Die besten Sager im Dezember

\"Wir waren mit dem Ergebnis der exponet 2003 zufrieden und werden deshalb, trotz der hohen Kosten, wieder teilnehmen. Diese Zufriedenheit wurde übrigens von vielen, die sich nun nicht mehr erinnern wollen, geteilt.\"
EMC-Geschäftsführer Martin Rajsp sieht fehlende Marketingbudgets als den wahren Hintergrund so mancher Absage einer Teilnahme an der exponet.

\"Die Eigentümer von UTA führen weder Verkaufsgespräche noch gibt es Beschlüsse eines oder mehrerer Gesellschafter für einen Ausstieg aus der Beteiligung. Im Gegenteil: Beide Eigentümergruppen - die Landesenergieversorger und die Raiffeisen-Gruppe - stehen hinter dem Unternehmen und entwickeln es konsequent wertsteigernd weiter.\"
UTA-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Hönlinger

\"1,5 Milliarden Euro kostet ein NGN. Die Hälfte davon haben wir schon investiert, aber wir können uns die andere Hälfte nicht leisten, wenn wir sie nicht wieder verdienen. Das funktioniert nicht in einem regulierten Umfeld.
Telekom Austria Vorstand Rudolf Fischer sehnt das Ende der Regulierung herbei.
PS: Im Sommer bestätigte TA-Produktmanager Helmut Leopold noch die NGN-Kosten für die Telekom Austria mit 500 Millionen Euro. Auch Alcatel und Siemens bestätigten diese Zahl. So schnell kann eine Technologie teuer werden...

\"Sun ist plötzlich der größte Linux-Distributor der Welt: Denn China hat sich kürzlich entschlossen, das Java Desktop Environment 500 Millionen Mal zu lizenzieren. Von Microsoft Office gibt es dagegen in ganz China offiziell keine einzige Lizenz. \"
Donatus Schmid, Chef von Sun Microsystems österreich

\"Zu Jahresbeginn hatten wir erwartet, dass zwischen 460 und 470 Millionen Handys abgesetzt werden; jetzt ist es wahrscheinlich, dass sich der weltweite Absatz zum Jahresende auf eine halbe Milliarde belaufen könnte\",
Ben Wood, Analyst beim Marktforscher Gartner über die weltweite Handymania.

\"Das Urheberrecht und die Anti-Terrormaßnahmen der USA bedrohen die Freiheit im Internet mehr als die Zensur der chinesischen Regierung\",
Andy Müller-Maguhn, Vorsitzender des Chaos Computer Club.

\"Wenn in Zürs in der fünften Ebene der Tiefgarage das Netz nicht funktioniert, dann haben wir Kundenbeschwerden\",
beschreibt T-Mobile-Chef Georg Pölzl das Selbstverständnis der österreichischen Kunden in Sachen Netzabdeckung.

\"EDGE ist ähnlich dem HSCSD vor allem eins: eine technologische Sackgasse\",
setzt Pölzl nunmehr ausschließlich auf UMTS als Speed-Service in den Mobilfunknetzen.

\"Der PC ist ein Universalgerät, kein Kopiergerät\",
stellt HP-Urheberrechts-Expertin Kornelia Vallaster klar. Und fordert angemessene Abgaben:
\"Ein Sony Vaio etwa würde sich bei den derzeit von der Austromechana gewünschten Tarifen um 125 Prozent verteuern.\"

\"AT&T hat eine wackelige Position in Europa und Equant ist in Osteuropa nicht so stark\",
tönt T-Systems Austria Chefin Tina Reisenbichler selbstbewußt.

\"Ich hätte gern das Coaching und den darüber stehenden Architekturansatz für das österreichische E-Government gemacht. Und ich würde dabei vor allem auf die Integrierbarkeit von Applikationen achten, denn Schnittstellen verursachen 60 Prozent der IT-Kosten.\"
Walter Weihs, Geschäftsführer Software AG österreich.

\"Wenn Herr Sundt davon ausgeht, dass die Mitbewerber fast ausschließlich die Telekom Austria-Netze genutzt haben, so sei er hiermit daran erinnert, dass das eigenständige Kommunikationsnetz der Multimedia Austria-Unternehmen über 6.000 km Glasfaser- sowie 23.000 km Koaxialkabel umfasst. Gemeinsam wurden von den 7 Mitgliedsfirmen bisher 970 Millionen Euro privates Kapital für die Infrastruktur investiert. In den nächsten Jahren werden Investitments von etwa 170 Millionen Euro dazu kommen. Auch wenn es ihr nicht angenehm ist, sollte die Telekom Austria dies bei allen Förderungs-Diskussionen berücksichtigen.\"
Gustav Soucek, Generalsekretär der MMA über den jüngsten Kommentar der TA zu Breitbandinitiative des Bundes.

\"Sicher sind auch die Provider gefordert, für die nötigen Breitband-Applikationen zu sorgen. Das werden die schon tun\",
ist ISPA-Präsident Johannes Schwertner überzeugt.

\"Eine win/win-Situation in Europa? Hoffentlich wissen das die anderen auch.\"
scherzt Infrastrukturminister Hubert Gorbach über den von der EU geforderten und nunmehr vom österreichischen Staat geförderten Breitband-Ausbau.

\"Telekominfrastruktur ist ein Schlüsselfaktor, eine Nicht-Teilnahme können wir uns nicht leisten\",
meint Gorbach schon etwas ernsthafter.

\"Kosten runter, Effizienz rauf lautet das Exponet-Motto - aber bei 300.000 Euro Standkosten ist das für uns kein schlüssiges Messekonzept mehr.\"
NextiraOne-Chefin Margarete Schramböck hält die Kosten-Nutzen Relation der Exponet für nicht mehr gegeben und will deshalb diesmal fern bleiben.

\"Ein vollständig einheitliches Netzwerkprotokoll wäre sicherlich schön, ist aber in der Regel nicht bezahlbar. Neue Standards wie iSCSI sind besonders in der ersten Generation sehr teuer.\"
Jürgen Arnold, Research Director HP Network Storage Solutions.

\"Ab Ende nächsten Jahres wird das Traffic-Geschäft erstmals mehr Anteil als der Netz-Ausbau an unserem UMTS-Umsatz haben.\"
Ericsson österreich-Chef Peter Zehetner rechnet damit, dass die UMTS-Netze dann aufgrund der steigenden Nutzerzahl aufgerüstet werden müssen.

\"Der Service Push-To-Talk kommt demnächst für GSM/GPRS mit verschiedenen Endgeräten auf den Markt. Die All-IP-Version der dritten Mobilfunkgeneration wird in etwa einem halben Jahr verfügbar sein\",
gewährt Zehetner eine Vorschau über den Standardisierungsfortschritt der dritten Mobilfunk-Generation.

\"Wenn man kundenorientiert ist, kann man nicht erwarten, dass diese Leute zur WU kommen, nur weil sie beispielsweise eine Graphik nicht verstanden haben. Die Video-Sprechstunden sind hier eine ernorme Hilfe\",
erfreut sich Bodo Schlegelmilch, Professor für Internationales Marketing und Management, Wirtschaftsuniversität Wien, an einer Kooperation mit Hutchison 3G.

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