Zwischenrufe aus Übersee

Wie ein Europäer den Alltag an der US-amerikanischen Ostküste erlebt.
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Rückenwind kurzfristig

Die Wirtschaft boomt, die Steuereinnahmen des Staates sprudeln und die Staatsschulden sinken. Erstmals ist die Maastricht-Schuldenquote von 60% in Sicht. Trotzdem warnen die Wirtschaftsforscher von EcoAustria, die jährlich ihren Schuldencheck machen. Nach einer kurzen Erholung werde der Schuldenstand wieder dramatisch steigen. Verantwortlich dafür sind Demografie und steigende Zinsen. Gegen ersteres kann man schwer argumentieren, und zweiteres wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommen. Die Zeit des billigen Geldes wird zu Ende gehen.


Die Babyboomer gehen im kommenden Jahrzehnt in Pension und eine alternde Gesellschaft gibt mehr für Pflege aus. Im Jahr 2060 werden zwei im Arbeitsprozess-Stehende für einen Pensionisten aufkommen müssen. Jetzt ist das Verhältnis 4 : 1.

Da rollt eine Kostenlawine auf uns zu, der man schwer ausweichen kann.

Vorbereiten kann man sich, wenn man die Weichen richtig stellt und nicht den Kopf in den Sand steckt.
Die Logik der Politik aber ist: Warum soll man sich heute das Leben schwer machen und Wahlniederlagen riskieren für etwas, das erst in Jahrzehnten schlagend wird?

Verständlich, aber leider falsch.

„Heute sind Prozess- und Content-Services gefragt“
Man muss sich nur trauen...