Best of Asset Management

Foto: GS Stemeseder Foto: GS Stemeseder

Verteilen und Updaten von Software, Tracken von Güterwaggons sowie die Dokumentation der IT-Landschaft: Aktuelle Asset-­Management-Lösungen zeigen, wie effizient und transparent IT und ­Geschäftsprozesse in Unternehmen unterstützt werden können.

Konica Minolta: GS Stemeseder

Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie hohe Funktionalität – diese Faktoren stehen beim Familienunternehmen GS Stemeseder aus Hof bei Salzburg, Hersteller für Premium-Aluminiumsys­teme, in Sachen IT an oberster Stelle. Zwei externe IT-Provider kümmerten sich mehr oder weniger zufriedenstellend um Netzwerk, Firewalls sowie Server des Unternehmens. Aufgrund eines Hacker­angriffs wurde das Unternehmen speziell für das Thema IT-Security sensibilisiert. In Zuge dessen kam die Verbindung mit Konica Minolta zustande, das GS Stemeseder bis dato als Partner für Drucker und Kopierer zur Seite stand. Der Kunde nutzt nun das Patchmanagement aus der Angebotspalette der Smart Managed Services von Konica Minolta für seine Business-Software. Es beinhaltet dabei das Planen, Beschaffen, Testen und Installieren von Änderungen.

Die regelmäßigen Softwareaktualisierungen überprüfen das IT-System auf mögliche Schwachstellen. Ebenfalls informiert das Patchmanagement über die Verfügbarkeit von neuen Updates. »Mir war vor allem ein zuverlässiges Produkt mit hoher Funktionalität sehr wichtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis musste einfach stimmen und eine Budgeteinsparung durfte es zusätzlich auch gern sein«, erläutert Geschäftsführer Johann Itzlinger seine Beweggründe.
 
Kunde: GS Stemeseder
Leistungsumfang: Patchmanagement als Teil der IT-Sicherheit für Microsoft-Anwendungen und Third-Party-Produkte wie Browser oder PDF-Reader für 75 Clients.
Ergebnis: Sicherheit und Zuverlässigkeit der Systeme sowie finanzielle Einsparungen. Bereits geplant ist eine Ausweitung der Lösung.

 

A1 Digital: Rail Cargo Group

Angesichts hochoptimierter, oft globaler Transportketten bis hin zu »Just-in-time«-Produktion in vielen Industrien, die eine zeit- und bedarfsgerechte Warenlieferung voraussetzt, gewinnt im Güterverkehr die Telematik eine immer größere Bedeutung. Im Rahmen des Projekts »SmartCargo« hat die Rail Cargo Group, die Güterverkehrssparte der ÖBB, A1 Digital beauftragt, bis Ende 2020 rund 13.700 RCG-Waggons mit einer intelligenten Telematik-Lösung auszustatten. Im Rahmen erster Tests werden aktuell rund 300 Wagen mit energieautarken Geräten ausgerüstet, die über eine Bewegungssensorik zur Positionsbestimmung und einen 3D-Beschleunigungssensor zur Stoßerkennung verfügen.

Die robusten Geräte liefern während des gesamten Gütertransports in vordefinierten Intervallen die GPS-Koordinaten der Güterwaggons. Über ein frei definierbares Geo­fencing kann überwacht werden, wann ein Waggon zum Beispiel Landesgrenzen überschreitet oder einen Bahnhof verlässt. Über in den Transpondern verbaute M2M-SIM-Karten werden alle Informationen an eine eigens für die RCG entwickelte IoT-Plattform übermittelt. Bei fehlender Netzabdeckung verfügt die Hardware zur Datenübertragung außerdem über ein SMS-Fallback.


