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Mehrwert für ManagerInnen

»Keiner darf davon ausgenommen sein«

Social Collaboration kann positive Veränderungen in der Kommunikation eines Unternehmens bringen, aber ohne Spielregeln auch für das Management geht es nicht.

Das ist der Albtraum jedes Managers heutzutage? Wenn er auf eine seiner Fragen folgende Antwort bekommt: »Oh, hast du etwa die Info nicht bekommen? Komisch…«

Information und Kommunikation – das Duo zum Erfolg. Beherrscht man beides, ist man High Potential‚ »auf der Überholspur«, begnadeter Netzwerker oder auch einfach: ein erfolgreicher Manager. Beherrscht man sie nicht, ist man schnell am Abstellgleis. In der Neuen Welt des Arbeitens drängen neue Kommunikations-Tools förmlich auf den Markt. Aber werden dafür alte Kommunikationsmittel ersetzt, die stattdessen einfach nicht mehr genutzt werden? Mitnichten. Der Pool an verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten erweitert sich ständig. Ein schönes Beispiel dafür ist Fax. Altmodisch, unpraktisch – und immer noch in Verwendung.

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Der Fahrplan in die neue Welt der Arbeit

Ein »Envisioning Workshop« hat zum Ziel, einen auf die Bedürfnisse eines ­Unternehmens abgestimmten Maßnahmenplan für die neue Welt der Arbeit zu entwickeln.

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Die Generation Y erobert den Arbeitsmarkt

Geld ist nicht alles: Work-Life-Balance verdrängt klassisches Bürodenken

Baby Boomer, Generation X und Y – jede Generation stellt ihre eigenen Werte und Ansprüche an das Leben und die Arbeit. Prägten bis vor wenigen Jahren noch Eigenschaften wie Ambition oder Ehrgeiz den Arbeitsalltag, so stehen spätestens seit der Generation Y Technologien sowie persönliche und individuelle Vorstellungen über die Arbeit im Mittelpunkt – ein Wertewandel, den auch Arbeitgeber nicht ignorieren sollten.

Der Arbeitsmarkt unterliegt einem fundamentalen Wandel. Die Baby Boomer, also die geburtenstarken Jahrgänge nach dem Zweiten Weltkrieg, mit ihren strikt ausgerichteten Zielen auf Erfolg gehen ihrem Ruhestand entgegen. Es ist die Zeit der Generation X und vor allem Y. Für die Generation X galt das berufliche Vorankommen als wichtigste Voraussetzungen bei der Jobsuche. Ambitioniert, individualistisch, ehrgeizig: Arbeitnehmer dieser Generation arbeiten, um sich ein abgesichertes Leben leisten zu können. Für sie ist die Arbeit „Mittel zum Zweck“.

Geboren in den Achtzigern und Neunzigern, strömen seit einiger Zeit die „Ypsiloner“ in die Unternehmen. In einigen Jahren werden sie sogar weltweit jeden zweiten Arbeitnehmer stellen. Doch mit der Generation Y strömt auch eine völlig neue Art von Vorstellungen auf den Markt. Der größte Unterschied zu den vorherigen Generationen aber liegt darin, dass die Generation Y sowohl offline als auch in der virtuellen Welt ausgezeichnet vernetzt ist. Das Internet und der Umgang mit digitalen Werkzeugen ist für sie völlig selbstverständlich. Sie sind vertraut mit Projektarbeit und engagieren sich auch häufig über den Job hinaus in eigenen Vorhaben. Arbeit und Privatleben werden nicht mehr streng geteilt, sondern ergänzen sich und verschmelzen zunehmend. So legt die Generation Y viel wert auf persönliche Freiräume, sie möchte private Angelegenheiten auch während der Arbeitszeit erledigen können. Gleichzeitig spricht nichts dagegen, auch berufliche Dinge während der Freizeit anzugehen. Um 15 Uhr ins Fitnessstudio und um 20 Uhr noch mal für drei Stunden von zu Hause arbeiten. Elternzeit, Sabbatical, Weiterbildung – früher oft als „Extrawürste“ von Unternehmenslenkern abgeschmettert, sind heute beinahe alltäglich. Hinzu kommt ein neues Bewusstsein für die Technik: Junge Arbeitnehmer sehen in den technischen Möglichkeiten der IT wesentlich mehr Potenzial als ältere Semester. Das gilt für Collaborations-Tools ebenso wie für Filesharing-Dienste oder Online-Projektmanagement-Plattformen.

