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Mehrwert für ManagerInnen

BIZ – die Grenzen der lockeren Geldpolitik


Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hatte kürzlich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute war, dass sie den Höhepunkt der Krise für überschritten hält. Die schlechte war, die Wirtschaft käme auch durch ein Andauern der Geldschwemme alleine nicht in Schwung.

In ihrem Jahresbericht stellt die „Zentralbank der Zentralbanken“ dar, dass die lockere Geldpolitik seit 2008/2009 das globale Finanzsystem und die Wirtschaft zwar stabilisiert hat. Das billige Geld der Zentralbanken habe Zeit erkauft. Aber diese Geldpolitik verliere nun mehr und mehr an Wirksamkeit, zumal die gekaufte Zeit nicht gut genutzt wurde. “Niedrige Zinsen und unkonventionelle Methoden haben es dem Privatsektor leicht gemacht, seine Entschuldung zu verzögern, den Regierungen, Schulden zu finanzieren und den Behörden, die Reformen der Wirtschaft und des Finanzsystems zu verschieben”, heißt es.

Und so träten nun die negativen Nebenwirkungen einer dauerhaft expansiven Geldpolitik in den Vordergrund: Erhöhte Risikoneigung, Fehlallokationen von Kapital und Verlängerung der Schuldenwirtschaft. BIZ-Chefvolkswirt Cecchetti warnt, die Wachstumsschwäche könnte nur durch wirtschaftspolitische Reformen, nicht aber durch die geldpolitischen Mitttel der Zentralbanken überwunden werden.

Die Lobby der Liquiditäts-Süchtigen sieht das natürlich völlig anders. Versuchen Sie mal einen Drogen-Süchtigen davon zu überzeugen, dass ihn seine Droge nicht voranbringt. Und so schrie die „Financial Times“ auch gleich auf und bezeichnete die Quintessenz des BIZ-Berichts als „zutiefst und gefährlich falsch“. Die BIZ wolle der Welt eine Schrumpfkur verschreiben; das sei „nicht nur sadistisch, sondern sado-masochistisch“, befand das Blatt. Eine expansive Geldpolitik könne sehr wohl helfen, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu stärken und die Kreditvergabe zu erleichtern, heißt es. Der zweite Punkt stimmt ganz sicher, aber der führt nicht notwendigerweise dazu, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nachhaltig steigt. Und genau darum geht es – „nachhaltig“!

Anfang 2008, vor Ausbruch der Finanzkrise, lag die Geldbasis der Welt nach Addition der Bilanzsummen der drei Dutzend größten Zentralbanken bei gut 10 Bill. Dollar. Mittlerweile ist dieser Wert auf über 20 Bill. Dollar angewachsen. Die Zentralbanken der Industrieländer Amerika, Europa und Japan haben dabei besonders stark expandiert. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 wurden die Leitzinsen radikal auf nahe Null reduziert, inflationsbereinigt sind sie durchweg negativ. Die Politik der „quantitativen Lockerung“ (QE) generiert meist per Aufkauf von Wertpapieren Geld, das zunächst den Geldkreislauf des Finanzsektors flutet – insgesamt mit 10 Bill. Dollar seit 2008.

Die Fed hat ihre Bilanz am zweitstärksten ausgeweitet, ihre Bilanzsumme ist um fast 300% angewachsen (siehe Chart). China hat seine Zentralbankbilanz um gut 3 Bill. Dollar oder knapp 200% ausgeweitet, nach der Fed die größte Expansion der Notenbanken. Die EZB hatte ihre Bilanzsumme mehr als verdoppelt, sie sinkt seit kurzem, weil Banken mehrere hundert Milliarden Euro an LTRO-Krediten vorzeitig zurückzahlen. Die SNB hält mit fast 500% den Rekord bei der Steigerungsrate seit 2007, sie hat zur Bekämpfung der Aufwertung des schweizer Franken massiv ausländische Wertpapiere, u.a. deutsche Staatsanleihen, aufgekauft. Auch in Relation zum BIP hält sie den weltweiten Rekord der größten Zentralbankbilanz. In Japan kommt man erst jetzt so richtig in Fahrt: Die BoJ will die japanische Geldbasis bis Anfang 2015 nochmals verdoppeln, dann soll sie 60% des BIP ausmachen.

