Flexibilität ins Stromnetz

Die Austrian Power Grid AG (APG) und die Energy Web Foundation (EWF) wollen nun gemeinsam einen »Proof of Concept« für einen neuen Flexibilitätsmarkt durchführen. Kleinere, dezentrale Flexibilitätsressourcen sollen sich darin an der Leistungs-Frequenzregelung des österreichischen Stromnetzes beteiligen können. In dem von der APG entwickelten »Flex-Hub« sollen auf Basis von Open-Source-Software und Blockchain-Prozessen, Anlagenqualifikation und -registrierung, Gebotsmanagement und Abrechnungsfunktionen für dezentrale Flexibilitäten unter einem Schirm effizient zusammengeführt werden. Bisher waren kleinere Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen nicht direkt an die Großhandelsmärkte für Strom angebunden.

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Rekordwechsel

Rund 345.200 Strom- und GaskundInnen haben im Jahr 2019 ihren Lieferanten gewechselt. »Im Jahr 2019 wurde der bisherige Wechselrekord aus dem Jahr 2017 noch einmal etwas übertroffen. Das vergangene Jahr war von Preissteigerungen sowohl im Strom- als auch im Gasbereich geprägt. Dadurch waren die Konsumentinnen und Konsumenten deutlich sensibilisierter und haben sich vermehrt für günstigere Strom- und Gasangebote interessiert«, ist E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch überzeugt. 2017 wurden 343.000 Wechsel verzeichnet, 2018 waren es knapp 330.000.

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Symposium Energieeffizienz

Bereits zum elften Mal in Folge veranstaltet die Deutsche Handelskammer in Österreich in Zusammenarbeit mit dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Symposium Energieeffizienz mit dem Schwerpunkt Neubau und Sanierung von Gebäuden. Beim Symposium am 31. März treffen sich Unternehmer und Experten aus dem Bereich Energie- und Gebäudeeffizienz zum jährlichen Fachaustausch und diskutieren über Innovationen und Entwicklungen innerhalb der Branche. Das Symposium setzt sich aus Fachvorträgen und lösungsorientierten Technologiepräsentationen zusammen und richtet sich an ein österreichisches Fachpublikum bestehend aus Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden. Vom 1. April bis 3. April stehen die vortragenden Unternehmer für Gespräche zur Verfügung, darunter ALRE-IT Regeltechnik, Brandes, EcoSyst, GetAir, Qundis und va-Q-tec.n

Info und Anmeldung unter oesterreich.ahk.de

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Umbruch in den Systemen

Der europäische IT-Konzern Atos beteiligt sich am EU-Projekt Renaissance. Es soll saubere Produktion und Verteilung von Energie in lokalen Gemeinschaften mit neuen, skalierbaren und replizierbaren Geschäftsmodellen und Technologien fördern. Mit den gesammelten Daten aus den Pilotstandorten lassen sich verteilte Anlagen verbinden und damit der Einsatz erneuerbarer Energiequellen auf mehr als 27 % erhöhen, heißt es. Dazu sollen nun Geschäftsfälle und Szenarien zur optimalen Konfiguration von Energie und Organisation geschaffen werden, um kohlenstofffreie örtliche Energiesysteme aufzubauen.

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Produktion und Partnerschaft

Im September 2019 ist die Produktion am neueröffneten Energetica-Standort in Liebenfels in Kärnten angelaufen. Ziel ist es, jährlich über ein Gigawatt PV-Modulleistung auf vollautomatischen Fertigungslinien im Fünfschichtbetrieb zu erzeugen. Der Hersteller hat dazu auch eine Distributionspartnerschaft mit Krannich Solar verlautbart. Aus dem Energetica-Portfolio übernimmt Krannich vorerst zwei Produkte – das PV-Modul „e.Basic P“ mit polykristallinen Zellen, die bis zu 305 Wp liefern, sowie „e.Classic M“ mit monokristallinen Zellen, die bis zu 325 Wp Erzeugungsleistung generieren.

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Steigerung in Tschechien

Die Energie AG Bohemia hat im Umland von Prag ihre Aktivitäten erweitert. Mit der Übernahme des Wasserver- und Abwasserentsorgers VAK Zápy s.r.o. sind nunmehr sieben Wasser-, fünf Wärme- und eine gemischte Wasser- und Wärmegesellschaft unter einem Dach gebündelt. Zusammen erwirtschafteten die Unternehmen 2019 einen Umsatz von 163 Millionen Euro. Christian Hasenleithner, Geschäftsführer der Energie AG Bohemia: „Die neue Betriebsregion ist im Speckgürtel von Prag angesiedelt, der sich sehr dynamisch entwickelt. Wir erwarten uns durch die Übernahme steigende Kunden- und Absatzzahlen.“

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ASCR plant einen der modernsten Bildungscampusse Europas

Seit 2013 forscht und entwickelt Aspern Smart City Research (ASCR) in aspern Seestadt auf Basis erneuerbarer Energien Lösungen für die Energiezukunft im urbanen Raum. Jetzt fließen die gewonnenen Forschungsergebnisse in die Planungs- und Bauphase des Bildungscampus Aspern Nord mit ein. Bis Juli 2021 entsteht Europas modernstes Bildungsgebäude in Sachen Energiemanagement.