Viele Unternehmen bringt dieser Wertewandel in eine Zwickmühle. Auf einer Seite müssen sie sich der Generation Y als möglichst attraktiver Arbeitgeber präsentieren, andererseits müssen sie gemeinsam mit den unterschiedlichen Generationen Rahmenbedingungen schaffen, die ein effizientes Miteinander ermöglichen. Gerade im Hinblick auf die Generation Y, die sich der großen Nachfrage an hochqualifizierten Nachwuchskräften durchaus bewusst ist, sollten sich Unternehmen Experten zufolge in Zukunft einiges einfallen lassen, um im „War for Talents“ mithalten zu können.

Die Folge dieser Entwicklung geht für Unternehmen mit einem Umdenken in der Konzeption und Bereitstellung von IT einher. Es geht bei der Planung künftig also darum, Client-Hardware von den verwendeten Applikationen, Diensten und Datenbeständen zu entkoppeln. So erhalten Mitarbeiter Zugriff auf die Unternehmensressourcen mit jedem beliebigen Endgerät – egal ob mit PC, Notebook oder Smartphone. Und das alles, ohne dass die Sicherheit und Compliance des Unternehmens gefährdet werden. Unter dem Strich soll das Ergebnis nicht nur die maximale Flexibilität für die Endanwender, sondern auch die maximale Effizienz für den IT-Betrieb sein.

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Flexibles Arbeiten in der Workspace Cloud

Die Arbeitsweisen von heute stellen neue Anforderungen an die IT-Organisation: Anwender fordern die jederzeitige Verfügbarkeit und bequeme Bedienung von Cloud-Services, während die IT-Abteilung auf Sicherheit und Verwaltbarkeit bedacht ist. Dies muss aber keinen Konflikt darstellen.

Früher war ein Arbeitsplatz genau das, was das Wort impliziert: ein Platz, häufig ein Schreibtisch, an dem man Arbeitsgeräte wie Festnetztelefon oder den Desktop-Rechner bediente. Desktop, wir erinnern uns, heißt schließlich „Schreibtischoberfläche“. Wie grundlegend anders zeigt sich die heutige Vielzahl moderner Arbeitsstile: Diese ist vor allem geprägt durch Mobilität – die Arbeitsgeräte von heute heißen Laptop, Smartphone, Tablet oder neuerdings auch Smartwatch.

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Mobile Anwender: Vielfalt als Chance

Blickt man in einer beliebigen Großstadt einmal um sich, auf öffentlichen Plätzen, in Cafés und Restaurants, in Straßenbahnen oder Bussen, stellt man fest: In der Regel ist bereits über die Hälfte der umstehenden Personen intensiv mit einem mobilen Endgerät befasst. Meist ist es ein Smartphone, mal ein Tablet, gelegentlich auch eines jener übergroßen Smartphones, Phablets genannt, die die Grenze zwischen Tablet und Smartphone verschwimmen lassen. Und mit Smartwatches oder den aktuellen Health Gadgets kommen nach wie vor neue Gerätegattungen und Formfaktoren hinzu.

Dieses Phänomen hat man vor Jahren, Stichwort: BlackBerry, vor allem Managern und Außendienstmitarbeitern zugeschrieben. Danach, dem iPhone und seinen kostengünstigeren Konkurrenten sei Dank, lange Zeit vor allem den Jugendlichen. Doch die kontinuierliche Mobilgerätenutzung erfasst immer breitere Bevölkerungsschichten und damit auch Altersgruppen. Nicht zuletzt haben Smartphone und Tablet als Werkzeuge individueller Lebensgestaltung längst auch die Geschäftswelt erobert. Oft sind die Business-Anwender nicht weniger flink auf ihren Endgeräten zugange als die Gadget-begeisterten Teenager: Sie recherchieren im Web, telefonieren, bearbeiten E-Mails, machen Video-Konferenzen, bearbeiten Word-Dokumente und PowerPoint-Präsentationen etc.

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Wie fortgeschritten ist Ihr Unternehmen eigentlich?

Die neue Welt des Arbeitens ist zwar in aller Munde, doch in welcher Weise sind Unternehmen davon bereits berührt? Diskussion und Self-Check.

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Die neue Welt der Arbeit – für Skeptiker

Michael Bartz und Thomas Schmutzer liefern handfestes Zahlenmaterial zu den Vorteilen flexibler Arbeitsumgebungen in Unternehmen – und laden Fans und Zweifler zu einer Studie ein.

