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Baumit weiter auf Erfolgskurs

Nach dem Rekord-Geschäftsjahr 2018 ist es auch 2019 gelungen, die gute Konjunkturlage zu nutzen und den Baumit-Österreich-Umsatz um rund 3,5 Prozent auf 260 Millionen Euro zu steigern.Die erfolgreiche Integration der Baumit-Produktionsstandorte und Mitarbeiter in Wopfing, Peggau, Wietersdorf und Bad Ischl in die Baumit GmbH hat dazu wesentlich beigetragen und konnte im vergangenen Jahr weitestgehend abgeschlossen werden.

Umbruch in den Systemen

Der europäische IT-Konzern Atos beteiligt sich am EU-Projekt Renaissance. Es soll saubere Produktion und Verteilung von Energie in lokalen Gemeinschaften mit neuen, skalierbaren und replizierbaren Geschäftsmodellen und Technologien fördern. Mit den gesammelten Daten aus den Pilotstandorten lassen sich verteilte Anlagen verbinden und damit der Einsatz erneuerbarer Energiequellen auf mehr als 27 % erhöhen, heißt es. Dazu sollen nun Geschäftsfälle und Szenarien zur optimalen Konfiguration von Energie und Organisation geschaffen werden, um kohlenstofffreie örtliche Energiesysteme aufzubauen.

Produktion und Partnerschaft

Im September 2019 ist die Produktion am neueröffneten Energetica-Standort in Liebenfels in Kärnten angelaufen. Ziel ist es, jährlich über ein Gigawatt PV-Modulleistung auf vollautomatischen Fertigungslinien im Fünfschichtbetrieb zu erzeugen. Der Hersteller hat dazu auch eine Distributionspartnerschaft mit Krannich Solar verlautbart. Aus dem Energetica-Portfolio übernimmt Krannich vorerst zwei Produkte – das PV-Modul „e.Basic P“ mit polykristallinen Zellen, die bis zu 305 Wp liefern, sowie „e.Classic M“ mit monokristallinen Zellen, die bis zu 325 Wp Erzeugungsleistung generieren.

Steigerung in Tschechien

Die Energie AG Bohemia hat im Umland von Prag ihre Aktivitäten erweitert. Mit der Übernahme des Wasserver- und Abwasserentsorgers VAK Zápy s.r.o. sind nunmehr sieben Wasser-, fünf Wärme- und eine gemischte Wasser- und Wärmegesellschaft unter einem Dach gebündelt. Zusammen erwirtschafteten die Unternehmen 2019 einen Umsatz von 163 Millionen Euro. Christian Hasenleithner, Geschäftsführer der Energie AG Bohemia: „Die neue Betriebsregion ist im Speckgürtel von Prag angesiedelt, der sich sehr dynamisch entwickelt. Wir erwarten uns durch die Übernahme steigende Kunden- und Absatzzahlen.“

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