Zukunftspfad digitale Souveränität

Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG fordert unionweites Recht für Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum. Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG fordert unionweites Recht für Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum.

„Im Lichte der Snowden-Enthüllungen ist uns allen klar geworden, wie sehr die digitale Souveränität Europas durch den Zugriff des Silicon Valley und des militärischen Komplexes der USA bereits untergraben und ausgehöhlt ist“, sagte Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG, bei der Veranstaltung ‚Cybersecurity – Executive Briefing‘.

Helmut Fallmann war Teilnehmer des gemeinsam von der Industriellenvereinigung (IV), dem Bundesministerium für Inneres (BM.I) und dem Kuratorium Sicheres Österreich veranstalteten "Cybersecurity - Executive Briefing". Zentrale Frage bei den Keynotes und der Paneldiskussion war die digitale technische Souveränität. Fallmann richtete an Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner, stellvertretend für die gesamte österreichische Bundesregierung, den Appell, die europäische Vorstellung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten, wie sie mit dem neuen, richtungsweisenden Datenschutz-Regime vorliegt, ohne weiteren Aufschub in unionweites Recht umzusetzen. „Nur so können wir dem US-amerikanischen hegemonialen Rechtsanspruch wirkungsvoll begegnen“, ist Fallmann überzeugt. Zuversichtlich zeigte sich Fallmann, was die Entwicklung eigener europäischer Lösungen für beste IT-Sicherheit betrifft: „Wir haben viele hochbegabte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Data Science in Europa und auch punktuell bereits quer durch den Kontinent erfolgsversprechende Initiativen für eine wirkungsvolle Abwehr von Cyber-Angriffen. Diese müssen wir nun durch verstärkte Kooperation und den permanenten Austausch von ‚Best Practices’ mit einheitlichen Mindeststandards für IT-Security synchronisieren.“

Last modified onMittwoch, 12 November 2014 12:00
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