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Enterprise Knowledge Management

Wissen darf nicht nur verwaltet werden

Wissensmanagement ist längst kein „nice-to-have“ mehr, es stellt mittlerweile ein wesentliches Fundament für den Erfolg eines Unternehmens dar. Es sollte daher bei allen Initiativen, wie einem neuen Intranet-, Collaboration oder Social Software Projekt die entsprechende Aufmerksamkeit darauf gerichtet sein. Es gilt, Konzepte und Maßnahmen dafür zu entwickeln und richtig zu verwenden. Denn das macht den Unterschied zwischen Scheitern oder glanzvollem Erfolg eines Projekts aus.

WIE WISSEN ENTSTEHT

Beinahe jedes größere Unternehmen, egal ob lokaler Mittelstand oder weltweit tätiger Konzern, hat den Bedarf, vorhandene Informationen und Daten, das versteckte Wissen im Unternehmen und vor allem das vorhandene Know-How in den Köpfen der Mitarbeiter transparent und intern für alle zugänglich zu machen. Denn nur so kann Innovation entstehen und konstruktive, produktive Zusammenarbeit wirklich gelebt werden.
Was aber sind eigentlich die aktuellen Ziele von Wissensmanagement und den heutigen digitalen Lösungen und Konzepten, welche die unüberschaubaren Mengen an Daten und Informationen in wirkliches Wissen mit Mehrwert für alle überführen sollen? Das hängt natürlich im Speziellen vom jeweiligen Unternehmen ab, ein paar generische und damit für alle Unternehmen erstrebenswerte Ziele können hier aber trotzdem genannt werden...

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Co-Creation am Tag der Marktkommunikation

Der Tag der Marktkommunikation am 04. 09. 2014 im Studio 44 am Rennweg stand unter dem spannenden Motto „Co-Creation“. Als Moderator Daniel Cronin fröhlich in die Runde fragte, wer mit dem Begriff vertraut sei, hoben nur einige Personen die Hand. Am Ende der Veranstaltung stand fest: Co-Creation ist kein „Zauberwort“ für Unternehmen, sondern die Möglichkeit mit seinen Kunden in den Dialog zu treten und auf deren Bedürfnisse einzugehen, um gemeinsam etwas zu bewegen.

Manuela Procopio, Researcherin, Trend- und Design Forscherin aus Barcelona sprach zum Thema „Co-Creation, Communication und Community und definiert „Co-Creation“ als Mischung aus:

  • Community
  • Experience -> Wir möchten unsere Erfahrungen mit der Community teilen
  • Engagement -> Wir brauchen Engagement, um mit in der Community involviert zu sein

Das wichtigste für Unternehmen ist laut Procopio, seine Werte in der Community zu teilen, damit Kunden nicht ihr Interesse verlieren und Unternehmen den Rücken kehren: „ If we don’t share values, clients will lose interest in companies and leave communities“, so die Co-Creation Expertin.

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New World of Work pilotieren – Teil 4

Neue innovative Arbeitsweisen zu pilotieren, ist gewinnbringend aber auch eine Herausforderung. Im Teil 1 dieses Artikels hatte ich darüber berichtet, warum das testen mit Freiwilligen im Unternehmen nicht optimal ist. In Teil 2 des Artikels ging es um das Pilotieren neuer innovativer Arbeitsweisen in der Projektorganisation und in Teil 3 um Abteilungspiloten. Abschließend möchte ich den Blick werfen auf das Testen neuer innovativer Arbeitsweisen in vollständigen Unternehmensbereichen.

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Die soziale Kompetenz des Führens

Die Wirtschaft aber auch jede Organisation braucht Führungsverantwortliche, die neben der analytischen Intelligenz auch über eine zweite Form der Intelligenz verfügen, für die sich der Begriff »soziale Intelligenz" eingebürgert hat. Das ist übrigens generell kein Talent, das unter den Betroffenen in Hülle und Fülle vorhanden wäre. Was ist unter dem Begriff der sozialen Intelligenz zu verstehen?

·         Die Fähigkeit, die Gefühle anderer zu erfassen und richtig zu deuten.

·         Die Fähigkeit, sich in die Schuhe eines anderen hineinzuversetzen.

·         Die Fähigkeit abzuschätzen, was einem anderen zumutbar ist.

·         Die Fähigkeit, sich situationsgerecht zu verhalten.

·         Die Fähigkeit, durch das Mittel der Kommunikation eine für die eigenen Anliegen bestmögliche Atmosphäre zu schaffen.

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Outet uns eine schlechte Haltung als Wissensarbeiter?

Outet uns eine schlechte Haltung als Wissensarbeiter?

Ein aufrechter Gang unterscheidet uns Menschen vom Affen. Wenn man sich aber genauer umschaut, erblickt man immer mehr Menschen mit Haltungsschäden. Vor allem am Computer arbeitende Wissensarbeiter sind zunehmend davon betroffen.

