Axel Dick & Qualität

Projektleiter, Autor diverser Studien, Fachartikel und Kommentare
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Energie: Einsparungen über 25% möglich

Laut Statistik Austria zählt die Lebensmittelbranche nach der Mineralölverarbeitung, Energieversorgung, Metallerzeugung, Papier und Pappe, Transport & Logistik zu den energieintensiven, noch vor Chemie oder Bau.

Am 3.10. präsentierte im Rahmen des 5. qualityaustria Lebensmittelforums DI Jürgen Fluch vom AAE Institut für Nachhaltige Technologien aus Gleisdorf Ergebnisse aktueller Studien in der Lebensmittelindustrie.

 

Erkenntnisse

Im Hinblick auf die Einführung von ISO 50001 und Energieaudits sind folgende Hemmnisse zu berücksichtigen:

  • Gewachsene Betriebs-Infrastruktur mit kaum verfügbaren Ist-Daten (speziell in KMUs)
  • Nur gemittelte Daten
  • Kosten- und zeitaufwändige Messungen notwendig
  • Prozesse bei unterschiedlichen Temperaturniveaus und sehr unterschiedlichen Betriebszeiten müssen integriert werden
  • Kombination verschiedener Wärmeversorgungstechnologien zur optimierten Energieversorgung

 

Einsparungspotenziale, die sich rechnen, der Aufwand lohnt sich:

  • Brauereien: bis zu 30% der Primärenergie können eingespart werden.
  • Lebensmittelindustrie: bis zu 25% der Primärenergie können eingespart werden.
  • In beiden Branchen werden die CO2 Einsparungspotenziale bei über 20% gesehen.

Fluch differenziert zwischen Energieeinsparungen durch Prozessoptimierungen und weitere Einsparungen fossiler Energie durch Solarenergie und andere Erneuerbare Energien:

  • Durch Prozessoptimierungen könnten bis zu 25% eingespart werden;
  • Unter weiterer Berücksichtigung von Wärmerückgewinnung bis zu 38%;
  • Durch die zusätzliche Erschließung von Solarenergie sind Einsparungen von bis zu 44% möglich;
  • Durch die weitere Nutzung anderer Erneuerbarer Energien bis zu 60%;

Fazit: Energiemanagement nach ISO 50001 lohnt sich.

 

Viel Erfolg mit Qualität!

Axel Dick

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