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Mehrwert für ManagerInnen

Am Jahrestag Tschernobyl Gedanken über hohe Importabhängigkeit, wachsende Klimaschutzkosten und Chancen

Heute jährt sich wieder das Reaktorunglück von Tschernobyl. Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich genau am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Dieses Unglück liegt nun 28 Jahre zurück und ist immer noch präsent.

 

Heute ist die Ukraine aufgrund politischer Krisen wieder im Gespräch und wieder spielen energiepolitische Risken eine Rolle, nun geht es um die Versorgungssicherheit mit Gas.Die Krise in der Ukraine macht deutlich, wie importabhängig Österreich in der Energieversorgung ist und mit welchen Risken dies auch verbunden ist. Fakt ist, dass die Auslandsabhängigkeit der österreichischen Energiewirtschaft bei knapp 64% im Jahr 2012 lag.

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Standortdebatte Österreich

Im Big Business des Kurier diese Woche wird WKÖ-Präsident Christoph Leitl zur Standortdebatte "Mit Durschnitt darf sich Österreich nicht zufrieden geben" interviewt.

Allein der Titel des Beitrags passt wie die Faust aufs Auge zum letzten qualityaustria Forum "Intelligente Unternehmen", wo mit Markus Hengstschläger intensiv die Suche nach Auswegen aus der Durchschnittsfalle diskutiert wurden, (siehe auch dazu ua die Blogs Intelligente Unternehmen I und II).

Besondere Aufmerksamkeit erregte der letzte Ansatz im Kurier Interview auf die Frage "Wo sehen Sie in den nächsten Jahren die Chancen für unsere Wirtschaft?". Leitls Antwort - Zitat: "In unseren Stärken. Zusammengefasst in einem Stichwort heißt das: Qualität! Österreich kann als kleines Land im globalen Wettkampf um Marktanteile keinen Quantitätswettbewerb gewinnen, in einem Qualitätswettbewerb können wir aber punkten."

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Fördern Strafen Energieeffizienz?

Heute heißt es in der Online-Presse: "Erstens werden Unternehmen ab einer gewissen Größe dazu verpflichtet, zumindest alle vier Jahre ein sogenanntes Energieaudit durchzuführen (oder ein internes Energiemanagementsystem aufzubauen). Dieses Audit soll nach Effizienzpotenzialen suchen, die – „wenn es technisch möglich ist und sie wirtschaftlich zumutbar sind“ – umgesetzt werden sollen. Was wirtschaftlich zumutbar ist, wird im Gesetz nicht näher definiert. Es wird jedoch festgehalten, dass die Firmen selbst über die Maßnahmen entscheiden dürfen. Trotz dieser schwammigen Formulierung droht bei Zuwiderhandlung eine Strafe von bis zu 10.000 Euro."

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Was machen intelligente Unternehmens anders II?

Von Teilnehmern des 20. qualityaustria Forums, die auch den letzten Blog "Was machen intelligente Unternehmen anders" gelesen haben, kam die Frage auf "Axel, du hast hier noch wesentliche Punkte nicht ausgeführt." Nun, sie haben Recht, aber auch persönliche Eindrücke müssen sich erst einmal setzen. Gerne greife ich nun diesen zusätzlichen Impuls auf.

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Was machen intelligente Unternehmen anders?

"Wer sorgt sich rückblickend noch über das Jahr 2010?", fragt Markus Hengstschläger die knapp 700 Teilnehmer beim 20. qualityaustria Forum. Niemand zeigte auf. Anders sah es aus, als es um die Zukunft, um das Morgen ging.

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Error Management - eine neue Disziplin?

Oder den Fehler im System beheben. Neuer Wein in alten Schläuchen?

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Kundenorientierter, mitarbeiterorientierter und produktiver?

Sind die Unternehmen am richtigen Weg? Als Quality Austria verfolgen wir seit einigen Jahren Studien wie das KonsumentInnen-Barometer, die Czipin-Produktivitätsstudien oder den Mitarbeiter-Engagementindex von Gallup. Nun die Daten stammen aus dem Jahre 2013 und man könnte argumentieren, dies sei eh schon "Schnee von gestern". Aber hat sich wirklich etwas über die Jahre verändert? Vor dem 20. qualityaustria Forum "Intelligente Unternehmen" am 12. März erscheinen mir diese drei Studien doch interessant, kurz hineinzuschauen.

