REPORT | BLOG

Mehrwert für ManagerInnen

Wir Selbermacher

Wir Selbermacher

Wir Österreicher sind gewohnt, überall selbst Hand anzulegen. Selber tanken, selber parken, selber im Garten arbeiten – wir sind ein Volk von Selbermachern. Warum eigentlich?

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Alle Narren gleichzeitig losgelassen

Donald Trump und Brexit sind die Antwort an Washington und Brüssel, die wir lieber nicht gehört hätten.

Abraham Lincoln wird im Grab rotieren. Donald Trump tritt in seine Fußstapfen und ist Kandidat der Grand Old Party (GOP) für das mächtigste Amt der Welt. Wie hat es eine narzisstische Witzfigur soweit gebracht, fragen sich viele Amerikaner fassungslos und haben dabei etwas mit den Europäern gemeinsam, die schock starr sind, weil Großbritannien, das Gründungsmitglied, der Europäischen Union den Rücken gekehrt hat. Sie verstehen die Welt nicht mehr. Warum werden die Narren alle gleichzeitig losgelassen? Was ist los mit dem Zeitgeist, der radikal gedreht hat und urplötzlich in die falsche Richtung weht und dabei nationalistische, xenophobe, misogyne Töne in jeden Winkel trägt.

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Mehr Mieter, weniger Eigentümer

Mehr Mieter, weniger Eigentümer

Nach 2009 ist nichts mehr, wie es war, aus einem Volk stolzer Hausbesitzer wird eine Nation von Mietern, und das nagt am Selbstverständnis des Mittelstands.

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Neustart, der 25ste

Als gelernter Österreich ist man skeptisch, wenn nun zum gefühlten 25sten Mal der Neustart einer Regierung verkündet wird. Zu oft hat man erlebt, dass über die Ankündigung hinaus nicht viel passiert. Die über Jahrzehnte eingeübten Rituale des Machtpokers, der koalitionären Missgunst und der Klientelpolitik waren stärker als die guten Vorsätze. Dass diesmal ein anderer Regierungschef die alte Leier spielt, macht die Sache nicht zwangsläufig besser. Mit Ansagen allein ist es längst nicht mehr getan, wir wollen Taten sehen – und zwar rasch. Österreich braucht dringend Wirtschaftswachstum, das nur in einem völlig veränderten System entstehen kann. Die mit Jahresbeginn in Kraft getretene „größte Steuerreform aller Zeiten“ (Copyright Werner Faymann) ist verpufft und wird nur mehr mit der Registrierkassenpflicht verknüpft, die zum Symbol für eine Ordnung geworden ist, in der nur die Heerschar von Prüfern, Inspektoren, Polizisten und sonstigen berufsmäßigen Verhinderern wächst.Statt die heimischen Unternehmen in eine Zwangsjacke zu pressen, sollte man großzügige Freiräume schaffen, in denen etwas entstehen kann. Das Gegenteil von dem, was bisher gemacht wurde, ist angesagt. Dazu aber braucht es mehr als einen neuen Kanzler, es braucht eine gänzlich veränderte Kultur.

 

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Der Lügenbaron als Kandidat

Die USA erleben einen historischen Wahlkampf, in dem ein notorischer Lügner die Wahrheitsliebenden für sich gewinnt.

Donald Trump ist eine Witzfigur. Er hat den Wortschatz eines 10-jährigen, die Manieren eines Häfenbruders und das Gedächtnis eines Dementen.

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Die Rückkehr der Weißen

Die Rückkehr der Weißen

Trenton ist die heruntergekommene Hauptstadt des US-Bundesstaats New Jersey. Aber Investoren glauben, die einstige Industriehochburg steht vor einer Wiederbelebung. Ein Besuch in einer der gefährlichsten Städte der USA.

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New Yorker Luftgeschäfte

New Yorker Luftgeschäfte

In New York sind Immobilien extrem teuer, das beflügelt die Geschäfte mit der Luft.Schlechte Nachrichten für alle, die vom Penthouse in Manhattan träumen.

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Die Lichter und das Mehr

Sie sind zurück, die opulenten Weihnachtsdekorationen, Ein sicheres Zeichen dafür, dass die wirtschaftlich schwierigen Zeiten vorbei sind.

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Narzissten unter sich

Donald Trump ist US-Präsidentschaftskandidat. Er ist ein Narzisst – was die Voraussetzung dafür zu sein scheint, sich in den Kampf um das mächtigste Amt der Welt zu begeben.

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Todernster Spaß

Schießereien an amerikanischen Schulen sind traurige Realität. Jetzt machen Verrückte einen Spaß daraus: Sie versetzen mit falschen Alarmen Gemeinden in Angst und Schrecken. Swatting wird zum gefährlichen Spiel.

