Energie: Fakten im September 2019

Energie: Fakten im September 2019 Foto: iStock

Aktuelle Zahlen und Fakten aus der Welt der Energie.

89 % der österreichischen Verbraucher wollen von importierten Erdöl- und Gaslieferungen unabhängig werden. Die Bundesregierung solle zudem fossile Brennstoffe teurer machen, um die Energiewende voranzubringen – sagen 63 %. Quelle: Stiebel Eltron, Energie-Trendmonitor 2019

Jedes zweite europäische Unternehmen (über 100 Mitarbeiter) hat bereits Antriebsarten wie Elektro, Hybrid oder Plug-in-Hybrid im Fuhrpark integriert. Für Österreich zeigen eigene Erhebungen, dass ein Drittel aller heimischen Fuhrparks bereits alternative Antriebsarten einsetzt. Quelle: Arval Mobility Observatory, Arval Österreich

58 % beträgt die Recyclingquote beim Siedlungsabfall in Österreich und liegt damit im EU-Spitzenfeld. Betrachtet man den gesam­ten Ressourcenverbrauch aus Metallen, Mineralstoffen, Biomasse und fossilen Energieträgern von 424 Mio. Tonnen (2018), sinkt dieser Wert auf 9,7 %. Quelle: »Circularity Gap Report – Austria«, Circle Economy und ARA

4,8 Gigatonnen CO2 oder 9 % der jährlichen weltweiten Treibhausgasemissionen wurden von der globalen Autoindustrie verursacht, bei einem globalen Absatz von 86 Millionen Fahrzeugen. Quelle: Greenpeace-Report »Mit Vollgas in die Klimakrise«

10 - 15 % der heimischen Energieversorger bieten aktuell Smart-Meter-basierte Angebote. Warum so wenige? Ende 2018 waren etwas mehr als eine Million intelligente Messsysteme installiert. Das ist ein Implementierungsstand von noch unter 20 %. Quelle: »Stadtwerkestudie 2019«, EY.

2050 ist das Jahr, in dem mit einem Biomassepotenzial für die Herstellung von 4 Mrd. m³ erneuerbarem Gas sowie zusätzlich erneuerbarem Wasserstoff Haushalte, Industriebetriebe, Kraftwerke und Fahrzeuge in Österreich vollständig mit erneuerbarem Gas versorgt werden könnten. Quelle: Fachverband Gas Wärme, »Machbarkeitsuntersuchung Methan aus Biomasse«, Bioenergy 2020+

1 Billion Euro beträgt das von 215 der weltweit größten Unternehmen identifizierte Klimarisiko in den nächsten fünf Jahren. Der Bedarf an Abschreibungen von klimaschädlichen oder durch die Klimakrise entwerteten Anlagen beträgt über 250 Milliarden Euro.Quelle: »Global Climate Change Analysis«, CDP

15 von 205 Vorstandsmitgliedern börsennotierter Unternehmen in Österreich sind weiblich. Die meisten Frauen sind momentan in den Chefetagen von IT-Unternehmen anzutreffen (17 %), danach folgen Konsumgüterbranche (14%) und Finanzbranche (11%). Keine einzige Vorständin gibt es in den Branchen Automobil, Energie, Immobilien, Telekommunikation und Transport. Quelle: »Mixed Leadership Barometer«, EY

 

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