Siemens gamesa: Future Energy System

Foto: Der Betonklotz in Hamburg könnte ein gewichtiger Puzzlestein der Energiewende werden. Foto: Der Betonklotz in Hamburg könnte ein gewichtiger Puzzlestein der Energiewende werden.

Ein neuartiger, kostengünstiger Speicher bindet überschüssige Wärme.

Rund drei Jahre lang hat Siemens Gamesa Renewable Energy mit einer Testanlage in Hamburg an der Stromspeicherung in heißen Steinen geforscht. Jetzt wird daraus ein leistungsfähiges Projekt in größerem Maßstab. Auf dem Gelände des Aluminiumherstellers Trimet SE in Hamburg-Altenwerder entsteht derzeit ein thermischer Energiespeicher für Windstrom, dessen Speichermedium eine Kiesschüttung ist. Rund 1.000 Tonnen Gesteinsmaterial erhitzt das System auf rund 600 Grad und hält so rund 30 MWh Strom bereit. Über eine Dampfturbine lässt sich die Hitze zurück in Strom verwandeln. Ein Generator mir 1,5 Megawatt Leistung produziert bis zu 24 Stunden lang Strom. Der Koloss aus Stahlbeton wird gegen Wärmeverluste mit einer meterdicken Isolierschicht umgeben. Siemens Gamesa rechnet mit der Inbetriebnahme der Anlage im Frühjahr 2019.

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