eAward 2019: Kategorie "Smart City und Infrastruktur" Featured

eAward 2019: Kategorie "Smart City und Infrastruktur" Foto: iStock/RyanJLane

Die nominierten Projekte in der Kategorie „Smart City und Infrastruktur“. Wir gratulieren allen EinreicherInnen! Die GewinnerInnen werden am 31. Jänner in Wien bekannt gegeben.




Geolantis GmbH, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), GISS General Infrastructure Systems Solutions
Projekt: Geolantis.360 goes global: From Austria to Zimbabwe

Ein Projekt der GIZ ist es, das Wissen über Wasser ohne Einnahmen („Non Revenue Water“) landesweit in Zimbabwe zu verbessern. Insbesondere sollen die Gebiete, in denen kein sicherer Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet ist, im Vordergrund stehen. Die Geolantis.360 Software-Lösung ist ein Teil des Projektes und wird für die digitale Dokumentation der Wasser Infrastruktur verwendet. Die mobile Geolantis.360 App ermöglicht die einfache Vermessung der Leitungslagen mittels GNSS (GPS). Ebenso können Zählerstände erfasst werden. Die Dokumentation von Rohrbrüchen und das Wiederauffinden dieser Stellen ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Darüber hinaus dient die Software als Geographisches Informationssystem (GIS).

https://knowledgebase.geolantis.com/HOW%20TO/g360manager-water-loss/
https://www.linkedin.com/pulse/nonrevenuewater-zimbabwe-iv-robert-bargolini/



Bild: Das Konzept des „eRoaming“ bei der Plattform Hubject (Grafik: Hubject)

QMotion – a brand of the Qualysoft GmbH, Hubject GmbH
Projekt: Hubject eRoaming Plattform 2.0


Qualysoft entwickelte für Hubject mit einer neuen IT-Plattform das Fundament des weltweit größten anbieterübergreifenden Ladenetzes für Elektroautos, dem intercharge-Netzwerk. Die Plattform verbindet über 300 Hubject-Partner - Automobilunternehmen, Energieversorger und IT-Unternehmen - in 26 Ländern. Mit der Neuentwicklung, die in nur sieben Monaten erfolgreich abgeschlossen wurde, bereitet sich Hubject auf den Markthochlauf und die zunehmende digitale Vernetzung der Elektromobilität vor. Dank Microservice-Architektur kann deutlich flexibler skaliert werden, die Integration neuer Services in die Plattform ist deutlich einfacher. So wird man nicht nur den Anforderungen heutiger, sondern auch zukünftiger Geschäftsmodelle gerecht.

https://www.hubject.com/en/about-us/eroaming/ und https://www.qualysoft.com/en/news/qualysoft-and-hubject-develop-new-emobility-platform und Video




EVN AG, TU Wien - Institute of Energy Systems and Electrical Drives
Projekt: joulie

Mit joulie geht die EVN einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung nachhaltiges Energiesystem. joulie hat zum Ziel, erneuerbare Energiesysteme für Endkundinnen und Endkunden einfach zugänglich und leistbar zu machen und gleichzeitig in das Gesamt- Energiesystem zu integrieren. Damit können erneuerbare Energiesysteme skalierbar gemacht sowie ein wirksamer Beitrag für Klimaschutz und Versorgungssicherheit geleistet werden. Den KundInnen steht mit der Lösung erstmals ein durchgängiges digitales Service zur Verfügung – von der Konfiguration der eigenen Anlage über die individuelle Verwendung des Stroms in Form von Wärme, Klima und E- Mobilität bis hin zur Teilnahme am Energiemarkt.

http://www.joulie.at und Video




Bild: App sorgt für mehr Komfort für Gemeinden: Günther Moser (Siemens BT), Albert Kisling Umwelt-Stadtrat von Krems, Gernot Schwarz, Leiter des Advanced Service Center Siemens BT, Franz Proksch (Niederlassungsleiter NÖ), Christian Braun (Magistrat Krems)

Siemens AG Österreich
Projekt: Siemens Advantage Navigator

Der Siemens Navigator bietet als Webservice mit seinen durchgängigen und umfangreichen Funktionen im Bereich des Energiemanagements, sowie einem eigens gemeinsam mit dem Land NÖ für Gemeinden entwickelten Berichtswesen die ideale Grundlage für eine rasche und unkomplizierte Umsetzung eines Energiemanagements für Gemeinden. Die Navigator Data Services App ermöglicht eine einfache Zählerdatenerfassung über ein Smartphone oder ein Tablett direkt beim Zähler, selbst wenn Vorort keine Internetverbindung verfügbar ist. Dabei wird der Anwender mit qualitätssichernden Informationen und Funktionen unterstützt. Sobald das Mobilgerät wieder mit einer Internetverbindung versorgt wird, werden die gesammelten Zählerstände über eine gesicherte Verbindung in den Siemens Navigator übertragen.

https://www.buildingtechnologies.siemens.com/bt/global/de/gebaeude-loesungen/bps/strategie-planung/advantage-navigator/Seiten/advantage-navigator.aspx




Bild oben: Team "Smart Water" bei SENS: Geschäftsführer Andreas Novi, Technikleiter Florian Frotzler, COO Thomas Schaberl, Sandra Bacher, Marketing und Produktmanagement, und Technical Application Manager Michael Dammerer. Nicht auf dem Foto, aber maßgebend an dem Projekt beteiligt, sind weiters Field Application Engineer Samuel Puschacher und Network Manager Martin Kubicek.