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Der lange Marsch

Zu Fuß in eine bessere Zukunft: Latinos begeben sich seit Jahrzehnten auf den langen Marsch nach Norden, um der Armut in ihren Heimatländern zu entkommen.

Javier arbeitet an einer Shell-Tankstelle in Mercer County. Er kommt aus Mexiko und hat die rund 4500 Kilometer von seiner Heimatgemeinde nach New Jersey zu Fuß zurückgelegt.

Er ist illegal in den USA und das schon seit fast 10 Jahren. “Ich bin hierher gekommen, weil sehr viele Mexikaner da sind, und wir unbehelligt hier leben können.„ Meine Kinder gehen hier zur Schule, keiner fragt nach unserem Status.“

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Unis unternehmen

Wissenschaft und Wirtschaft gehen Hand in Hand. An der amerikanischen Elite-Universität Princeton legt man jetzt noch einen Zahn zu: Unternehmertum soll die Klammer werden, die alles verbindet.

An der Uni Wien hat vor ein paar Jahrzehnten ein Angebot von IBM an einem kleinen Institut für einen wahren Studentenaufstand gesorgt. Der amerikansche Konzern wollte dem Institut Computer als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen – und die Entrüstung war groß. Ein Anschlag auf die Freiheit der Wissenschaft wurde geortet und mit wahrer rhetorischer Akrobatik zogen die Militanten ins Feld.

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Fliegen und Spielen

Unternehmertum beginnt in den USA früh. Die Gründer sind um die 20 und starten ihr Geschäft bereits in der High School – ohne bürokratische Hürden.

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Auf das Zelt gekommen?

Eigentlich hatte ich mir eine Politikabstinenz verordnet. Ich wollte mich nicht mehr ärgern und dachte: Schluss! Jetzt ignoriere ich einfach, was von den Regierenden getan wird. Das ist der Lebensqualität zuträglicher und bereitet keine Kopfschmerzen.

Der gute Vorsatz ist allerdings dahin, wenn die Innenministerin Zeltstädte für Flüchtlinge zu errichten beginnt: Das ist nämlich nicht mehr zum Ärgern sondern zum Genieren. Ist es tatsächlich so weit, dass die Antwort auf die Verpflichtungen aus der Genfer Konvention im Zelt zu finden ist? Fällt uns nichts Besseres ein? Und was sagt das über Land und Leute aus?

Immer noch habe ich den Kinderglauben, dass Österreicher besser sind als ihre Regierenden, dass wir irgendwie Darwin auf den Kopf gestellt habe und dass an der Spitze des Landes nicht die Besten landen, obwohl mir alle sagen, das Gegenteil ist wahr: die da oben spiegeln was darunter ist.

Trotzdem glaube ich, wir können mehr. Aber es wird Zeit auch zu zeigen, dass wir noch lange nicht im Zelt angekommen sind.

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Klagen, Klagen, Klagen ...

Jeder klagt jeden. Die Amerikaner pochen auf ihr Recht zu klagen und lähmen damit ein System. Dahinter steckt eine Heerschar von Rechtsanwälten, mit raffinierten Methoden.

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Do and Don't

Die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, was man in Österreich als Politiker tun darf und was nicht. Eine ganze Berufsgruppe als Steuerbetrüger darzustellen, ist überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Endlich wird denen das Handwerk gelegt, heißt es dann. Höchste Zeit, dass die voll zahlen! Die Registrierkassenpflicht ist eine glorreiche Idee und man fragt sich, wie viele Größte Steuerreformen aller Zeiten (GRÖSAZ) wir uns schon hätten leisten können, wäre sie früher eingeführt worden. Und wenn wir jetzt auch noch das Bankgeheimnis streichen, dann werden die feuchten Träume der Steuerfahnder endlich wahr und der Budgethimmel hängt voller Geigen.Was man auf keinen Fall tun darf, ist zart, nebenbei, in einem Halbsatz darauf hinweisen, dass die beamtete Lehrerschaft – wie formuliert man das am besten, ohne gleich in einer Protestflut erstickt zu werden – vielleicht mit 1000 Minuten Unterrichtszeit pro Woche nicht ganz ausgelastet ist. Da quellen dann die Foren über, Experten, allesamt Lehrer oder ehemalige, erkären, dass diese tscheranten Ignoranten nicht die leiseste Ahnung vom enormen Arbeitsleid dieser schwer geschwundenen Berufsgruppe haben. “Nicht mit uns!” ruft dann Fritz Neugebauer , schließlich ist man längst an den Grenzen des Machbaren angekommen. 1000 Minuten sind genug, wer 1001 Minuten will, dem erklären wir den Krieg! Und was macht der Politiker: Er entschuldigt sich kleinlaut und redet fortan nur noch von Registrierkassen und unternehmerischen Steuerbetrügern. Da ist ihm der Applaus sicher...

