eAward 2018: Kategorie "Smart City und Infrastruktur"

eAward 2018: Kategorie "Smart City und Infrastruktur" Fotos: Thinkstock, beigestellt

Die Nominees der Kategorie „Smart City und Infrastruktur“. Wir gratulieren allen EinreicherInnen! Die GewinnerInnen werden am 20. Februar im T-Center in Wien gekürt.



Foto: Werken an der Basis einer digitalisierten Stadt für unterschiedlichste Anwendungen: MitarbeiterInnen der MA 14 und MA 25 der Stadt Wien.

Magistrat der Stadt Wien, MA14 und MA 25
Projekt: Datenplattform Smarter Together

„Smarter Together“ ist ein gemeinsames EU-Projekt der Städte Lyon, München und Wien zum Thema Smart City. Da bei diesem Projekt viele Daten – IoT ( Internet of Things ) Gebäudedaten, Umweltdaten – erhoben werden und das Monitoring eine zentrale Rolle spielt, ist auch die Implementierung einer Datenplattform ein wichtiger Bauteil. Die auf dem offenen Standard Fiware basierende Plattform soll für verschiedenste Smart-City-Projekte in Bereichen wie Energie, Gebäude und Mobilität dienen. Mit der Umsetzung der Plattform sollen nun die Möglichkeiten von Fiware und deren Module demonstriert werden. Das Projekt schafft eine städtische Infrastruktur zur Datenerfassung und Datenaustausch zwischen öffentlichen und privaten Partnern. Dies reicht vom Software Backend mit Open Stack und Fiware Komponenten bis hin zur Applikation für Visualisierung und Berechnungsfunktionen.

https://smartdata.wien Videos: https://vimeo.com/209848029 und http://streaming.eday.at/video/room/0/block/4/1 




Geolantis GmbH, C.R.Kennedy Pty. Ltd, Australien
Projekt: Geolantis.360 goes global - From Austria to Australia

Geolantis konnte das neueste Produkt in seinem Portfolio, die Cloud-basierte „Geolantis.360 Suite“, erfolgreich in Australien am Markt positionieren. Mit Geolantis.360 können Unternehmen ihre Büro- und Außendiensttätigkeiten digitalisieren und effizient steuern. Die Softwarelösung wurde auf die Prozesse des Unternehmens Utility Mapping Pty Ltd, das mehrere Büros in Australien betreibt, angepasst. Es wurden alle Workflows digitalisiert, rund um Auftrags- und Zeitdokumentation sowie Vermessungsarbeiten. Fazit: Am Markt gibt es viele Lösungen für Dokumentation, Wartung und Workforce-Management. Geolantis.360 ist jedoch die einzige Software, welche diese Funktionen mit einer leistungsfähigen Vermessungslösung inklusive der Anbindung und der Integration von externen Sensoren vereint.

www.geolantis.com
Das Geolantis-Produkt wird auch von Hexagon/Leica Geosystems unter eigenem Namen vertrieben, Video: https://www.youtube.com/watch?v=L468hQSx4mI 



Foto: Grätzl-sensible "MacherInnen" der Plattform imGrätzl.at: Mirjam Mieschendahl und Michael Walchhütter.

morgenjungs GmbH
Projekt: imGrätzl.at

Die Plattform imGrätzl.at macht das Besondere ums Eck sichtbar und fördert neue Formen der Zusammenarbeit im Stadtteil. Selbständige, Kleinstunternehmen und StadtteilakteurInnen bekommen die Möglichkeit, sich in ihrem Stadtteil auf einer eigenen interaktiven Seite vorzustellen und ihre Aktionen und Events dort bekannt zu machen. Die Aktionen und Events werden als Newsletter im Stadtteil versendet und zusätzlich dazu auf Displays in Häusern der Sozialbau AG angezeigt. Der Raumteiler auf imGrätzl.at zeigt wiederum Kooperationspotentiale im Stadtteil auf und ist eine Art WG-Partnersuche für Gewerbeflächen. Raumhabende und Raumsuchende werden verbunden, um Gewerbeflächen zu teilen, oder um gemeinsam Flächen zu aktivieren. Damit soll auch Leerstand im Stadtteil verhindert werden, bevor dieser entsteht. EPU und Kleinstunternehmen, die Raum haben oder suchen, können sich so einfach Mietkosten teilen.

www.imgraetzl.at




mobile agreements GmbH, KELAG-Kärntner Elektrizitäts-AG
Projekt: Kelag GreenApp

Die Kelag GreenApp hilft, den Energieverbrauch zu verstehen und gleichzeitig der Umwelt Gutes zu tun. KundInnen sammeln Greenies-Treuepunkte, mit denen sie nachhaltige Umweltschutz-Projekte in ihrer Region unterstützen können. Gleichzeitig haben diese ihren Verbrauch stets im Blick – egal ob klassischer Stromzähler oder Smart Meter. Die Stromrechnung und allfällige „Stromfresser“ werden übersichtlich vom Energielieferanten mit wenigen Zahlen präsentiert. Bei Abweichungen gibt's eine intelligente Ursachenanalyse gleich dazu – die App für smarte Haushalte und Verbraucher.

