Branchenstandard für Zero Outage

Einige der Gründungsmitglieder von Brocade, Cisco, Dell EMC, Hitachi Data Systems, Juniper, NetApp, SAP, SUSE und T-Systems, die einen gemeinsamen Rahmen zur Verbesserung von Qualität und Zuverlässigkeit schaffen wollen.. Einige der Gründungsmitglieder von Brocade, Cisco, Dell EMC, Hitachi Data Systems, Juniper, NetApp, SAP, SUSE und T-Systems, die einen gemeinsamen Rahmen zur Verbesserung von Qualität und Zuverlässigkeit schaffen wollen.. Foto: Monika Thomasberger/T-Systems

Big-Player der IT- und Telekommunikationsindustrie haben mit der Zusammenarbeit an einem "Zero Outage"-Branchenstandard zur Sicherung der Qualität und Zuverlässigkeit von IT-Infrastrukturen begonnen. Dafür gründen die Partner Brocade, Cisco, Dell EMC, HDS, Juniper, NetApp, SAP, SUSE und T-Systems den Verein „Zero Outage Industry Standard“ mit Sitz in London. Gemeinsam definieren die Unternehmen übergreifende Design-Prinzipien für Null-Fehler-Produkte und schaffen einen Rahmen für hochverfügbare IT-Lösungen und Services.

Die digitale Welt ist zunehmend von der IT abhängig. Ein technischer Defekt, ein menschlicher Fehler oder eine Prozessausführung ohne vorherige Schulung können die alltäglichen Abläufe gefährden. Deshalb entsteht bei Herstellern und Dienstleistern ein zunehmender Handlungsdruck, die unterbrechungsfreie Bereitstellung ihrer Leistungen sicherzustellen. Durch Gründung des Vereins „Zero Outage Industry Standard" möchten große Technologieunternehmen die branchenweite Diskussion in die Wege leiten und ein gemeinsames Qualitätsverständnis erarbeiten.

Ein stabiler Betrieb verlangt von Unternehmen die Kontrolle über die Qualität ihrer Plattformen, der Ausbildung ihrer Mitarbeiter, klar definierte Prozesse und Sicherheitsfunktionen über die gesamte Lieferkette hinweg. Der Verein „Zero Outage Industry Standard“ hat sich zum Ziel gesetzt, definierte  herstellerübergreifend Ende-zu-Ende Lösungszeiten im Störungsfall zu minimieren, Qualifizierungsniveaus für Mitarbeiter sowie Sicherheits- und Plattformanforderungen festzulegen. Dies kann Unternehmen helfen, Fehler zu minimieren, die Verfügbarkeit zu steigern, Sicherheit zu gewährleisten und Kosteneffizienz sicherzustellen.
 
Die Mitgliedsunternehmen kommen alle aus verschiedenen Bereichen der IT-Branche. Das Ziel besteht darin, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und einen branchenweit anerkannten und angesehenen „Best Practice“-Ansatz zu entwickeln, der eine stabile, sichere IT-Umgebung garantiert. Details zu dem hierzu erforderlichen gemeinsamen Rahmen werden auf der Seite http://www.zero-outage.com veröffentlicht.

Zu diesem neuen Standard mehr in diesem Video:
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Zitate (aus dem Englischen übersetzt):

Richard Nicolas, Chief Customer Officer, Dell: „Dell liefert Technologie, Service, Ende-zu-Ende-Prozesse und Sicherheit in höchster Qualität, um in unterschiedlichen Branchen weltweit einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb zu ermöglichen. Deshalb sind wir dem Verein Zero Outage beigetreten, denn hier liegt der Schwerpunkt darauf, bei der Umsetzung des digitalen Wandels für Ausfallsicherheit zu sorgen und angesichts heterogener IT-Systeme Resilienz zu garantieren.“

Bernd Leukert, Vorstandsmitglied bei SAP, zuständig für Products & Innovation: „Seit Jahrzehnten verlassen sich SAP-Kunden auf die hohe Verfügbarkeit geschäftskritischer Systeme für ihre Kernprozesse. Heute erwarten sie, dass Service rund um die Uhr zur Verfügung steht -  und das Internet der Dinge genauso abdeckt wie Echtzeit- und mobile Anwendungsfälle. Mit dem Verein „Zero Outage Industry Standard“ möchten wir die IT-Qualität insgesamt verbessern, wobei Zero Outage das ultimative Ziel darstellt.“