Sensor Network Services GmbH
Projekt: Smart Water: Vermeidung von Wasserschäden und -verlusten durch Digitalisierung von Wasserzählern über LoRaWAN


Wasserzähler sind mittlerweile zu smarten Produkten avanciert. Der Wasserverbrauch wird nicht mehr nur einmal pro Jahr abgelesen, sondern kann mittels LoRaWAN-Funktechnologie Verbräuche und andere Vorkommnisse, etwa ein leckes Rohr, je nach Bedarf mehrmals pro Tag kommunizieren. Jeder einzelne Wasserzähler meldet sich in ein Netzwerk ein, womit man relativ genau eingrenzen kann, wo sich ein Leck mit Wasserverlust befindet. In der EU haben Trinkwasserleitungen einen Verlust von 20 Prozent, den man so effizient minimieren könnte. In Kooperation mit G. Bernhardt´s Söhne GmbH läuft momentan ein Probebetrieb mit mehr als 100 über LoRaWAN vernetzten Wasserzählern im ecoplus Park Wiener Neudorf. Die von SENS verwendete Funktechnologie LoRaWAN zur Übertragung kleiner Datenmengen hat eine Reichweite von bis zu 20 Kilometer, durchdringt sogar Kellerwände, und die angebundenen Sensoren können bis zu zehn Jahre Laufzeit im Batterie-Betrieb erreichen.

https://www.sens.at/ und Video



Bild, oben: Martin Hollaus und Jürgen Schreihofer bei der Innovationspreis-Verleihung des Landes Niederösterreich.

Amt der OÖ Landesregierung - Abteilung Gebäude- und Beschaffungs-Management - Stabstelle Facility Management-System, Ingenieur Studio Hollaus
Projekt: Virtual Smart FM

Mit der neuen Methode in der digitalen Baudokumentation verschmelzen bei Bedarf verschiedenste Ressourcen zu einer gemeinsamen Visualisierung. Das bedeutet CAD Plandaten, Fotodokumentation, 360-Grad-Panorama-Aufnahmen, Punktwolken und weitere Gebäude- und Bewirtschaftungsinformationen können für unterschiedliche Anforderungen zugeschaltet, überlagert oder abgerufen werden. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Visualisierungen auf herkömmlichen stationären und mobilen Endgeräten bis hin zur Nutzung von Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Geräten. Die Entwicklung der Sprache CARLO (CAD Strukturen des Landes Oberösterreich) markiert den Grundstein. CARLO steht für eine unabhängige, offene und somit stets erweiterbare und gewerkübergreifende gemeinsame und einheitliche Sprache in der digitalen Bauwerksdokumentation und bildet damit das Fundament von Building Information Modeling (BIM).

www.land-oberoesterreich.gv.at und www.hollaus.at und Video 1 und Video 2




Bild: Das wegfinder-Team hat eine Vision: „einfache Mobilität für alle“. (Foto: iMobility)

iMobility GmbH
Projekt: wegfinder – die Information- und Buchungsplattform für öffentlichen- und individuellen Verkehr von Tür zu Tür

Das Mobilitätsangebot in Österreich wächst stark. Für Personen, die diese neue Vielfalt der Mobilität nutzen möchten, wird die App „wegfinder“ entwickelt, um alle Wege zu finden, zu vergleichen, zu kombinieren, zu buchen und zu bezahlen. Dabei werden in einer einzigen App öffentliche und private Anbieter wie Öffis, Züge, Carsharing, Scooter-Sharing, Bike-Sharing, Car-Rental, Fernbus, Taxi und Uber vereint. Personen, die bisher die notwendigen Informationen auf verschiedenen Plattformen zusammensuchen mussten, benötigen nur noch diese App, die alle Anforderungen für ihre Wege im österreichischen Nah- und Fernverkehr erfüllt. wegfinder zeigt alle Infos über Reisedauer und Kosten, genauso wie Strecken- und Verkehrsmitteldetails, zum Beispiel der Akkuladestand bei E-Autos oder Rollern. Damit haben NutzerInnen eine gute Vergleichsbasis, um die Alternative zu wählen, die zu ihren Bedürfnissen passt. Tickets für den öffentlichen Verkehr in Österreich können über den Chatbot in der App gekauft werden.

https://wegfinder.at/app

Last modified onFreitag, 11 Januar 2019 10:15
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