Viele von uns, mich eingeschlossen, kennen das Problem. Wenn man oft und lange vor dem Rechner sitzt, spürt man irgendwann, wie der Nacken zunehmend schwerer wird. Eigentlich hat man den Drang aufzustehen und sich zu strecken. Aber da ist der Gedanke, der noch schnell festgehalten werden muss, bevor uns das Daily Business unterbricht und dort muss noch ganz dringend etwas erledigt werden, damit es termingerecht abgegeben werden kann. Also was macht man, man unterdrückt seinen Impuls und arbeitet emsig weiter. Dank digitalem Zeitalter können wir mit unseren treuen Begleitern, den Smartphones, Laptops und Tablets jederzeit und überall weiterarbeiten. Und damit wir um keinen Preis unterbrechen müssen, nehmen wir die die seltsamsten Arbeitshaltungen ein. So hat eine Studie neun neue Sitzhaltungen klassifiziert, die das neue digitale Zeitalter hervorgebracht hat.

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Sechs Gründe, warum “New World of Work” ArbeitnehmerInnen wichtig ist

In einem Interview mit der Journalistin Barbara Oberrauter ist mir plötzlich sehr klar geworden, dass es mindestens sechs Gründe gibt, warum neue innovative Arbeitsformen für ArbeitnehmerInnen wichtig sind. Diesen Gründe sind für ArbeitnehmerInnen und Unternehmen gleichermaßen wichtig:

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Essen zwischen Desktop & Terminen

Essen zwischen Desktop & Terminen

Gerade am Computer-Arbeitsplatz ist das Daily Business oft hektisch. Zeit ist eine immer rarere Kompetente und fürs Essen bleibt weder zu den Hauptmahlzeiten, noch zwischendurch viel Zeit. Kein Wunder, dass die Meisten zu Fastfood greifen, auch wenn sie sich darüber bewusst sind, dass das für die Gesundheit schlecht ist. Deshalb werde ich oft mit der Frage konfrontiert: „Was soll ich bloß im Büro essen?“

Für mehr Effektivität im Job ist die Ernährung nun mal eine wichtige Komponente! Und auch wenn es schnell gehen muss, es keine Kantine gibt oder man diese einfach satt hat; - dafür sollte man sich einfach Zeit nehmen und folgendes beachten:

Unsere Leistungskurven bleiben nur dann oben, wenn unsere Körper regelmäßig, die Betonung liegt hier auf regelmäßig, mit den Power-Nährstoffen Vitamine, Mineralstoffe und komplexe Kohlenhydrate versorgt werden. Aus diesem Grund sollte man zumindest versuchen, zu geregelten Zeiten die drei Hauptmahlzeiten einzunehmen. Zwischenmahlzeiten hingegen sind eher zu vermeiden. Allerdings sind Obst und Gemüse für zwischendurch der ideale Fastfood Snack, denn Gemüse sollte dreimal am Tag und Obst zweimal am Tag konsumiert werden. So ist unser Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und außerdem kann man es leicht mit ins Büro nehmen.

Bei dem was wir essen sollten wir vor allem schlau wählen. Unsere Ernährung muss ausgewogen und abwechslungsreich sein. Die vielen multikulturellen Angebote von asiatischen Nudel- und Reisgerichten, über Pita Brote bis hin zu levantinischen Snacks sind da sehr hilfreich. Fertiggerichte, aufgewärmt in der Mikrowelle, sind ernährungstechnisch gesehen absoluter Müll; - also lieber Finger weg! Kombinieren sie ihre Gerichte lieber geschickt und wählen sie Nahrungsmittel mit einer geringeren Energiedichte und einem niedrigeren glykämischen Index. Früchte, Gemüse, Salat und Vollkornprodukte machen lange satt und lassen ihre Energiekurve nicht am Nachmittag in den Keller sinken. Und auch die Portionsgroße spielt eine gewichtige Rolle. Viele Kantinen bieten halbe Portionen an. Versuchen sie mal langsam zu essen und sie werden erstaunt feststellen, dass sie davon auch satt werden.

Um fit und leistungsfähig über den ganzen Tag zu sein, gibt es eine arbeitsrechtlich genau geregelte Mittagspause. Doch allzu oft wird diese Auszeit zum Energietanken nicht genutzt. Auch wenn die Zeit extrem eng bemessen ist, ich rate ihnen dringend, nehmen sie sich eine Auszeit und schalten sie ab. Und mit Abschalten ist vor allem auch der Bildschirm gemeint! Und die verlorene Zeit holen sie locker wieder auf, denn mit der frischen Energie sind sie schneller, leistungsfähiger und am Abend nicht so extrem geschlaucht.

