REPORT | BLOG

Mehrwert für ManagerInnen

Gegen den »Drehtüreffekt«

Landauf, landab wird über den Fachkräftemangel gejammert. Speziell in der Technik wird händeringend nach Personal gesucht. Gleichzeitig sind nur 13 bis 15 % der technischen Fachkräfte in Österreich weiblich. Rational erklärbar ist das nicht. Viele suchen die Ursache im Schul- und Ausbildungssystem. Dabei wird die »heiße Kartoffel« gern weitergegeben: Die Unis geben den Schulen Schuld, die Schulen den Kindergärten, die Kindergärten den Eltern. Und letztendlich sind dann irgendwann sowieso immer die Medien schuld. Aber Fakt ist etwas anderes: An den Unis ist die Zahl der Absolventinnen in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern von 2000 bis 2016 von 27 auf 36 % gestiegen, an den FHs von elf auf 23 %. In den Unternehmen spiegelt sich dieser Trend aber nicht wider. Schon bei der Bewerbung werden Frauen kritischer beäugt. Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass die Bewerbungsunterlagen von Frauen systematisch schlechter bewertet werden. Schaffen es Frauen dennoch, aufgenommen zu werden, müssen sie ihre Qualifizierung deutlich öfter unter Bewies stellen als ihre männlichen Kollegen. Auch das Arbeitsumfeld ist in traditionell männlichen Berufen oft alles andere als frauenfreundlich  Die Folge ist der sogenannte »Drehtüreffekt«. Frauen werden zwar einschlägig berufstätig, verlassen Firma und Branche aber nach relativ kurzer Zeit. Wenn also ein ernsthaftes Interesse besteht, den Frauenanteil in der Branche zu erhöhen, sind Unternehmen nicht nur gefragt, ihr Recruiting so zu gestalten, dass qualifizierte Frauen auch tatsächlich eine Chance haben. Sie müssen auch für ein frauenfreundliches Arbeitsklima sorgen.

 

Alle Hintergründe zum Thema und welche Unternehmen die höchste Frauenquote haben lesen Sie hier

  1764 Hits
1764 Hits

Kurzzeitwohnen

Die Salzburger Firma Kurzzeitwohnen hat sich auf die Vermittlung von möblierten, komplett ausgestatteten Wohnungen an Unternehmen und Personen, die aus beruflichen Gründen zwischen einem und sechs Monaten, vorübergehend eine Unterkunft benötigen, spezialisiert.

Continue reading
  1016 Hits
1016 Hits

Politischer Wille gefragt – Verkehr trifft Umwelt

Wie bereits im letzten Beitrag ("Klimakrise versus persönliche Verantwortung") erwähnt, reicht es nicht auf andere zu zeigen, wenn es um die persönliche Verantwortung für unsere Umwelt und die Klimakrise geht. Neben den Dingen, die jeder und jede für sich selbst verändern kann, ist es auch wichtig unseren Volksvertretern Rückmeldung zu deren Politik und Anregungen zu Verbesserungen zu geben.

Continue reading
  1833 Hits
1833 Hits

Komfortabilität im ­Untergang

matthias Horx vom Zukunftsinstitut ist E-Mobilist und Smart-Home-Bewohner und passt deshalb gut zum Jahreskongress von Photovoltaic Austria im März in Wien. Während Wirtschaft und Gesellschaft klimatechnisch unseren Planeten gegen die Wand fahren, diskutieren wir Lenkungsmaßnahmen in der heimischen Politik entlang eines »hoffentlich kleinsten gemeinsamen Nenners«, wie BMNT-Generalsekretär Josef Plank meint. Wie sollen wir das nur unseren Kindern erklären? Vielleicht so: »60 % der Netflix-Serien beschäftigen sich heute mit dem Weltuntergang«, ortet Futurologe Horx bei uns Menschen »so etwas wie eine Komfortabilität im Untergang«. Nun, zumindest Österreichs PV-Unternehmen hätten da wirkungsvolle Mittel dagegen, zeigten Diskussion und Vorträge beim Kongress (Artikel).

Schauplatzwechsel. Die Philosophie ist in der Technik bislang sicherlich zu kurz gekommen: Der Report hat bei dem Publikumsgespräch »NGI Talk: Digital Trust« gemeinsam mit dem AIT und Vertretern der Universität Wien die Erfolgsfaktoren und Hürden in der Akzeptanz von Technik diskutiert. Ich lade Sie ein, den Nachbericht dazu in der April-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins »Report Plus« zu lesen (Link).