Kunde: Rail Cargo Group
Leistungsumfang: Ausstattung von rund 13.700 Güterwaggons mit einer Telematik-Lösung, inklusive Einrichtung einer IoT-Plattform zur Auswertung und Visualisierung der eingehenden Daten und Analysen.
Ergebnis: Die Lösung ermöglicht ein deutlich verbessertes Wartungsmanagement. Unternehmenskunden der RCG erhalten bessere Daten zur aktuellen Position und geschätzten Ankunftszeit ihrer Waggons.

 

IT-Novum: Hela

Das Hamburger Familienunternehmen Hela gehört zu den führenden Gewürzherstellern und -verarbeitern und hat Standorte auf vier Kontinenten. Um die Herausforderungen der Digitalisierung angehen zu können, hat Hela das IT-Asset-Management mit dem Monitoring und Helpdesk integriert. Bei der Einführung einer IT-Dokumentationslösung vor einigen Jahren erfasste Hela alle IT-Komponenten innerhalb weniger Monate in der Configuration Management Database (CMDB). In einem zweiten Schritt erfolgte die Integration der Dokumentationslösung i-doit mit dem Ticketsystem OTRS, das wiederum an das Monitoring angebunden ist.

Entdeckt das Monitoring ein Problem, wird automatisch ein Ticket angelegt, das alle Informationen über die beteiligten Services und Hardwarekomponenten aus der CMDB anzeigt. Die IT-Mitarbeiter haben so mit einem Klick auch alle Daten zu dem betroffenen Gerät oder Prozess zur Hand. Durch die Verknüpfung von Helpdesk und Monitoring mit dem IT-Asset-Management hat sich der Arbeitsaufwand in der Hela-IT stark vereinfacht. Die Mitarbeiter können sich durch den Wegfall von Routine- und Recherchearbeiten auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Kunde: Hela
Leistungsumfang: Einführung einer IT-Dokumentationslösung und Integration von i-doit von it-novum mit dem Ticketsystem OTRS.
Ergebnis: effiziente IT-Service-Prozesse und eine optimale Ressourcennutzung als Grundlage für die Digitalisierung der gesamten Produktion des Herstellers, die bis 2025 abgeschlossen sein soll.

 

Aagon: Stadt Aichach

In der bayrischen Stadt Aichach wurde ein bestehendes Client-Management-System aus Effizienzgründen durch die ACMP-Suite von Aagon abgelöst. Wichtig war der IT-Abteilung die einfache Bedienung und dass alle Funktionen des Client Managements unter einer einheitlichen Oberfläche bereitstehen. 110 Client-Rechner betreut die IT-Abteilung, die über das OS-Deployment-Modul des neuen Client-Management-Systems inzwischen auf Windows 10 aktualisiert wurden. Auf ihnen laufen die üblichen Office-Pakete, Clients für die Telefonanlagen, Flash Player, Adobe Firefox, Filezilla, Java und weitere Standardanwendungen.

Die Softwarepakete werden über das Client-Management-System auf die Rechner verteilt. Standardprogramme wie auch die insgesamt 40 Fachverfahren der Kommune sind im stadteigenen Rechenzentrum auf 28 per VMware virtualisierte Server verteilt. Wo andere Lösungen nur statisch auflisten, welche Software installiert ist, stellt das neue System viele zusätzliche Informationen zur Verfügung und zeigt an, welche Updates auf welcher Maschine dezidiert installiert sind. Analog ist es im Asset-Management-Modul der ACMP-Suite, in dem die IT-Abteilung inzwischen rund 1.000 IT-Assets aufgeführt hat – bis hinunter zur kleinsten Maus und Tastatur.

Kunde: Stadt Aichach in Bayern
Leistungsumfang: ACMP Inventory, Desktop Automation, Lizenzmanagement, OS Deployment, Package Cloud, Asset Management, Contacts Adapter und Container Adapter für 110 Windows Clients.
Ergebnis: PC-Arbeitsplätze werden zentral mit Standardsoftware versorgt. Der Return on Investment der Lösung ist nach vier Jahren erreicht, die Zeitersparnis für die IT-Administratoren: 20 %.

 

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