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Spannende Weichenstellungen für Austrian Quality

Während viele in den Energieferien sich beim Skifahren oder beim Wellness erholen, gibt es für die Wirtschaft und für die Qualitätswelt in Österreich, aber nicht nur für Österreich, zwei interessante und spannende Weichenstellungen. Was ist passiert?

Report hat schon online am 4.2.2014 über die Ausschreibung der Stiftungsprofessur "Integrierte Qualitätsgestaltung" an der JKU in Linz berichtet. Ein Institut dieser Art ist in Österreich einzigartig. Interdisziplinär soll hier in der Forschung und Lehre an den Zukunftsfragen der Produkt- und Prozessqualität, an der Entwicklung neuer Methoden und an gesamthaften Lösungen gearbeitet werden. Innovationen und die Qualität sollen damit vorangetrieben werden. Das Land OÖ und die Quality Austria werden in der Aufbauphase diese Stiftungsprofessur nachhaltig unterstützen.

Nur 2 Tage später stellen das Medienhaus SCIAM aus Wien und die Quality Austria das neue Fachmagazin Q1 - das Fachmagazin für Qualitätsmanagement und Integrierte Managementsysteme vor. Über 70 Interessierte kamen in das qualityaustria Trainingszentrum, um am Vorabend der Auslieferung und des Aboversandes an die ersten knapp 600 Abonnenten exklusiv die erste Ausgabe in Händen zu halten. Dieses Magazin schließt eine Lücke am österreichischen Markt, denn es gab ein derartiges Fachmedium bis dato nicht. Die Auflage beträgt bereits 5.000 Stück, weil es auch im Kiosk, sogar in Deutschland, vertrieben wird. Der Anspruch ist hoch, nämlich Wissen zu vermitteln. Das Feedback der 70 Gäste war sehr positiv bis sensationell. Das spornt an.

Zwischen der JKU und Q1 sind Synergien in der Wissensvermittlung zu erwarten und die österreichische Wirtschaft wird davon profitieren.

Und wie rüsten sich intelligente Unternehmen für die Zukunft? Univ. Prof. Dr. Markus Hengstschläger, ua Autor des Buches "Die Durchschnittsfalle", Dr. Helene Karmasin, Mag. Herbert Pfeilstecher, Vorsitzender des Vorstandes der Sattler AG, Mag. pharm. Dr. Klaus Schirmer, Leiter Team sante obere apotheke, DI Clemens Euler-Rolle, Head of Operational Excellence Europe & International Mondi und qualityaustria Experten wie Konrad Scheiber, Anni Koubek, Wolfgang Hackenauer und Eckehard Bauer versuchen hier Antworten zu geben, und zwar beim 20. qualityaustria Forum "Intelligente Unternehmen" am 12. März 2014 im Congress Salzburg.

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Lesen wie die Schweden Wer schneller liest, versteht auch mehr

Lesen wie die Schweden Wer schneller liest, versteht auch mehr

 

Sie kennen das: Irgendwo in der Mitte des Absatzes schweifen Ihre Gedanken ab. Sie denken ans Abendessen oder an den Ausflug am Wochenende. Nur nicht an den Text, den Ihnen Ihre Chefin vor die Nase geknallt hat. Also lesen Sie noch einmal. Wie es besser geht.

„Unkonzentriert bin ich“, denken Sie sich wahrscheinlich. „Ich sollte ein Gedächtnistraining machen.“ Sie machen sich Sorgen, dass Ihr Gehirn auch nicht mehr das ist, was es einmal war. Doch diverse Studien belegen: Es liegt nicht an mangelnder Konzentration, wenn Ihre Gedanken beim Lesen abschweifen. Sondern daran, dass Sie zu langsam lesen! Denn Ihr Gehirn kann eine große Menge an Informationen verarbeiten. Wird es zu wenig beansprucht – weil Sie langsam lesen –, langweilt es sich. Mit dem Effekt, dass es sich eine andere Beschäftigung sucht. Schneller lesen ist also die wichtigste Methode, damit Sie sich gut konzentrieren können. Wie das geht? Zum Beispiel, indem Sie in einem Schnelllese-Training Ihre Augen und Ihr Gehirn üben.

