FEEI: Produktion gewachsen

„Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) ist nicht nur der Treiber der Digitalisierung, sondern erweist sich bereits seit Jahren als Hochleistungsbranche, die sich in den letzten Jahren immer wieder selbst übertroffen hat. Das Jahr 2018 beweist das wieder erneut, die EEI ist um ganze 8,4 Prozent gewachsen“, so Brigitte Ederer, bei ihrer letzten Pressekonferenz als Präsidentin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) anlässlich der Präsentation des Wirtschaftsberichts 2018.

Warnung: Stillstand auf der Klimabaustelle

Derzeit ist völlig unklar, wie die Klima- und Energiepolitik ab 2020 gestaltet sein wird. Ob die Klima- und Energieziele im nächsten Jahr überhaupt erreicht werden, ist höchst fragwürdig. Für die Zeit bis 2030 fehlt der gesetzliche Rahmen. Im nächsten Jahr wird der Photovoltaikmarkt um 30% einbrechen, hunderte Megawatt erneuerbare Energien warten auf den Startschuss und der Raus-aus-dem-Öl-Bonus ist ausgelaufen. Haushalte und Unternehmen haben keine Sicherheit für Investitionen für die nächsten Jahre. Erst kürzlich wurde der dafür gedachte Nationale Energie- und Klimaplan von der Europäischen Kommission ausführlich kritisiert. „Unerträglicher als die Hitze ist die Untätigkeit der Politik in Sache Klimaschutz. Wir brauchen eine ‚Politik for future‘ die endlich an einem Strang zieht und Klimaschutzverantwortung übernimmt“, so Peter Püspök, Präsident Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

"Die Arbeit darf nicht liegen bleiben"

EU-Parlament und Kommission müssen sich nach den Wahlen erst wieder neu formieren, in Österreich amtiert eine Übergangsregierung – trotzdem dürfe die Arbeit für eine klimafreundliche und versorgungssichere Energiezukunft keine Pause machen, fordert die Sprecherin des Forums Versorgungssicherheit, Brigitte Ederer.

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