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Hinter den Kulissen

Viele fragen sich derzeit, ob wirklich erst ein großer Baukonzern pleitegehen muss, damit die Politik mit einem Konjunkturpaket reagiert. Natürlich nicht, aber es hilft offenbar.

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Achtung: Verkehrskontrolle ...

Amerika-Urlauber sollten vorsichtig sein: Verkehrskontrollen sind kein Spaß und jede abrupte Bewegung ist lebensgefährlich …

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Ein Register für alle Fälle

Das EU-Lobby-Register feiert seinen zweiten Geburtstag und es erfüllt bereits sehr gut seinen Zweck. Das Register hat maßgeblich zu einer Professionalisierung der Interessensvertretung beigetragen. Eine Zwischenbilanz.

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Vorwärts zu den Wurzeln zurück

Für »unser« Aussehen haben wir bei allen Leserbefragungen immer besonders gute Noten bekommen. Report (+) PLUS ist grafisch in der Welt der Wirtschaftspublikationen eine Ausnahmeerscheinung, und um das zu bleiben, haben wir uns zu einem Redesign entschlossen.

Das Gute noch besser zu machen ist das Ziel, und dass dies gelingt, kann man am neuen Heft im neuen Kleid sehen. Aber die Form ist natürlich nur ein Teil des Erfolgs – wesentlich bleibt der Inhalt, und da haben wir selbstkritisch erkannt, dass die klare Positionierung, die wir uns vorgenommen haben, an Ecken und Kanten verloren hat. Jetzt schärfen wir nach. Nicht die Zahlen, sondern die Menschen, die die Zahlen machen – darauf wollen wir uns noch stärker konzentrieren. Denn jede Bilanz macht in Ziffern ablesbar, was kreative, intuitive, disziplinierte und organisierte Menschen miteinander erarbeiten.

Der Mensch ist der bei weitem wichtigste Faktor im Wirtschaftsleben. Sich mit ihm auseinanderzusetzen, ist die journalistisch lohnendste Aufgabe. Spannender Lesestoff ist garantiert. Ehrenwort!

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Snowdon oder "Snowdown"

Wie Schuppen von den Augen oder einfach Schnee vom Himmel so fällt es den naiven Menschen plötzlich auf, dass moderne Kommunikationstechnologie gespeichert, überwacht und möglicherweise ausgenützt werden kann. Ob die Tätigkeit der NSA in Ordnung ist oder nicht ist schwer zu beantworten. Sie unterliegt letztendlich dem nationalen Interesse der USA. Man kann dem amerikanischen Argument durchaus folgen, wenn es für Geheimdienste darum geht, Informationen zu sammeln, und das auch geheim.

Tatsache ist, dass wir alle Informationen sammeln. Wir sind als Menschen mit dieser Sammlerneigung aufgewachsen. So gehen wir doch alle mit den sozialen Netzwerken, mit der Übermittlung von SMS oder ganz einfach mit Mails sehr sorglos um. In unserer Naivität glauben wir an das Gute im Menschen, dass er diese Informationen nicht ausnutzt. Es sind aber die Systeme, die ja von sich aus schon alles speichern, was über sie läuft. Also versuchen wir doch ein wenig rationaler an die Problematik „Snowdon“ heranzugehen. Dabei muss es primär darum gehen, wie man mit der Tatsache des Datensammelns an sich umgeht, und nicht zuerst gleich nach den Schuldigen sucht.