Die besten Leser

Laut der PIAAC-Studie haben die Menschen in Japan, Finnland und Schweden das beste Leseverständnis. Im hohen Norden erklärt man sich dieses Phänomen damit, dass das Fernsehen dort mit Untertiteln konsumiert wird. Die PIAAC-Studie bestätigt das. Untertitel steigern die Lesekompetenz merkbar, da das Gelesene in Sinngruppen (mehrere Wörter, die zusammen eine Aussage darstellen) gleichzeitig mit nur einer Augenfixierung aufgenommen wird, was zu höheren Lesegeschwindigkeiten und einem verbesserten Textverständnis führt.

Es ist die Idealvorstellung perfekten Schnelllesens, dass Lese- und Denkgeschwindigkeit zusammenfallen. Das ist machbar, da das Auge Sinngruppen wie beispielsweise „ein kleiner grüner Apfel“ mit einem Blick aufnehmen kann. Hier zeigt sich das Dilemma des innerlichen Mitlesens. Denn während das Auge diese vier Wörter in Sekundenbruchteilen auf einmal aufnehmen kann, können sie durch unsere laut oder leise eingesetzten Mundwerkzeuge nur seriell unter erhöhtem Zeitaufwand verarbeitet werden. In Zahlen ausgedrückt: Statt mit mäßigen 200 Wörtern pro Minute (WpM) können gute Leser mit 500 bis 800 WpM lesen.

Verstummen der inneren Stimme

Für die Steigerung der eigentlichen Lesegeschwindigkeit, also die Zahl der aufgenommenen Wörter pro Zeiteinheit, gilt der Tipp: mit den Augen lesen, nicht mit den Ohren. Wir haben die Gewohnheit, gelesene Zeilen mit unserer inneren Stimme mitzusprechen. Nichts behindert die Erhöhung der Lesegeschwindigkeit so sehr wie dieses Subvokalisieren. Die innere Stimme zum Verstummen zu bringen, klingt komplizierter, als es ist. Wenn man sich zwingt, schneller zu lesen, reduziert sich das innere Mitsprechen von selbst.

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Wird die Green Economy die Märkte radikal verändern?

 

Wenn die Green Economy die Märkte verändert sollte, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf die Produkte, damit auf die Prozesse und letztlich auf die Unternehmen insgesamt.

Das Zukunftsinstitut in Deutschland kommt in der Studie "Die Zukunft der Umwelt – Auf dem Weg zur Green Economy" genau zu diesen Schlußfolgerungen. Die „Green Economy“ und ihre Auswirkungen auf Unternehmen stehen im Mittelpunkt der Studie.

 

Globalisierung, Klimawandel, Rohstoffknappheit sowie ein stärkeres Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Konsumenten führen dazu, dass Wachstum künftig auf einer neuen Mischung aus Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlichen Engagement beruht. Freiwillige Maßnahmen wie zB ein anerkannte Umweltlabel, Zertifizierungen nach ISO 14001, ISO 50001, Begutachtungen nach EMAS, Validierung von Nachhaltigkeitsberichten entwickeln sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb.

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Intelligente Unternehmen

 

Wie rüsten sich intelligente Unternehmen für die Zukunft?

 

Kennen Sie das Buch „Die Macht der Gene“ oder „Die Durchschnittsfalle“ von Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, Institut für Medizinische Genetik, Medizinische Universität Wien? Ich habe beide Bücher mit großem Interesse über die Feiertage gelesen. Falls Sie diese noch nicht gelesen haben sollten, hier einige Aspekte, die ich besonders anregend empfunden habe, trotzdem empfehle ich Ihnen diese Lektüre.

 

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Österreich unter Top 10 bei ISO 50001

Im weltweiten Ranking nimmt Österreich Platz 10 ein. Deutschland führt unangefochten.

Die ISO 50001 stellt die internationale Norm für Energiemanagement dar und kann von allen Branchen verwendet werden.

Der erste Schritt umfasst eine genaue Ist-Analyse der Energieverbräuche im Unternehmen, auch auf Prozess- und Anlageebene. Die Norm fordert auch die Berücksichtigung der Energieplanung, Energieleistungsindikatoren, Aspekte der Energieeffizienz in der Beschaffung und die fortlaufende Steigerung der Energieeffizienz. Energieeffizienz soll gezielt und wirksam gemanagt werden.

Energieaudits weltweit stark nachgefragt

Obwohl diese Norm noch sehr jung ist, haben sich seit Jahresbeginn 2013 die Anzahl der Neuzertifizierungen weltweit verdreifacht. Aktuell wurden bis dato 4.300 ISO 50001 Zertifikate ausgestellt.

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Energiebewusstsein beim Top-Management?

