Die besten Sager im Dezember 2016

Harald Stindl, Gas Connect Austria. Harald Stindl, Gas Connect Austria. Foto_ GCA

»Es hat uns gefreut, in den Prognosen hier zu sehen, dass der Erdgaswirtschaft auch in Europa noch eine Zukunft gegeben wird. Das sehen ja nicht alle so.«
Harald Stindl, Geschäftsführer Gas Connect Austria, anlässlich der Handelsblatttagung in Wien.

»Es wird mitunter behauptet – besonders von polnischer und ukrainischer Seite –, dass die Gazprom ein unzuverlässiger Lieferant wäre. Ich kann nur sagen: Wir haben sie seit 50 Jahren als Lieferanten«, kommentiert Harald Stindl.

»Das ist doch absurd. Wir sollten in Europa mehr in die Energiewende investieren, anstatt uns aus dem größten Zukunftsmarkt und Arbeitsplatzmotor zurückzuziehen«,
kritisiert Christiane Brunner, Umweltsprecherin der Grünen, den Legislativvorschlag der Europäischen Kommission, Investitionen für erneuerbare Energien bis 2030 erheblich zurückzufahren.

»Was die E-Wirtschaft auf keinen Fall braucht, ist eine weitere Fragmentierung des europäischen Strombinnenmarktes«,
erwartet Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, Unterstützung durch die Europäische Kommission in der Frage der Beibehaltung der deutsch-österreichischen Strompreiszone.

»Wir stehen heute vor einem Paradigmenwechsel: Elektrofahrzeuge werden technologisch so fortgeschritten sein, dass sie Benzin- und Dieselfahrzeuge übertreffen«,
ist Christina Bu, Generalsekretärin der Norwegischen Gesellschaft für Elektrofahrzeuge, anlässlich des »Cisco Public Service Talks 2016« überzeugt.

»Ich will, dass auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Industrie 4.0 profitieren. Wir brauchen ein Qualifizierungspaket 4.0«,
ruft Infrastrukturminister Jörg Leichtfried den Verein »Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion« ins Leben.

»Die Zeit drängt und wir müssen uns heute entscheiden, welche Investitionen wir tätigen und wohin unsere Subventionen fließen sollen. Gerade Energieeffizienzmaßnahmen spielen dabei eine wesentliche Rolle«,
stellt Angela Köppl, WIFO, fest.

»An den Kosten kann es nicht liegen, dass die Novellierung aktuell nicht umgesetzt wird. Es sieht fast so aus, als würde die Notwendigkeit eines ambitionierten Ausbaus im Bereich der erneuerbaren Energien von der Regierung nicht ausreichend ernst genommen werden«,
kritisiert Peter Püspök, Präsident des Dachverbandes für erneuerbare Energien.

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