Da ist ein junger Mann, der sich freiwillig in ein Arbeitsverhältnis mit einem Nachrichtendienst begibt. Vertraglich sich zur Verschwiegenheit verpflichtet und dann ganz plötzlich erkennt, dass er die Arbeit mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann? Schwer zu glauben, dass da nicht ein anderer Gedanke dahintersteckt. Eine von vorne herein geplante Absicht des Aufdeckens lässt sich durchaus erahnen. Oder es ist ein Sendungsbewusstsein welches ihm ermöglicht, sich im Lichte der Öffentlichkeit zu sonnen? Schwer auszumachen, was wirklich dahinter steckt.

Sachlich gesehen, hat dieser Mann eine Straftat begangen. Dass er die Folgen nicht wirklich durchdacht hat, zeigt sich ja in der Bemühung nicht nur in einem Land politisches Asyl zu bekommen, sondern er probiert es gleich in mehreren. Bemerkenswert ist, wenn sich Politiker dann für diese Person stark machen, aber gleichzeitig Menschen den Zutritt in ihre Länder verwehren, die wirklich unter politischen Regimen gelitten haben. Der Januskopf war nicht nur auf alten Münzen abgebildet, er ist heute in der Politik durchaus vorhanden.

Und auf der anderen Seite sehen wir eine Naivität der Politik, welche noch immer nicht die Vernetzung unserer Welt, der Gesellschaft, der Wirtschaft ja unseres täglichen Lebens erkannt hat. Oder will sie uns was anderes verkaufen? Man kann in dieser vernetzten Welt nicht mit den Mitteln der Vergangenheit agieren. Das zunehmende Besinnen auf die nationalen Bedürfnisse kann dieser Entwicklung nicht gegenwirken. Wir brauchen mehr internationales Denken und damit auch in vielen Bereichen Vereinbarungen, die über unser „Kleinbürgertum“ hinausgeht.

Es ist schön, wenn die deutsche Justizministerin feststellt, dass das Sammeln von Daten durch die NSA das deutsche Grundgesetz verletzt. Hat sie eigentlich verstanden, dass moderne Technologien der Kommunikation keine Grenzen kennen? Wenn sich Vertreter der EU im gleichen Sinn beklagen, so ist es doch ein Ausdruck der Schwäche dieses angeblich gemeinsamen Europas. Hier kann nur aus einer Position der Stärke heraus agiert werden und nicht jeder für sich alleine.

Also mehr Mut, meine Damen und Herren der Politik. Die Kontrolle der Systeme ist wichtiger als die Krümmung der Bananen, oder die ähnlich klingenden Namen von Getränken in Italien oder Kroatien.

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Wie viel Energie- und Klimapolitik verträgt die Baustoffindustrie in unserer Gesellschaft?

Im Parlament in Brüssel wird über die Reduktion des zur Versteigerung stehenden Zertifikatevolumens diskutiert, in Wien über ein Energieeffizienzgesetz gestritten. Damit droht der energieintensiven Industrie eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen. 

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China: Bankenkrise voraus?


In China wächst die Angst vor einer Schuldenkrise. Hintergrund ist die sich abschwächende Wirtschaftsdynamik des Landes. Besonders kritisch wird das chinesische Schattenbankensystem beäugt.

Die Peoples Bank of China, die Zentralbank des Landes, signalisierte in den zurückliegenden Tagen, gegen das ungezügelte Kreditwachstum vorgehen zu wollen. Die chinesischen Aktienmärkte quittierten das am Montag mit dem größten Tagesverlust seit nahezu vier Jahren. Am Dienstag beruhigte der Vize-Direktor der PBoC, die “Liquiditätsrisiken im Interbankenmarkt seien weitgehend unter Kontrolle”, der “Anstieg der Zinsen auf dem Geldmarkt nur temporär”.

Tatsächlich hatten die chinesischen Geldmarktzinsen am zurückliegenden Donnerstag ein EoD-Allzeithoch bei 11,62% erreicht. Aktuell sind sie wieder deutlich gesunken, bleiben aber immer noch erhöht – ein Zeichen für Stress im Interbanken-Geldmarkt.

