Zwischenrufe aus Übersee

Wie ein Europäer den Alltag an der US-amerikanischen Ostküste erlebt.
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Dreiste Räuber

Österreich ist ganz vorne dabei – wenn es um die Belastung der Arbeitenden geht. Das belegt die nun veröffentlichte Untersuchung der OECD zur Besteuerung der Arbeitslöhne. Nur Belgien und Italien greifen den Bürgern bei Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträgen noch unverschämter in die Taschen. Der Effekt der unter Kanzler Werner Faymann propagierten größten Steuerentlastung aller Zeiten ist dank Kalter Progression verpufft.

47,5 Prozent der Arbeitskosten des Durchschnittsverdieners kassiert die Republik und schafft es immer noch nicht, ausgeglichen zu bilanzieren. »Steuern sind Diebstahl«, sagt Hans-Hermann Hoppe, ein Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie, und folgt damit einer vom Wiener Ludwig von Mises mitbegründeten Denkschule: Was ist, wer anderen die Frucht ihrer Arbeit nimmt? Ein Räuber! Und der österreichische Staat ist ein besonders dreister. Daran ändert auch nichts, dass der Staat im Namen der Gerechtigkeit stiehlt. Denn egal, wie Diebsgut verteilt wird, es bleibt Diebsgut. Das sagen die Miseaner und machen damit einen radikalen Punkt. Wem gehört die Frucht der Arbeit? Das ist die Frage. Die alpine Antwort: Zur Hälfte dem Staat!

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