Reinhard Clemens, CEO T-Systems International: „Zero Outage hat sich von einem Qualitätsprogramm bei T-Systems zu einem Industriestandard weiterentwickelt. Zusammen mit unseren Partnern bieten wir Spitzenqualität und erhöhen die Kundenzufriedenheit. In unserer vernetzten Welt ist Ausfallsicherheit unerlässlich und eine Grundvoraussetzung für die Digitalisierung.“

Jim Tooley, VP Global Services & Support, Brocade: „Als Gründungsmitglied des Zero Outage-Standards freut sich Brocade, bei einem grundlegenden Wandel in der Branche von Anfang an dabei zu sein. Durch Weiterentwicklung von Infrastrukturen entsprechend dem Zero Outage-Standard steigern wir auf dem Weg in eine umfassende Digitalisierung die Produktivität und helfen Unternehmen, den digitalen Wandel selbst nachzuvollziehen.“

Michael Jores, Regional Director Central Europe bei SUSE: „Service-Verfügbarkeit ist im digitalen Zeitalter ein entscheidender Faktor. Von den Unternehmen wird zuverlässiger Rund-um-die-Uhr-Service erwartet. Deshalb müssen sie durch zeitgemäße Geschäftsprozesse und einer dem geschäftskritischen Betrieb entsprechenden Infrastruktur eine solche Verfügbarkeit gewährleisten können. Zusammen mit seinen Partnern hat sich SUSE verpflichtet, diese zuverlässige Infrastruktur bereitzustellen. Die Zusammenarbeit an Zero Outage wird neue Erkenntnisse liefern und Verfahren hervorbringen, mit denen Unternehmen sichere, zuverlässige Services und Lösungen bereitstellen können.“

Alexander Wallner, Senior Vice President & General Manager EMEA von NetApp: „Digitalisierte Daten sind heute eine Grundvoraussetzung für den Unternehmensbetrieb. In unserem datenorientierten Zeitalter sind rund um die Uhr verfügbare Systeme und eine Reaktionsfähigkeit in Echtzeit unerlässlich. Jede Störung bei Kerngeschäftsanwendungen gefährdet die Handlungsfähigkeit des Unternehmens und bedeutet ein Risiko – für das Unternehmen selbst und für seine Kunden. Wir sind stolz darauf, Gründungsmitglied von „Zero Outage Industry Standard“ zu sein und dazu beizutragen, die Qualität der IT-Infrastruktur zu verbessern.“

Daniel Dalle Carbonare, Vice President, EMEA Central Region & General Manager Deutschland bei Hitachi Data Systems: „Die Lösungen und Dienstleistungen von Hitachi Data Systems tragen dazu bei, die Grundlage für den Erfolg des digitalen Wandels zu schaffen. Dabei gehen wir bei den wertvollsten und strategisch wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens - den Daten - nach einer einheitlichen Strategie vor. Seit über 100 Jahren sind wir für exzellente Servicequalität bekannt und legen besonderen Wert auf Datenverfügbarkeit - denn wir wissen, dass diese heute, da die Geschäftskontinuität von zentraler Bedeutung ist, eine entscheidende Rolle spielt. Wir sind stolz und freuen uns sehr, Gründungsmitglied des Zero Outage-Konsortiums zu sein. Dies gibt uns die Möglichkeit, die entsprechenden Strategien und Anforderungen für Zero Outage zum Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten.“

Cedrik Neike, Senior Vice President, Global Service Provider, APJ & EMEAR bei Cisco: „Mit seiner Zielsetzung geht der Verein auf eine besonders kritische Herausforderung ein, vor der unsere Kunden bei der Digitalisierung ihres Unternehmens stehen. Cisco weiß, dass Technologie, Prozesse, qualifiziertes Personal und Partnerschaften reibungslos ineinander greifen müssen, damit Ausfallzeiten konsequent vermieden werden können. Als Gründungsmitglied unterstützen wir mit unserem fachlichen Know-how den Verein dabei, seine Ziele zum Besten unserer Kunden zu erreichen.

Last modified onDonnerstag, 10 November 2016 15:59
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