Bereits Anfang Juni hatte die PBoC bereits die Liquiditätsversorgung des Interbankenmarktes eingeschränkt. Sie habe den Liquiditätsengpass bewusst herbeigeführt, um die ungezügelten Aktivitäten der Schattenbanken einzudämmen, heißt es. Die chinesische Zentralbank hatte schließlich am Montag erklärt, die Finanzinstitute des Landes müssten „ihre Liquiditätssteuerung weiter stärken, um die Stabilität im monetären Umfeld zu fördern.”

Erinnerungen an den amerikanischen Subprime-Hypotheken-Boom werden wach, der schließlich 2008 zum Ausbruch der Finanzkrise führte. Schattenbanken sind bereit, riskante Projekte zu finanzieren, arbeiten weitgehend unreguliert und eröffnen traditionellen Banken die Möglichkeit, problematische Kredite abzuladen. Sie beziehen ihre Mittel über Kredit bei regulären Banken, aber auch bei wohlhabenden privaten Anlegern, die höhere Renditen als bei traditioneller Anlage suchen. Dabei verpacken Schattenfinanzierer die von ihnen ausgereichten Kredite, oft gebündelt, in ein hoch verzinstes Investmentprodukt, das sie an Anleger verkaufen. Von einer Liquiditätsverknappung sind die Schattenbanken besonders betroffen, weil die regulären Banken zuerst ihren eigenen Mittelbedarf decken und somit weniger für Schattenbanken zur Verfügung steht.

Ohne Frage sitzen chinesische Banken auf riesigen faulen Krediten. Über deren genaue Höhe kann man nur spekulieren. Anhaltspunkte sind: Chinas Banken haben über 1,5 Bill. Dollar über teils dubiose Finanzierungsvehikel an lokale Regierungen ausgeliehen – in der Hoffnung, der Staat werde einspringen, wenn die Kredite notleidend werden. In den zurückliegenden zwei Quartalen wurden rund 1,6 Bill. Dollar, mehr als 20% des BIP, an neuen Krediten in die Wirtschaft gepumpt – und das bei sinkenden Wachstumsraten. Die Ratingagentur Fitch rechnet damit, dass die alle ausstehenden Kredite zusammen mittlerweile das doppelte des realen BIPs ausmachen.

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66 Jahre Austria Gütezeichen - Darauf können Sie vertrauen

Im Jahre 1946 wurde die Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualitätsarbeit vom damaligen Bundesminister für Handel und Wiederaufbau Dr. Eduard Heinl. gegründet. Österreichische Waren und österreichische Qualität sollten damit gefördert und besser positioniert werden. Wer hätte gedacht, dass daraus eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte wird, die nun seit 66 Jahren andauert. Die ÖQA zählt heute knapp 500 Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen mit dem Austria Gütezeichen führen.

Gütezeichen dienen der Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen, die konkrete Güte- und Qualitätsmerkmale aufweisen, die von unabhängigen Dritten überprüft und überwacht werden. Nur wer diese nachweislich einhält, darf das Austria Gütezeichen für eine bestimmte Zeit bis zur nächsten Überwachung führen. Dieses objektive und transparente Verfahren und die Prüfung durch unabhängige anerkannte Stellen wie Laboratorieren oder Fachexperten sind wesentlich für das Vertrauen in die 14 Austria Gütezeichen. Damit bieten Austria Gütezeichen eine einfache und klare Orientierungshilfe am Point of Sale, denn die Kunden können darauf vertrauen.

Sieben Unternehmen haben seit mehr als 50 Jahren die Austria Gütezeichen auf ihren Produkten. Diese Qualitätspioniere wurden im Rahmen eines feierlichen Events bei Madame Tussauds im Wiener Prater geehrt. Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Sektionschef Dr. Matthias Tschirf, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend würdigen in ihren Ansprachen „66 Jahre im Dienste der KonsumentInnen“ und „starker Motor für die Wirtschaft“ die Bedeutung der staatlich anerkannten Austria Gütezeichen.