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Bechtle: herausragendes Wachstum 2019

Die Bechtle AG ist nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2019 das dritte Jahr in Folge zweistellig gewachsen. Der Umsatz stieg mit über 24 % auf rund 5,37 Mrd. Euro, nach 4,32 Mrd. Euro im Vorjahr. Mit einem absoluten Wachstum von über 1 Mrd. Euro wurde damit das gesteckte Ziel von 5 Mrd. Euro Umsatz ein Jahr früher als geplant erreicht. Organisch lag die Wachstumsrate konzernweit bei etwa 15 %. Das Vorsteuerergebnis steigerte Bechtle um rund 22 % auf circa 236 Mio. Euro. Die EBT-Marge beläuft sich damit voraussichtlich auf 4,4 %. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte Bechtle 11.487 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.005).

Auch das vierte Quartal zeigte mit einem Umsatzplus von rund 18 % eine sehr starke Entwicklung. Organisch lag das Wachstum von Oktober bis Dezember bei rund 16 %. Die Wachstumsdynamik hat damit gegenüber dem dritten Quartal wieder zugelegt.

"Die beeindruckenden Zahlen zeigen, wie gut es Bechtle gelingt, die von der Digitalisierung getriebene hohe Nachfrage unserer Kunden nach zukunftsfähigen IT-Lösungen zu bedienen. Unsere Kunden vertrauen unseren Kompetenzen und wählen Bechtle als bevorzugten Partner für ihre IT", so Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

Die Bechtle AG wird die vollständigen und geprüften Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019 am 19. März 2020 veröffentlichen.

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Konsortium für ökosoziale Produktauszeichnung

Die Forschungsförderungsgesellschaft fördert mit "ProNaWi" die Entwicklung einer dynamischen, skalierbaren Methode und Software für die ökosoziale Bewertung von Handelsprodukten. Hintergrund: Jedes Produkt im Regal benötigt Humankapital und Ressourcen der Natur. Die End-KonsumentInnen erfahren kaum darüber – und das, obwohl zahlreiche politische Herausforderungen eng mit nachhaltiger Ressourcen- und Energienutzung verknüpft sind.

Ziel des Projekts ProNaWi – pro Nachhaltiges Wirtschaften – ist es, diese Informationen beim Einkauf sichtbar zu machen und nachhaltigen Einkauf zu belohnen. Damit wird auch die Voraussetzung für die Entwicklung weiterer effektiver Lenkungsinstrumente geschaffen. Koordination und Bewertungs-Software übernimmt das Umweltinformatik-KMU akaryon. Wissenschaftliche Arbeiten liegen in der Verantwortlichkeit des Fachbüros Landschaftsökologie der TU Graz und der Circular Analytics TK GmbH. Das BMD Systemhaus vertritt ein wichtiges Kassen- und Warenwirtschaftssystem und ist für die prototypische Schnittstellenumsetzung an Bord. Das Unternehmen Gute Agentur kümmert sich um Kundenbindungsinstrumente.

 

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CDP würdigt Umwelt-Engagement von Atos

Die Non-Profit-Organisation CDP honoriert die Klimamaßnahmen von Atos und führt den weltweit führenden Anbieter für die digitale Transformation auf seiner renommierten "A-Liste" für den Klimawandel. Die Einordnung basiert auf dem Klimabericht des Unternehmens im Jahr 2019. Atos’ Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen, zur Minderung von Klimarisiken und zur Entwicklung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft finden Anerkennung. Diese basiert auf den Daten, die das Unternehmen im Rahmen des CDP-Fragebogens zum Klimawandel 2019 vorgelegt hat. Als eines von wenigen unter Tausenden untersuchten Unternehmen wurde Atos als sehr leistungsstark eingestuft.

CDP verwendet eine detaillierte und unabhängige Methodik, um Unternehmen zu bewerten. Die Non-Profit-Organisation vergibt Noten von A bis D – je nach Vollständigkeit der Offenlegung, Bewusstsein und Management von Umweltrisiken und Demonstration von Best Practices in umweltbewusster Führung wie die Festlegung ehrgeiziger und sinnvoller Ziele. Elie Girard, CEO von Atos, sagte: „CDP zeichnet Atos zum siebten Mal in Folge für seine Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel aus. Diese Anerkennung spiegelt unser aktives Engagement für eine klimaneutrale IT wider. Wir glauben, dass es als weltweit führender Anbieter von digitalen Transformationsprozessen auch unsere Aufgabe ist, unsere Kunden dabei zu unterstützen, die Auswirkungen von IT-Systemen auf das Klima besser einzuschätzen und digitale Lösungen für eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu implementieren.“

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