Umsatzsteigerung bei Bechtle

Die Bechtle AG konnte den Umsatz im ersten Quartal 2019 um 29,8 % auf 1.239,9 Mio. Euro steigern. Damit überschreitet Bechtle zum ersten Mal die Umsatzmilliarde in einem ersten Quartal. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich um 27,1 % auf 45,0 Mio. Euro. Die EBT-Marge liegt mit 3,6 % nur knapp unter Vorjahr. Zum 31. März 2019 waren 10.334 Mitarbeiter bei Bechtle beschäftigt, ein Anstieg von 1.707 Menschen bzw. um 19,8 %.

Das organische Umsatzwachstum lag mit 15,3 % ebenfalls im zweistelligen Bereich. "Vor dem Hintergrund der deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war die Entwicklung von Bechtle im ersten Quartal wirklich beeindruckend. Dass es uns gelingt, bereits zum Jahresauftakt erneut zweistellig zuzulegen ist ein Beweis für die Stärke unseres Geschäftsmodells", erklärt Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

Im Segment IT-Systemhaus & Managed Services steigerte Bechtle den Umsatz von Januar bis März 2019 um 18,8 % auf 782,2 Mio. Euro. Organisch lag die Wachstumsrate bei 16,6 %. Neben einer sehr positiven Entwicklung im Inland haben auch die ausländischen Systemhäuser - darunter Österreich - stark zu dieser Entwicklung beigetragen. Das EBIT erhöhte sich um 9,5 % auf 26,4 Mio. EUR. Die EBIT-Marge liegt damit bei 3,4 %.

Die Bechtle AG ist mit rund 70 IT-Systemhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv und zählt mit E-Commerce-Gesellschaften in 14 Ländern zu den führenden IT-Unternehmen in Europa.

Read more...

Konica Minolta: Wachstumstreiber IT-Services

Die Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 (Stichtag 31.03.2019) einen vorläufigen Jahresumsatz von 79,4 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung von rund fünf Prozent. Maßgeblich beeinflusst wurde das Ergebnis von der Entwicklung im IT Services Bereich: Mit 4,5 Mio. Euro Umsatzanteil konnte hier eine Steigerung um mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. 365 MitarbeiterInnen betreuen mehr als 15.000 Kunden in ganz Österreich.

Read more...

EU beauftragt Capgemini mit Support-Center

Capgemini Invent, die weltweite Beratungseinheit der Capgemini-Gruppe für digitale Innovation und Transformation, hat mit der Europäischen Kommission einen Dreijahresvertrag geschlossen, um das Europäische Support-Center zur gemeinsamen Datennutzung (SCDS) aufzubauen und damit verbundene Forschungs- und Beratungsdienstleistungen zu erbringen. Capgemini Invent wird das dreijährige Projekt leiten und mehrere Partner und Unterauftragnehmer koordinieren. "Der Datenaustausch untereinander ist ein entscheidender Faktor, um Unternehmen Innovationen zu ermöglichen und die evidenzbasierte Politikgestaltung der Regierungen zu fördern. Das Support-Center zur gemeinsamen Datennutzung der EU ist eine wichtige Initiative, um dieses Potenzial europaweit zu erschließen", sagt Dinand Tinholt, European Institutions Lead bei Capgemini Invent.

Das SCDS basiert auf vier Säulen:
• Einer Beobachtungsstelle für Datenaustauschpraktiken zum Sammeln gewonnener Erfahrungen aus der gemeinsamen Datennutzung und zur Erforschung rechtlicher und technischer Aspekte
• Ein Helpdesk und Feedback-Service, um Anwender dabei zu unterstützen, ihre Erfahrungen zu erfassen und mit der Community zu teilen
• Kommunikationsmaßnahmen zur Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins über die Vorteile des Datenaustauschs sowie zur Bekanntmachung verfügbarer Tools und Services zur Erzielung eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwerts
• Eine Website, um die obigen Punkte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen

Read more...

Drei geht mit Narrowband IoT Netz in Echtbetrieb

Der Telekom-Anbieter Drei hat ein neues Mobilfunk-Netz für das Internet der Dinge (IoT) in Betrieb genommen. "Wir haben den österreichweiten Ausbau unseres Narrowband IoT Netzwerks abgeschlossen und den Echtbetrieb gestartet. Noch vor dem österreichweiten Rollout von 5G erwarten wir dadurch für das Internet der Dinge einen starken Impuls", erklärte Jan Trionow, CEO von Drei bei einem Pressegespräch.

Read more...

AIT-Studie: Enorme Schwankungen der Produktion

Die in der Klima- und Energiestrategie angepeilte hundertprozentige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ist ein gewaltiges Ausbauprogramm, das die erneuerbare Stromproduktion gegenüber heute um 30 Mrd. Kilowattstunden steigern soll. Der große Anteil von Windenergie und Photovoltaik werden aber zu wetterbedingten Schwankungen der Leistung der Stromeinspeisung von 10 Gigawatt führen. Damit wird die Stromproduktion in Österreich so stark schwanken, wie aktuell an elektrischer Leitung maximal im gesamten Netz gebraucht wird, heißt es in einer Studie des AIT. Überlässt man das dem Markt, so Wolfgang Hribernik, Leiter des Center for Energy des Austrian Institute of Technology (AIT), wird Österreich stark abhängig von Strombezügen aus dem Ausland und Stromlieferungen an das Ausland.

Zwar seien grundsätzlich vielfältige Flexibilitätsoptionen denkbar – Erzeugungsanlagen wie Kraft-Wärme-Kopplungen, Speicher in unterschiedlichen Formen von Pumpspeichern bis zu Lithium-Ionen-Batterien und Power-to-Gas, Lastmanagement durch Umwandlung von Strom in Wärme, durch Elektromobilität und durch die Nutzung der Flexibilität industrieller Anlagen –, der Einsatz der verschiedenen Technologien ist jedoch stark vom Preisgefüge abhängig. Speicher seien eine Voraussetzung für die weitestgehend erneuerbare Stromversorgung, betont auch der Branchenverband Oesterreichs Energie. Die Politik müsse die notwendigen Rahmenbedingungen für Investitionen in Kraftwerke, Netze und Speicher sichern.

Read more...

Energie: Wechsel und Preise

Laut einem aktuellen Tätigkeitsbericht der E-Control haben 331.500 Strom- und GaskundInnen – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – 2018 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Das sind die zweithöchsten Wechselzahlen seit Liberalisierungsbeginn. Die Wechselraten bei Strom lagen bei 4,1 % und bei Gas bei 6,1 %. Während in der zweiten Hälfte 2018 insgesamt elf Lieferanten ihre Strompreise für die Bestandskunden, Haushalte und Gewerbe erhöht haben, sind es in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres bereits rund 50 angestammte und auch alternative Anbieter, die diese entweder bereits durchgeführt oder zumindest angekündigt haben, hießt es. Die Gründe sind Entwicklungen auf den europäischen Großhandelsmärkten. So sind die Preise für fossile Brennstoffe in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die energiepolitischen Pläne und Diskussionen in Deutschland bezüglich Kohleausstieg sowie in Frankreich bezüglich Kernkraftwerken führen zu weiteren Unsicherheiten im Markt, die eingepreist wurden. Weiters bewirkte die Strompreiszonentrennung zwischen Österreich und Deutschland eine Verkleinerung des Marktes. Für das Gesamtjahr 2019 werden anhand der auf den Märkten geschlossenen Verträge Preisunterschiede im Ausmaß zwischen 3,3 bis 3,6 Euro pro MWh erwartet.

Read more...
Subscribe to this RSS feed