Windkraft: Bevölkerung wünscht sich rasche Errichtung

Mit 82 Prozent spricht sich eine überwältigende Mehrheit in Österreich für die rasche Errichtung der bereits genehmigten Ökostromkraftwerke aus. „Dies muss ein Ansporn für alle Parteien sein, diese Woche im Nationalrat gemeinsam eine Novelle des Ökostromgesetzes zu beschließen. Der nationale Schulterschluss für den Klimaschutz muss gelingen.“, betont Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Wie das Ergebnis einer aktuellen Umfrage zeigt, wünscht sich eine Mehrheit, dass genehmigte Ökostromkraftwerke rasch errichtet werden. Die Umfrage wurde vom renommierten Institut für statistische Analysen Jaksch und Partner GmbH durchgeführt. „Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag an alle Parteien im Nationalrat, gemeinsam eine Lösung für eine Novelle des Ökostromgesetzes zu finden und noch im Juli zu beschließen“, bemerkt Moidl.

Eine Novelle des Ökostromgesetzes kostet keinen einzigen Euro aus dem Budgethaushalt. Die Ökostromförderung wird über die Strompreise direkt finanziert und nicht über Ausgaben des Bundes. Hingegen fließen dem Finanzministerium durch die Steuerleistungen der Unternehmen bei den Bauinvestitionen für Ökostromanlagen hohe Zahlungen zu. Aufgrund des höheren Strompreises an der Strombörse ist der nötige Förderbedarf durch die Mittel der Ökostromförderung auch stark gesunken. Mit 45 Millionen Euro konnten bei der kleinen Novelle 2017 Windkraftwerke mit einer Leistung von 350 MW ermöglicht werden. Für den Abbau der aktuellen Warteschlange im Umfang von 176 Anlagen mit einer Leistung von 576 MW bedarf es mit 46 Millionen Euro genauso viel Förderbudget, doch wäre die Windkraftleistung, die ermöglicht wird, um zwei Drittel größer.

Allein bei der Windkraft schafft der Warteschlangenabbau ein Investitionsvolumen von 950 Millionen Euro, beschäftigt 3.450 Personen bei der Errichtung und schafft 345 Dauerarbeitsplätze durch Wartung und Betrieb der Windräder, heißt es.

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Software AG: IoT-Plattform "visionär" im Gartner-Quadrant

Die Software AG wird mit ihrer "Cumulocity IoT Platform" aktuell im "Gartner Magic Quadrant for Industrial IoT Platforms, Q2 2019” als Visionär eingestuft. In Anbetracht des frühen Stadiums, in dem sich der Markt für IIoT-Plattformen befindet, zeigt der Report nur „Nischenanbieter“ und „Visionäre“. Die Software AG wurde am besten für die  Vollständigkeit ihrer Vision platziert. Mit der Positionierung als Anbieter mit der höchsten Punktzahl in der Kategorie „Vollständigkeit der Vision“ erkennt Gartner das Bestreben der Software AG an, ihren Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre IIoT-Ziele schnell und unkompliziert zu erreichen, heißt es.

Stefan Sigg, Chief Product Officer der Software AG: „Das Industrial Internet of Things ist unser wichtigster Schwerpunkt. Diese Positionierung als Visionär im Magic Quadrant for Industrial IoT Platforms zeigt, dass wir glauben, mit unserem breiten Spektrum an Technologien für erfolgreiche IoT-Transformationen den Markt anführen zu können. Unseren Kunden gibt der Ansatz, mit einem kleinen Projekt zu beginnen und damit schnell voranzukommen, aber langfristig und groß zu denken, die Möglichkeit, Innovationen schnell und mit minimalem Risiko bereitzustellen sowie die Amortisation zu beschleunigen.“

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Gute Baukonjunktur hält an

Die Talfahrt der Konjunkturstimmung in Österreich hat ein zumindest vorläufiges Ende gefunden. Erstmals seit sieben Monaten hat sich die Stimmung laut UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator in der österreichischen Wirtschaft wieder verbessert. Einzige Ausnahme ist der Bau: Da war die Stimmung dem allgemeinen Trend widersprechend immer gut.

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Neuer Name für Fermacell

Seit 3. April 2018 gehört die Fermacell GmbH offiziell zur James Hardie Gruppe, einem weltweit führenden Faserzementhersteller. Sowohl die Marke Fermacell als auch  Aestuver bleiben erhalten. Allerdings wird das Sortiment in Österreich unter dem gemeinsamen Unternehmensdach jetzt zusätzlich um JamesHardie-Fassadenprodukte wie  HardiePlank und HardiePanel erweitert.  

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