIn. S&T möchte  sein Lehrlings-Ausbildungsprogramm weiter ausbauen, »da die Ausbildung von qualifizierten Lehrlingen eine der wenigen Möglichkeiten ist, dem Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt entgegnet werden kann. Und, weil im Unternehmen ausgebildete MitarbeiterInnen nach Abschluss der Ausbildung im Regelfall natürlich genau über die benötigten unternehmensspezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Darüber hinaus unterstützen wir selbstverständlich die Absolvierung einer Lehre mit Matura, was auch von zahlreichen KollegInnen bereits genutzt wurde und wird.« S&T hat eine Kooperation mit der HTL Spengergasse. Hier werden laufend Diplomarbeitsthemen betreut sowie auch Praktika im Sommer und auch Pflichtpraktika für die FachschülerInnen angeboten. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit der FH Hagenberg sowie der Johannes Kepler Universität Linz.

sIT/Erste Group IT

Die IT-Aktivitäten der Erste Group sind auf mehrere Einheiten und Tochtergesellschaften aufgeteilt. Die sIT bietet derzeit 15 IT-Trainee-Plätze, zehn Plätze duales Studium Bachelor Informatik, zahlreiche FH-PraktikantInnenplätze für IT-StudentInnen und Teilzeitverträge für WerkstudentInnen. Die Ausbildungs- und Themenschwerpunkte: Softwareentwicklung, Requirements Engineering, ICT, Projektmanagement, Data Science, Machine Learning, Artificial Intelligence, Automatisierung, Cyber Security, User Experience sowie etwa Agiles Arbeiten.

Für die nahe Zukunft sind die Fortsetzung respektive Ausweitung des Trainee-Programms und des dualen Studiums geplant, sowie Aktivitäten bei internen »Lernkongressen« mit Workshops und Vorträgen. Weiters am Plan sind eine E-Learning-Plattform und eine »Future IT Academy« mit Fokus auf Ausbildung von IT-Hard-Skills und Know-how im agilen Arbeiten.

Die sIT arbeitet eng mit der FH Technikum beim Dualen Studium zusammen, mit der FH St. Pölten im Bereich Data Science, der TU Wien sowie weiteren HTLs und Fachhochschulen.

EGIT International wiederum bietet aktuell 15 Sommerpraktika und plant ein Ausweitung der Aktivitäten, um Junior-Positionen in der IT und frühzeitig auch StudentInnen zu besetzen respektive anzusprechen. Die Mehrzahl der Praktika werden in den Bereichen Data Warehouse und Data Science absolviert, weitere im Bereich Risk Analysis Applications. Kooperationen gibt es mit Universitäten in Österreich und Slowakei, in denen auch EGIT-ExpertInnen als LektorInen tätig sind. Schwerpunkt der Weiterbildungsaktivitäten sind aber die regulären Angestellten, betont man. Diesen wird eine ganze Reihe von Kursen und Workshops angeboten – in den Bereichen Datenbanken, Data Science, Data Warehouse, Datenvisualisierung und Business Intelligence, Machine Learning, Robotics, zu verschiedensten Programmiersprachen und Industrie-Frameworks.

SPAR ICS

SPAR bietet in der hauseigenen IT-Einheit ICS Ausbildungsplätze für Trainees und Studierende, sowie mehrere Lehrplätze im Bereich IT an. Auch Praktikumsplätze werden vergeben. Alle anderen Mitarbeitenden – immerhin rund 500 – werden über »training on the job »und externe Zusatzausbildungen geschult. Diese umfassen nahezu den gesamten IT-Bereich von Operations und Support, SW-Engineering und Applicationmanagement sowie IT-Infrastruktur.

»Wir konzentrieren uns aktuell stark auf interne Prozesse, um beispielsweise das Onboarding neuer oder die Weiterentwicklung bestehender Mitarbeitender besser zu gestalten«, ist die Auskunft zur geplanten Aktivitäten für heuer und dem nächsten Jahr. Die ICS pflegt enge Kontakte zu mehrere FHs in Österreich und bildet Kooperationen.

T-Systems

Der ICT-Dienstleister hat aktuell 15 IT/EDV-PraktikantInnen, wird im Sommer rund 15 FerialpraktikantInnen beschäftigen, hat aber derzeit auch fünf unbesetzte PraktikantInnenstellen in den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik, IT-Security, Bac of Engineering in Business, Wirtschaftsingenieurswesen, Telekommunikation und Internettechnologie. Das laufende Programms soll in der gleichen Stellenanzahl auch in den kommenden Jahren weitergeführt werden.

Thomas Masicek, Head of Security Management und Chief Security Officer T-Systems, ist Vortragender bei der FH Hagenberg. Künftig ist auch eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien sowie der Universität Wien unter der Führung von Michael Müller Wernhardt, Head of Solution Design & Business Consulting bei T-Systems, geplant.

Last modified onSamstag, 13 April 2019 13:15
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