Auf jeweils 51 Jahre Austria Gütezeichen kommen Römerquelle (heute Coca-Cola HBC Austria GmbH) und das Vöcklabrucker Unternehmen Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG. Seit 53 Jahren setzt Omega Druck GmbH auf das Austria Gütezeichen, Neudoerfler Office Systems GmbH darf seit 54 Jahren Produkte damit kennzeichnen. Die Glasmanufaktur Schöler in Kremsmünster sowie das Wursthandelsunternehmen Stastnik sind bereits seit 57 Jahren Träger des Austria Gütezeichens. Hrachowina Fenster & Türen setzt seit 59 Jahren auf das Qualitätszeichen. Sieben weitere Betriebe fallen die in Nutzungsdauer 40 Jahre und länger und weitere 30 in die Nutzungsdauer von über 30 Jahren. Qualität steht eben auch für Beständigkeit und Langlebigkeit.

Herzliche Gratulation zum Jubiläum!

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Future Office - das Potenzial eines Unternehmens

Das Potenzial eines Unternehmens steckt in seinem Lösungswissen und den Leistungsträgern – den Menschen.

Mit dem Tieto Future Office™ Konzept aktivieren Sie dieses Lösungswissen, schaffen Transparenz für Expertise und Talent Ihrer Organisation und setzen neue Potenziale für Produktivität und kollaborative Wertschöpfung frei.

Das vernetzte Unternehmen

Social-Media-Anwendungen sind in der heutigen Kommunikationswelt allgegenwärtig. Auch Unternehmen können die Vorteile sozialer Vernetzung nutzen. Das Future Office™ Konzept überträgt Social-Media-inspirierte Kommunikation und Kollaboration an den Arbeitsplatz. So entsteht eine neue Qualität für Wissensaustausch und Zusammenarbeit. Motiviert zu Social- Media-Verhalten (Teilen, Beteiligen, Vernetzen, Inspirieren, Interagieren) leisten Ihre Mitarbeiter so einen wertvollen Beitrag zu Innovationskraft und Effektivität.

Mehr Effizienz in der Kommunikation

Future Office™ bietet arbeitserleichternde Alternativen für etablierte Formen von Kommunikation und Zusammenarbeit – auch über Unternehmens-, Fach- und geografische Grenzen hinweg. Intuitiv bedienbare Services am Arbeitsplatz stützen die Entstehung eines Wissensnetzwerks, das neue Perspektiven in Ihr Unternehmen bringt und eine Hilfe- und Beteiligungskultur etabliert. Die Services an einem digitalen Arbeitsplatz orientieren sich an den Menschen und der Beziehung, in der sie miteinander stehen. Damit wird die Antwort auf die Frage „Was habe ich davon?“ gegeben und die Organisation Schritt für Schritt über die Evolution des digitalen Arbeitsplatzes an die neue Arbeitskultur gewöhnt.

Nutzerorientiertes Design

Tieto kombiniert in der anforderungsbasierten IT-Infrastruktur von Future Office™ betriebskritische Systeme wie ERP und CRM mit funktionalen Lösungen wie Microsoft SharePoint oder Lync (Unified Communications). Zusammengeführt in arbeitserleichternde Services entsteht so für jeden Mitarbeiter ein idealer digitaler Arbeitsplatz. Fach- und Produkt-Communities, persönliche Profile wie bei Xing sowie spezifische Anwendungen für z. B. Projektarbeit oder Vertriebsorganisation gestalten Zusammenarbeit und Austausch wesentlich effektiver. Essentielle Informationen sind über individualisierbare feedbasierte Services oder Enterprise Search intuitiv und einfach erreichbar. Moderne Mitarbeiter-Self-Services minimieren den administrativen Aufwand und setzen so neue schöpferische Kraft der Mitarbeiter frei. Mittelpunkt von Tieto Future Office™ sind das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Denn Tieto hat verstanden: Der Erfolg einer modernen IT-Lösung basiert auf einem nutzenorientierten Service Design und dem aktiven Heranführen der Organisation an die neuen Möglichkeiten. Dieser ganzheitliche Ansatz ist für Tieto eine Selbstverständlichkeit.

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