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Tuvia ganz allein

Mit dem zweiten Bestseller in Folge ist Tuvia Tenenbom zum Superstar der Autorenszene geworden. Mit »Allein unter Juden« liefert er einen Reisebericht über das Land seiner Herkunft und überrascht mit seinem Urteil: »Der Konflikt ist nicht zu lösen! Wir leben weiter ...«

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Juno oder die seltsame Wettershow

Die Amis sind ein seltsames Volk, alles machen sie zur Show – selbst das Wetter. Mit unerwarteten Folgen....

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio stellte die Stadt kurzerhand unter Quarantäne als Juno, der Wintersturm, mit gewaltigem Mediengetöse auf die Stadt zuraste. In der acht Millionen Weltmetropole kam das Leben zum Stillstand und jeder, der nicht unbedingt außer Haus musste, blieb daheim, was den Anbietern von Pornovideos im übrigen Rekordzugriffe brachte. Die Schmuddelindustrie gehörte zu den Juno-Profiteuren, die Medien hingegen erlebten eine Blamage, die zwar nicht einmalig dafür aber offensichtlich wie selten war.

Die Nachrichtenstationen des ganzen Landes hatten sich auf den angekündigten Jahrhundert-Event eingerichtet und inszenierten a la CNN in einer Endlosschleife wie beim spurlosen Verschwinden der Malaiischen MH70. Der ehemaligen Topnachrichtensender hatte ein eigenes Juno-Mobil eingerichtet, einen überdimensionierten Geländewagen aus dem die Reporter live moderierten. An jeder Ecke waren Kamerateams positioniert, die das Spektakel einfangen sollten. Auch die Kollegen von den gedruckten Nachrichten taten ihr Bestes um die ausbrechende Hysterie zu befeuern: Die New York Post titelte in fetten Lettern: „Closed!“ Die Megametropolis war geschlossen wie ein Krämerladen. Dem Jersey-Journal gelang eine Wortschöpfung: „Whiteout“ - statt Blackout. Der Globe schrieb schlicht vom nationalen Notstand.

Die Fernsehsender NBC, ABC, CBS und natürlich CNN kannten nur mehr ein Thema.

Aber anders als bei den politischen News-Shows, bei denen immerhin noch eine entfernte Möglichkeit besteht, dass das, worüber gerade überdimensional berichtet wird, auch mit der Wahrheit zu tun hat, machte Juno CNN & Co einen Strich durch die Rechnung. Zwischen Berichterstattung und tatsächlichem Ereignis bestand kein Zusammenhang und jeder konnte es sehen.

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Griechische Tragikomödie

Die Griechen haben Sinn für Inszenierungen und gefallen sich neuerdings in der Rolle des wilden Manns. Die EU gibt sich brüskiert. „Die Griechen fahren gegen die Wand“, sagt da etwa unser Wirtschaftsminister, „und sie wollen uns ins Auto setzen.“

Dem Mann dürfte entgangen sein: wir sitzen längst drinnen! Freizügig hat die Republik Haftungen unterschrieben, und mit dem Geld sind tatsächlich griechische Schulden getilgt worden, vornehmlich jene bei französischen und deutschen Großbanken.

Jetzt sind die heimischen Steuerzahler die Gläubiger eines maroden Staates, dank all jener die uns unter falschen Versprechungen zur Höllenfahrt eingeladen haben. Ja, das Auto nimmt Fahrt auf, die Wand kommt rasend schnell näher, wir sind Passagiere und nicht einmal angeschnallt. Es bleibt nicht mehr viel Zeit.

Aber Moment - wie sagte doch der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis unlängst: „Egal was sie sagen, am Ende werden sie zahlen.“

Einiges spricht dafür, dass die jetzigen politischen Eliten wieder einen Scheck ausstellen werden, der dann von einer künftigen Generation beglichen werden muss. Aber da sind die Herrn Minister dann längst in Pension und trägen keine Verantwortung mehr, für gar nichts. Aber das kommt uns ja irgendwie schon bekannt vor.

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Das Geschäft mit den guten Vorsätzen

Rund zehn Kilo hat der Durchschnittsamerikaner zu viel auf den Hüften - und zu Beginn des Jahres füllen sich die Fitnesscenter. Aber nicht für lange...

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