Betriebliches Energiemanagement hat bei heimischen Managern keinen großen Stellenwert, das belegt eine aktuelle Deloitte-Umfrage. Viele kennen nicht einmal die Energiebilanz ihrer Firma. „Kennen Sie die Energiebilanz Ihres Unternehmens? Und nutzen Sie bereits Energiemanagementsysteme, um Energiekosten in Ihrem Betrieb zu senken?“ dies waren die zugrundeliegenden Fragen an Top-Entscheidungsträger. Auf diese Fragen kommt von den Top-Entscheidungsträgern erschreckend oft ein „Nein“. Diese Einschätzung deckt sich auch in etwa mit einer Energiemanagementstudie aus dem Jahr 2010 der österreichischen Energieagentur.

Laut der aktuellen Deloitte-Studie: In gut 50 Prozent der Unternehmen fehlt es an entsprechenden Energiemanagementsystemen. Der Nutzen derartiger Maßnahmen wird in Businessplänen viel zu selten berücksichtigt. 52 Prozent der Manager kennen die Energiebilanz ihrer Firma gar nicht. Da stellt sich dann doch die berechtigte Frage: Wie können dann Potenziale gehoben werden? Beim qualityaustria Lebensmittelforum im Oktober wurde festgestellt, dass es oft schon an einer validen Datengrundlage mangelt.

Die Deloitte-Studie stellt auch einen Vergleich mit den USA an. Vielleicht kann Alfons Flatscher hier vor Ort recherchieren und diesen Sachverhalt nachträglich auch kommentieren. Im „Billig-Energie-Land“ USA herrsche wesentlich mehr Bewusstsein für Energiemanagement als hierzulande. 81 Prozent der befragten US-Unternehmen gaben an, 2013 Energiemanagement-Programme durchzuführen, um Kosten zu senken. 76 Prozent taten dies auch aus Imagegründen.

Den internationalen Vergleich kann man durchaus kritisch sehen. Jedermann weiß, dass Klimaschutz kein amerikanisches Steckenpferd ist. Die amerikanische „Pro-Kopf Entstehung“ an CO2 ist deutlich höher als in Europa. Schiefergas wird auf Teufel komm raus gefördert und die Energiepreise sind deutlich als in Europa.

Die internationale Entwicklung der ISO 50001 Zertifizierung zeigt eine etwas andere Entwicklung. Während in den USA mit September 2013 nur 41 Unternehmen nach der internationalen Energiemanagementnorm zertifiziert sind, waren es im „kleinen“ Österreich schon 60 und in Deutschland fast 2.100!!!

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Deutschland: Mehr als 40.000 Behandlungsfehler.

Dr. med. univ. Günther Schreiber, Qualitätsexperte für das Gesundheitswesen bei der Quality Austria ließ in seinem Vortag beim 7. qualityaustria Gesundheitsforum mit aktuellen Zahlen aus Deutschland aufhorchen: "Mehr als 40.000 Behandlungsfehler wurden dort allein im vergangenen Jahr nachgewiesen – Tendenz steigend."

In drei von vier Fällen führen solche Fehler zu gesundheitlichen Schäden und in der Folge zu Ansprüchen auf Schadenersatz. In Deutschland sterben viermal mehr Menschen durch Krankenhauskeime als durch Verkehrsunfälle. Der Grund: Einsparungen, die offensichtlich am falschen Fleck getätigt werden. Auswirkungen einer kritischen Rationalisierungspraxis und „Verknappungsmedizin“ treten unter großem Medieninteresse auch hierzulande immer wieder zutage, weil Budgetziele gegenüber Versorgungszielen zunehmend in den Hintergrund treten. Dazu kommt Ärzteknappheit bzw. überlastetes und unzufriedenes medizinisches Personal als Ursache für erhöhte Fehleranfälligkeit.

„Es gilt, einen Ausgleich zu finden zwischen den medizinischen Möglichkeiten, ihrer Finanzierbarkeit, sowie Qualität und Gerechtigkeit“, so Schreiber zu den Anforderungen an eine zeitgemäße Gesundheitsökonomie. Die Lösung: Den Fokus auf die Fehlervermeidung legen anstatt wertvolle Zeit für kostspielige Korrekturen aufzuwenden. „Wer die internen Abläufe verbessert, arbeitet effektiv und effizient. Gerade im Gesundheitswesen muss dieser Ansatz höchste Priorität haben“, bestätigt der Gesundheitsexperte der Quality Austria und zitiert die aktuellen Zahlen: Umfassende Qualitätsmodelle sind in zwei Drittel der heimischen Krankenhäuser implementiert, am häufigsten kommt dabei die ISO 9001 zum Einsatz.