www.kelag.at/privat/kelag-apps-3857.htm Video: https://www.youtube.com/watch?v=q5BDzmmTp9Q 



Foto: Setzten Videoanalysen bei Beach Volleyball WM in Wien um: Wolfgang Baumgartner, NETAVIS, Nikki Eysselt, FIVB Beach Volleyball World Championships 2017, und Alexander Siemer, Fleck Elektroinstallationen.

NETAVIS Software GmbH, Fleck Elektroinstallationen GmbH,ACTS Sportveranstaltungen GmbH / Beach Majors GmbH
Projekt: NETAVIS Eventsolution für die Beach Volleyball WM

Die NETAVIS Eventsolution sorgt durch IP-Videoüberwachung, Besucherfrequenzmessung und Steuerung der Besucherströme für Sicherheit und den reibungslosen Ablauf von Großveranstaltungen. Mithilfe von Videoanalyse oder anderen Sensoren werden BesucherInnen am Veranstaltungsgelände und in einzelnen Bereichen mit über 98 % Messgenauigkeit gezählt. Durch intuitive Grafiken des aktuellen Tagesverlaufs und die Darstellung der Zählpunkte können die Organisatoren die Entwicklung der Besucherströme nachverfolgen. Bei Überschreiten der Besucherlimits wird automatisch eine Warnung im Kontrollzentrum aufgeschaltet, wo das Sicherheitspersonal die Live-Streams der Kameras kontrolliert und über die Schließung von bestimmten Bereichen entscheiden kann. Die gesammelten Informationen stehen weiters zur Planung zukünftiger Veranstaltungen zur Verfügung. Bei der Beach Volleyball WM 2017 wurde die Lösung durch Fleck Elektroinstallationen erfolgreich umgesetzt.

www.netavis.net/de/news/beispiele/445-netavis-eventsolution 




Foto: Arbeiten an der Vernetzung von Heizungstechnik fürs Smart Building: Christian Oberngruber, Stefan Ortner, Dietmar Pointner, Roland Pargfrieder und Thomas Eder.

XORTEX eBusiness GmbH, ÖkoFEN Forschungs- und Entwicklungs GmbH
Projekt: ÖkoFEN Heizungssteuerung im Smart Home

Die Anforderungen von Europas Spezialisten für Pelletsheizung ÖkoFEN waren von Anbeginn klar definiert. Es muss eine professionelle und bedienerfreundliche Software für die Fernwartung der Heizungsanlagen geschaffen werden. In der Vergangenheit gab es bereits Konzepte zur Heizungs-Fernsteuerung, jedoch war die Einrichtung für Heizungsbesitzer zu aufwändig und in modernen Netzwerk-Infrastrukturen zum Teil nicht einsetzbar. Wichtige Grundanforderungen für die neue Software waren die einfache Einrichtung und Bedienbarkeit, wenig Datentransfer im Leerlauf, eine sichere Datenübertragung und die Kompatibilität mit verschiedensten Smart-Home-Lösungen. Aufgrund der technischen Herausforderungen wurde XORTEX ins Boot geholt, damit aus der Idee zuerst ein Projekt und schlussendlich ein hochwertiges, funktionales Produkt wird.

www.xortex.com und www.pelletsheizung.at Video: https://youtu.be/Pz5Hs75jXG0




T-Systems Austria GesmbH
Projekt: T-Systems integriert eCars im Fuhrpark

T-Systems Austria startete im Jahr 2014 mit dem Einsatz eines eCars (BMW i3) als Fuhrparkfahrzeug einen ambitionierten Testbetrieb. Ziel war, den Einsatz des Elektrofahrzeugs im Werksverkehr zwischen Wien und Gmünd/ NÖ und den Einsatz einer eigenen Ladestellen-Infrastruktur zu testen. Das Konzept ging Hand in Hand mit der Entwicklung einer eigenen CarSharing-Plattform inkl. Aufzeichnung der Dienstreisen über eine voll in die Firmenfahrzeuge integrierte Telemetrie-Lösung. Eine weitere Herausforderung war die für die Aufladung der eCars frei zugängliche Ladeinfrastruktur mit verursachergerechter Verrechnung. Da nicht sämtliche Parkplätze mit einem eigenen Ladepunkt ausgerüstet werden können, arbeitet T-Systems auch an einem Konzept, Ladestellen inklusive der Parkfläche nach vollständiger Ladung wieder freizugeben.

www.t-systems.at

Last modified onSonntag, 17 Juni 2018 23:01
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