Nachfolge: Fest in Männerhand

Laut EY Global Familiy Business Index 2019 erzielten die 500 größten Familienunternehmen der Welt in den letzten beiden Jahren ein Gesamtumsatzplus von 9,9 %. Das Ranking der Top-500 führen Walmart, Volkswagen und Berkshire Hathaway an.

Europa stellt fast die Hälfte der umsatzstärksten Familienunternehmen. Fünf der Top-Ten-Platzier­ten kommen aus den USA, vier aus Deutschland. Auch sechs österreichische Unternehmen schafften es in die Rangliste: die Holding Benteler International AG mit Sitz in Salzburg (Platz 187) sowie Red Bull, Novomatic, Porr, Swarovski und Alpla.

Die Konzernspitzen sind stark männlich dominiert: Nur 3 % der 500 Familienbetriebe haben eine Frau als CEO, das sind exakt 17 Unternehmen. Neun dieser Frauen stammen aus der Familie, acht sind externe Managerinnen. Insgesamt betrachtet sind 55 % der CEOs keine Familienmitglieder. »Dass mittlerweile immerhin fast schon jedes zweite Familienunternehmen von einem externen CEO geführt wird, steht für eine gesteigerte Professionalisierung«, sagt Erich Lehner, Managing Partner Markets bei EY Österreich. »Durch die familiäre Führung werden über Generationen weitergegebene Werte vermittelt, während der Blick von außen Innovation und Fortschritt vorantreibt.«

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