ÖNORM EN 15224 – zukunftsfähige Grundlage für Professionalisierung

Mit der europäische Norm ÖNORM EN 15224 wurde im Herbst 2012 eine Grundlage für eine vergleichbare Qualität im Gesundheitswesen geschaffen – über Landesgrenzen hinweg. Die europäische Norm wurde auf der Basis der ISO 9001 vertieft, wobei der Schwerpunkt auf den klinischen Prozessen und deren Risikomanagement liegt, um eine qualitativ gute Gesundheitsversorgung zu fördern. Planungs-, Ausführungs- und Lenkungsprozesse erhalten hier in ihrer Gesamtheit einen besonderen Stellenwert.

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People make Quality happen - auch im Gesundheitswesen

Fachkräftemangel einerseits, der demografische Wandel, wachsende Anforderungen und Ansprüche andererseits rücken die Mitarbeiter zunehmend in den Fokus der Betrachtungen. Und nicht nur, weil Qualitätsmanagementsysteme wie die ISO 9001 oder das Bewertungsmodell EFQM Business Excellence die Mitarbeiterorientierung schon seit Jahren einfordern, sondern weil auch der tägliche Druck wächst, sich damit auseinanderzusetzen und zwar quer durch alle Branchen.

 

Manche Organisationen greifen die Fragen nach Mitarbeiterzufriedenheit, nach Corporate Identity und Teamgeist, Förderung des Ideenmanagements und der Kompetenzentwicklung sowie des KVP auf und entwickeln sich zu attraktiven Arbeitgebern, einige gewinnen Auszeichnung um Auszeichnung  werden damit zu den Besten Arbeitgebern oder Staatspreissiegern Unternehmensqualität gekürt und steigern somit ihr Image noch weiter. Leidenschaft tritt anstelle von Demotivation oder Burnout. Offene Kommunikation, Klarheit  und Sicherheit im täglichen Tun fördern das Arbeitsklima. Und spricht sich dann herum. Achtung weitere Nebenwirkungen: Initiativbewerbungen motivierter und kompetenter Menschen könnten zunehmen. 

 

Quer durch alle Branchen? Auch im Gesundheitswesen? Nun in Deutschland gibt es interessante Daten und Fakten rund um das heiße Thema "Bester Arbeitgeber im deutschen Gesundheitswesen". Die zentrale Frage der Mitarbeiterorientierung steht am 6.11 auf der Agenda des 7. qualityaustria Gesundheitsforums.

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Der Europäische Qualitäts-Oskar geht nach Tirol.

 

 

Der EFQM Excellence Award geht an das Alpenresort Schwarz. VAMED KMB aus Wien wird als Prize Winner im Wiener Rathaus gewürdigt.

 

Zehn Unternehmen aus Österreich, Spanien, Nordirland, England, Spanien, Belgien, Rußland und der Türkei waren beim 25. EFQM Excellence Award im Wiener Rathaus nominiert.

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Gratulation! Austrian Excellence Award 2013 für WIFI Kärnten

 

Zum 2. Mal in Folge ging der Preis nach Kärnten. Die Verleihung des Austrian Excellence Award ans WIFI Kärnten markierte den Höhepunkt der qualityaustria Winners‘ Conference im Wiener Palais Ferstel am 22. Oktober. Die Kärntner Bildungseinrichtung überzeugte in allen Aspekten des EFQM Modells der European Foundation for Quality Management mit herausragenden Leistungen, besonders in der Gestaltung der Prozesse und der Erbringung der Dienstleistung. Der Austrian Excellence Award wurde heuer zum 18. Mal in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium vergeben. 2012 ging der Award an Infineon. Ab sofort kann man sich bis zum 15. April für den Staatspreis Unternehmensqualität 2014 bewerben. Das Bewerbungsverfahren wurde vereinfacht, um noch mehr KMUs anzusprechen. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.qualityaustria.com.

 

Geht der EFQM Excellence Award 2013 an Österreich? 

