Auf der Aquatherm war erstmals seit Jahren wieder die gesamte Haustechnikbranche an einem Ort versammelt. Im Heizungsbereich ging es vor allem um Energieeffizienz, im Sanitärbereich um Design und Barrierefreiheit.
Energieeffizienz
Tatsächlich war beinahe die gesamte Heizungsbranche auf der Messe vertreten. Hersteller wie Buderus, Hoval, Junkers, Ochsner, Stiebel Eltron, Vaillant, Viessmann oder Windhager präsentierten moderne Lösungen in den Technologien Brennwerttechnik, Wärmepumpen, Biomasse sowie Solarthermie und Photovoltaik. Dabei geht es vorwiegend um die Themen hohe Energieeffizienz, geräuscharme Betriebsweise, geringe Wartungsintensität, platzsparende Abmessungen, leichte Montage sowie intelligente Regelung. Hoval präsentierte beispielsweise erstmals die Fernwärmeübergabestation ThermoTrans. Die vom deutschen Unternehmen Yados produzierte und von Hoval vertriebene Station übergibt die Energie aus dem Wärmenetz an die integrierte Hauszentrale und in Folge an die Heizkörper, die Fußbodenheizung oder die Trinkwasserbereitung. Eine eigene Heizungsanlage wird zur Wärmeerzeugung nicht mehr benötigt. Die Station in Leistungsgrößen zwischen 15 und 90 Kilowatt eignet sich für die Installation sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Die Wärmequelle der Kompaktstation kann ein Fern- oder Nahwärmenetz, aber auch eine geeignete regenerative Quelle wie beispielsweise Biomasse sein. Der Kesselhersteller Vaillant hat auf der Aquatherm unter anderem eine neue Luft/Wasser-Wärmepumpe vorgestellt, die durch die Verbindung des außen aufgestellten Luft-Wärmetauschers mit der Wärmepumpeneinheit im Haus über eine Soleleitung die thermischen Verluste minimiert.
Aber auch Kombinationen mehrerer Technologien wurden präsentiert, etwa Solarenergie mit Brennwertkesseln oder Pelletsheizkessel kombiniert mit einer Wärmepumpe und Solartechnik. Der deutsche Hersteller von Heiztechniksystemen Viessmann beispielsweise war mit einem neuen Pelletskessel vertreten, der mit einem Wirkungsgrad von 95 % arbeitet und der aktuelle Solardaten am Display anzeigt. Auch einen Flachkollektor für die Trinkwassererwärmung, der von der Stiftung Warentest mit »Sehr gut« ausgezeichnet wurde, hat das Unternehmen ausgestellt.
Elektronisch kontrolliert
Durchgängig zeigte sich der Trend, dass die Elektronik ein unverzichtbarer Bestandteil bei diesen Technologien geworden ist. Das Energiemanagement wird über intelligente Regelungen gesteuert, die Bedienung ist teilweise schon per Internet möglich. Neu entwickelte Regelsysteme kontrollieren bis zu zehn Heizkreise von einer einzigen zentralen Steuerungseinheit aus. Im Bereich Klima- und Lüftungstechnik war die kontrollierte Wohnraumlüftung für Passivhäuser stark vertreten. Augenmerk legen die Hersteller dabei auf die Erhöhung des Wirkungsgrades, der bis zu 85 % geht, und die Verbesserung der Energieeffizienz der Geräte.
Design ist wichtig
Im Sanitärbereich ist Design ein ganz großes Thema. Neben eleganten Armaturen oder Waschtischen sowie dem Trend zu übergroßen, rechteckigen Duschköpfen zeigten Hersteller wie Duravit, Grohe, hansgrohe, Keramag, Kludi oder Laufen, wohin es bei den Duschen und Wannen geht: Die Barrierefreiheit mit bodenebenen Einstiegen ist gefragt. Im Rahmen des »Design Park« – dort zeigten führende Industriebetriebe ihre schönsten Produkte mit wegweisendem Design – wurde erstmals der »Aquadesign-Award« verliehen. Die drei besten Designlösungen wurden ausgezeichnet. Als Gewinner ging Geberit mit dem Design-Sanitärmodul mit integriertem Spülkasten »Monolith« hervor. Das Modul kann ohne Stemmarbeiten vor die Wand montiert werden. Den zweiten Platz belegte der Hersteller von Abläufen und Sanitär-Verbindungsteilen Hutterer & Lechner.
Auf Platz drei landete der Pelletsofen-Spezialist Calimax. Das Unternehmen aus Vorarlberg hat auf der Aquatherm eine neuen wassergeführten Pelletsofen vorgestellt, der entweder als Raummodell oder als Ganzhausheizung funktioniert.
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Auf der Aquatherm war erstmals seit Jahren wieder die gesamte Haustechnikbranche an einem Ort versammelt. Im Heizungsbereich ging es vor allem um Energieeffizienz, im Sanitärbereich um Design und Barrierefreiheit.