Für Peter Reichl, Professor für Kooperative Systeme, Fakultät für Informatik der Universität Wien, wird es darauf ankommen, »den Menschen wieder ins Zentrum zu rücken – auch beim Thema IoT, das wir besser als ›Internet of People‹ sehen und behandeln sollten«. Der Mensch muss zentraler Teil der Wertschöpfungskette bleiben.

  1846 Hits
1846 Hits

Zu wenig, zu spät

Zaghaft ist, was diese Regierung zum Thema Steuerreform von sich gibt. Etwas mehr als 3,5 Milliarden sollen es werden, die man den werten Zahlmeistern der Nation weniger abnehmen will. Ein ziemlicher Absturz von den zwölf bis 14 Milliarden Euro, die der heutige Bundeskanzler wahlkämpfend 2017 in den Raum stellte. Das erinnert an Horaz: »Der Berg kreißt und gebiert ein lächerliches Mäuslein.«

Der Aufbruch scheint von der Mutlosigkeit eingeholt und die Sonntagsrede, dass endlich die steuerliche Belastung der Arbeit reduziert werden müsste, bleibt frommer, aber unrealisierter Wunsch. Freiräume kann nur schaffen, wer bei Bürokratie und Staat spart und in die verfilzten Strukturen eingreift. Die Besitzstandsbewahrer aller Parteien sind stark genug, um das zu verhindern. Daniel Stelter beschreibt in seinem Buch »Das Märchen vom reichen Land«, wie die Politik Deutschland zügig ruiniert. Und vieles davon trifft natürlich auch auf Österreich zu. Wir gehen den gleichen Weg. Warum sollten wir irgendwo anders ankommen?

  1909 Hits
1909 Hits

Poststellen: Qualität kann man zertifizieren



Poststellen sind für größere Unternehmen eine praktische Sache: Posteingang, -ausgang und -verteilung werden hier zentral abgewickelt, alle wichtigen Geschäftsbriefe und Pakete laufen über diese Stelle. Sie bilden damit das Herzstück der Postbearbeitung in einem Unternehmen. Je professioneller in einer Poststelle gearbeitet wird, umso besser! Aber wie lässt sich die Qualität einer Poststelle bestimmen?

Continue reading
  1006 Hits
1006 Hits

Benchmarking - Ist ihre Organisation fit für Benchmarking? (Teil 2)

arbeitsmarkt_c_ts

Unter Benchmarking versteht man den kontinuierlichen Prozess, sich mit anderen Organisationen bzw. Organisationseinheiten zu vergleichen, um die besten Praktiken zu identifizieren, diese zu messen, zu verstehen und zu adaptieren, um die eigene Leistung zu verbessern.

Was sind die Erfolgsfaktoren für Benchmarking und nach welchen Kriterien kann man Benchmarking gliedern, damit beschäftigt sich dieser Beitrag. Und es wird auch die Frage gestellt: Ist Ihre Organisation fit für Benchmarking?

Continue reading
  1851 Hits
1851 Hits

US-BIP überrascht erneut positiv

Und wieder einmal überraschte die Entwicklung des BIP in den USA positiv. Die Erwartungen der Beobachter für die Wirtschaftsentwicklung der größten Voökswirtschaft der Erde lagen gemittelt bei einem jährlichen Zuwachs von 2,0%. Nach erster Schätzung wurden jedoch im ersten Quartal 3,18% erreicht, 1,02% mehr als im Vorquartal (Chartquelle).

Continue reading
  2392 Hits
2392 Hits

Wie unfallsicher ist Ihr Arbeitsplatz?



Der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz lädt am 28. April 2019 dazu ein, einen Selbstcheck zu riskieren. Der von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ausgerufene Tag soll daran erinnern, dass die Gesundheit von Arbeitskräften durch Präventivmaßnahmen geschützt werden kann.

Continue reading
  1282 Hits
1282 Hits

BIM ist komplex ... und das ist gut so!

»Das ist alles zu kompliziert!«, »Das muss alles viel einfacher gehen« und viele andere, ähnlich begeisterte Reaktionen bekomme ich immer wieder zu hören, sobald es um Digitalisierung und BIM in der Praxis geht. Ja, BIM & Co sind komplex. Punkt. Wäre es anders, sollten wir alle alarmiert sein, denn das Planen, Bauen und Betreiben sind nun mal komplexe Materien.

Continue reading
  1186 Hits
1186 Hits