NFON auf Einkaufstour

NFON-CEO Hans Szymanski (li.) rechnet mit dem Abschluss der Transaktion noch im Laufe des ersten Quartals 2019. Rechts: Ulrich Petry, CEO Deutsche Telefon Standard AG. NFON-CEO Hans Szymanski (li.) rechnet mit dem Abschluss der Transaktion noch im Laufe des ersten Quartals 2019. Rechts: Ulrich Petry, CEO Deutsche Telefon Standard AG. Foto: NFON

Der Telefonanlagen-Anbieter NFON hat einen Kaufvertrag für den SIP-Spezialisten Deutsche Telefon Standard AG unterzeichnet. Nach dem Kollaborationsdienst Cloudya, die Ende 2018 vorgestellt worden ist, setzt NFON mit der Übernahme seine Expansionsstrategie fort.

Die Deutsche Telefon Standard AG bietet mit 65 Mitarbeitern DSL- und SIP-Trunk-Lösungen. Mit der SIP-Anlage CentrexX bietet der Hersteller eine Cloud-Telefonanlage im Mid-Market-Segment. NFON finanziert rund 17 Mio. Euro des Kaufpreises zu Teilen aus den Erlösen des Börsengangs 2018 sowie aus Fremdkapital. Darüber hinaus werden die Altaktionäre der Deutsche Telefon Standard AG durch die Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Mio. Euro aus genehmigtem Kapital an der NFON beteiligt.

Hans Szymanski, CEO und CFO der NFON AG: "Wir wollen die Nummer eins für Cloud-Telefonie in Europa werden. Akquisitionen sind auf diesem Weg ein wesentlicher Bestandteil. Mit dem Zusammenschluss entsteht ein umfangreiches Cloud-Produkt-Portfolio, das gegenwärtig einzigartig in Europa ist. Das verschafft uns einen weiteren klaren Wettbewerbsvorteil im Zukunftsmarkt für Cloud-Telefonie. Durch die Übernahme gewinnen wir ausgezeichnete Mitarbeiter für unser Unternehmen. Gleichzeitig ergänzen wir unser Produktportfolio, verbreitern unsere Kundenbasis und eröffnen uns zusätzliche Absatzkanäle durch die Vergrößerung des Partnernetzwerks."

Durch die Übernahme der Deutsche Telefon Standard AG erhöht sich die Kundenbasis der NFON von bisher mehr als 305.000 Seats (Stand 30. September 2018) auf nun über 355.000 Seats und über 35.000 SIP-Trunk-Channels. Das Unternehmen wird dann mehr als 280 Beschäftigte haben.

Last modified onMontag, 11 Februar 2019 16:55
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