Energieeffizienz
Tatsächlich war beinahe die gesamte Heizungsbranche auf der Messe vertreten. Hersteller wie Buderus, Hoval, Junkers, Ochsner, Stiebel Eltron, Vaillant, Viessmann oder Windhager präsentierten moderne Lösungen in den Technologien Brennwerttechnik, Wärmepumpen, Biomasse sowie Solarthermie und Photovoltaik. Dabei geht es vorwiegend um die Themen hohe Energieeffizienz, geräuscharme Betriebsweise, geringe Wartungsintensität, platzsparende Abmessungen, leichte Montage sowie intelligente Regelung. Hoval präsentierte beispielsweise erstmals die Fernwärmeübergabestation ThermoTrans. Die vom deutschen Unternehmen Yados produzierte und von Hoval vertriebene Station übergibt die Energie aus dem Wärmenetz an die integrierte Hauszentrale und in Folge an die Heizkörper, die Fußbodenheizung oder die Trinkwasserbereitung. Eine eigene Heizungsanlage wird zur Wärmeerzeugung nicht mehr benötigt. Die Station in Leistungsgrößen zwischen 15 und 90 Kilowatt eignet sich für die Installation sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Die Wärmequelle der Kompaktstation kann ein Fern- oder Nahwärmenetz, aber auch eine geeignete regenerative Quelle wie beispielsweise Biomasse sein. Der Kesselhersteller Vaillant hat auf der Aquatherm unter anderem eine neue Luft/Wasser-Wärmepumpe vorgestellt, die durch die Verbindung des außen aufgestellten Luft-Wärmetauschers mit der Wärmepumpeneinheit im Haus über eine Soleleitung die thermischen Verluste minimiert.
Aber auch Kombinationen mehrerer Technologien wurden präsentiert, etwa Solarenergie mit Brennwertkesseln oder Pelletsheizkessel kombiniert mit einer Wärmepumpe und Solartechnik. Der deutsche Hersteller von Heiztechniksystemen Viessmann beispielsweise war mit einem neuen Pelletskessel vertreten, der mit einem Wirkungsgrad von 95 % arbeitet und der aktuelle Solardaten am Display anzeigt. Auch einen Flachkollektor für die Trinkwassererwärmung, der von der Stiftung Warentest mit »Sehr gut« ausgezeichnet wurde, hat das Unternehmen ausgestellt.
Elektronisch kontrolliert
Durchgängig zeigte sich der Trend, dass die Elektronik ein unverzichtbarer Bestandteil bei diesen Technologien geworden ist. Das Energiemanagement wird über intelligente Regelungen gesteuert, die Bedienung ist teilweise schon per Internet möglich. Neu entwickelte Regelsysteme kontrollieren bis zu zehn Heizkreise von einer einzigen zentralen Steuerungseinheit aus. Im Bereich Klima- und Lüftungstechnik war die kontrollierte Wohnraumlüftung für Passivhäuser stark vertreten. Augenmerk legen die Hersteller dabei auf die Erhöhung des Wirkungsgrades, der bis zu 85 % geht, und die Verbesserung der Energieeffizienz der Geräte.
Design ist wichtig
Im Sanitärbereich ist Design ein ganz großes Thema. Neben eleganten Armaturen oder Waschtischen sowie dem Trend zu übergroßen, rechteckigen Duschköpfen zeigten Hersteller wie Duravit, Grohe, hansgrohe, Keramag, Kludi oder Laufen, wohin es bei den Duschen und Wannen geht: Die Barrierefreiheit mit bodenebenen Einstiegen ist gefragt. Im Rahmen des »Design Park« – dort zeigten führende Industriebetriebe ihre schönsten Produkte mit wegweisendem Design – wurde erstmals der »Aquadesign-Award« verliehen. Die drei besten Designlösungen wurden ausgezeichnet. Als Gewinner ging Geberit mit dem Design-Sanitärmodul mit integriertem Spülkasten »Monolith« hervor. Das Modul kann ohne Stemmarbeiten vor die Wand montiert werden. Den zweiten Platz belegte der Hersteller von Abläufen und Sanitär-Verbindungsteilen Hutterer & Lechner.
Auf Platz drei landete der Pelletsofen-Spezialist Calimax. Das Unternehmen aus Vorarlberg hat auf der Aquatherm eine neuen wassergeführten Pelletsofen vorgestellt, der entweder als Raummodell oder als Ganzhausheizung funktioniert.
Auf dem Laufenden bleiben
Der Veranstalter der Aquatherm 2010, Reed Exhibitions Messe Wien, plant schon für die Folgeveranstaltung. Im Jänner 2012 findet die nächste Aquatherm in Wien statt. Dann hofft Reed-Chef Johann Jungreithmair darauf, einige der heuer noch fehlenden Firmen im Bereich erneuerbare Energien sowie im Bereich Klima- und Lüftungstechnik zur Messeteilnahme motivieren zu können. Denn die Branche brauche eine solche Fachmesse, um bei den kontinuierlichen Innovationen in den Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Branchen auf dem Laufenden bleiben zu können.
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