Wir dürfen aber noch gespannt sein, denn heute stehen 2 österreichische Unternehmen, die VAMED KMB und das Alpenresort Schwarz als Nominierte im Finale des EFQM Excellence Awards. Die Verleihung findet heute Abend im Wiener Rathaus statt. Die anderen Bewerber kommen aus Deutschland, Belgien, Schottland, Türkei, Spanien, Russland, Nordirland und England. Wir halten die Daumen.

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Austrian Excellence Award 2013 geht an...

Qualität führt zum Erfolg!

Bereits zum 18. Mal wird der Austrian Excellence Award von der Quality Austria und dem Wirtschaftsministerium vergeben. Über 300 Gäste erwartet man am 22. Oktober im würdigen Rahmen des Palais Ferstel.

Drei Keynotes über internationale und nationale Erfolge mit ausgezeichneter Unternehmensqualität lassen nicht nur die Spannung steigen, sondern sollen zugleich neue Impulse für die nächsten Schritte der Verbesserung für danach anstoßen. Mitarbeiter von VAMED KMB und Infineon haben durch ihre Ideen Einsparungen im einstelligen und zweistelligen Millionenbereich bereits erbracht.

Da ist es schon verwunderlich, dass in einigen Leitartikeln von Tageszeitungen die sogenannten Beauftragten, sogar die freiwilligen Qualitätsbeauftragten (freiwillig heißt hier, dass es keine gesetzlichen Verpflichtungen wie beim Ersthelfer, Abfallwirtschaftsbeauftragten gibt) mit Bürokratie gleichsetzt werden.

Um diese Einsparungen zu erzielen, ob in KMU oder Großbetrieben, braucht es fachliche und methodische Kompetenzen, Führung und Ausdauer. Aber zum Glück und Erfolg wollen wir niemanden zwingen, das muss man schon selber wollen. Mit dem Willen lassen sich ja bekanntlich Berge versetzen.

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Qualität bleibt wichtigster Erfolgsgarant für die Lebensmittelbranche

Auf Einladung von Quality Austria trafen sich heute zum 5. Mal die Top-Entscheider der Lebensmittelbranche, um zu diskutieren, was die Branche aktuell bewegt. Wie gehen die Verantwortlichen mit den Herausforderungen zwischen Pferdefleischskandal und Preisabsprachen um? Renommierte Experten aus verschiedensten Bereichen gaben Einblicke und sprachen über Mitarbeiterführung und Energiemanagement, Lebensmittelsicherheit und Überwachung sowie über Logistik und Compliance. Eines wurde dabei besonders deutlich: Qualität ist und bleibt ein wesentlicher Faktor für wirtschaftlichen Erfolg.

 

DI Alfred Greimel, Branchenmanagement Lebensmittel, Land- und Forstwirtschaft bei Quality Austria, gab in seinem Beitrag einen detaillierten Einblick in die gegenwärtige Situation der Branche: Die Zertifizierungen im Lebensmittelsektor steigen laufend – zuletzt je nach Standard um bis zu 27 %. Audits spielen im Bereich Lebensmittelsicherheit also eine immer wichtigere Rolle. Zusätzlich zu den 32.000 bis 35.000 amtlichen Kontrollen pro Jahr will die Zulassungsstelle HDE nun die IFS-Anforderungen durch unangemeldete Audits weiter anheben. Weiters müssen sich Lebensmittelhersteller überlegen, wie sie mögliche Sabotageakte im Sinne von Food Defense unterbinden. Dies ist eine mittelbare Folge der amerikanischen Terrorprävention. „Einerseits kann man davon ausgehen, dass das Niveau der Produktsicherheit bei Lebensmitteln noch nie so hoch war wie heute, andererseits werden weitere Anforderungen folgen, die aber KMUs vor neue Herausforderungen stellen“, betont Greimel in seinem Vortrag.

 

Nachhaltiger Erfolg durch Effektivität und Effizienz

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Energie: Einsparungen über 25% möglich

Laut Statistik Austria zählt die Lebensmittelbranche nach der Mineralölverarbeitung, Energieversorgung, Metallerzeugung, Papier und Pappe, Transport & Logistik zu den energieintensiven, noch vor Chemie oder Bau.

Am 3.10. präsentierte im Rahmen des 5. qualityaustria Lebensmittelforums DI Jürgen Fluch vom AAE Institut für Nachhaltige Technologien aus Gleisdorf Ergebnisse aktueller Studien in der Lebensmittelindustrie.

 

Erkenntnisse

Im Hinblick auf die Einführung von ISO 50001 und Energieaudits sind folgende Hemmnisse zu berücksichtigen:

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