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Stressbewältigung durch mehr Achtsamkeit

Stressbewältigung durch mehr Achtsamkeit

Unser technologiegesteuertes und geschäftiges Arbeitsleben produziert immer mehr eine irrsinnige, nicht zu bewältigende Aktivität. Wir versuchen mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen und sind ständig dabei, etwas zu tun. Diese dauernde Belastung, verbunden mit Leistungsdruck und Zeitmangel, sorgt für Überforderung und Stress. Sie bringt unsere innere Ruhe und Gelassenheit mächtig ins Schwanken und löst verschiedene Emotionen, wie Angst, Wut, Hilflosigkeit, … aus. Und dies macht uns wiederum Stress. Ein ewiger Teufelskreis!

Dieses Hamsterrad belastet unseren Körper enorm. Es schwächt die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte und dauerhaft führt der chronische Stress zu psychosomatischen Erkrankungen. Die stetige Zunahme der „Burn Outs“ zeigt auf besorgniserregende Weise, das dies schon lange kein Einzelphänomen mehr ist. Unsere gesamte „moderne Arbeitskultur“ krankt. Sie hat sich zu einer Welt voller problembehafteten, unter Entfremdung leidenden Individuen entwickelt, die sich mit Hilfe moderner Technologien an ein hohes Maß reizgebundener Aufmerksamkeit gewöhnt haben und von einer Aktivität zur nächsten hecheln. Und sie haben die Gelegenheit der zwischenmenschlichen Beziehung verloren, aber vor allem den Raum und Zeit, um durchzuatmen, sich selbst zu reflektieren, einfach nur zu sein …

Der Zustand des Angepasst seins und auf Druck zu reagieren, macht aber nicht nur krank, sondern er ist auch zutiefst unbefriedigend. Vor allem Wissensarbeiter leiden darunter, dass ihre Kreativität und ihre Fähigkeit sich frei entfalten zu können, dadurch erdrückt werden. Der Ausweg aus dem Dilemma ist die Einsicht, dass wir die äußeren Umstände, die Stress verursachen, oft nicht beeinflussen können. Sehr wohl können wir aber unsere Einstellung dazu ändern. Statt auf Automatik und achtlos zu sein, können wir lernen achtsam zu sein und über den Geist zu reflektieren. So werden wir in die Lage versetzt, Entscheidungen zu treffen und Veränderungen möglich zu machen.

Möglichkeiten, Achtsamkeit als eine Form der gesunden Beziehung zu sich selbst zu finden, gibt es viele. Ob Meditation, Gebet, Yoga, Tai-Chi, etc.; - in nahezu allen Kulturen sind Praktiken verankert, die dabei helfen, Bewusstsein für den Moment zu entwickeln und die Aufmerksamkeit zu fokussieren. Uralte Praktiken, die den Ausgleich zwischen Körper, Geist und Seele schaffen und für Balance sorgen, sind der Schlüssel für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungskraft eines jeden einzelnen Wissensarbeiters.

Ein weiterer Ausweg aus diesem Dilemma können neue Arbeitsformen (New World of Work) sein, denn Arbeitsmodelle, Arbeitsweisen und Arbeitsumfelder von Unternehmen ändern sich grundlegend. Die äußeren Umstände der Neuen Arbeitswelten werden auch in der einen oder anderen Form Stress erzeugen, allerdings übernimmt jeder darin verankerte Wissensarbeiter mehr Verantwortung für sich selbst und die Bereitschaft, zu lernen damit umzugehen, ist eine andere.

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Wie bringt man mehr Bewegung in den Büroalltag?

In modernen Büros sind unsere Arbeitsplätze auf einem Bildschirm verdichtet uns alles ist in Griffnähe angeordnet. Statt Akten wälzen und Ordner schleppen, müssen wir lediglich unsere Finger zum Bedienen der Tastatur und Maus bewegen. Klingt eigentlich gut. Aber genau das macht uns müde, schlapp und letztendlich krank! Was dagegen wirklich hilft? Nicht Bewegen lassen, sondern aufstehen und Bewegen! Auch ergonomische Bürostühle, die uns  in die unterschiedlichsten Sitzpositionen bewegen, sind keine Lösung. Unseren Kreislauf und Stoffwechsel, unsere Muskeln und Knochen können wir nur dann in Schwung bringen, wenn wir immer wieder aktiv werden.

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New World of Work pilotieren – Teil 3

Neue innovative Arbeitsweisen zu pilotieren, ist eine Challenge. Im Teil 1 dieses Artikels hatte ich darüber berichtet, warum das testen mit Freiwilligen im Unternehmen nicht optimal ist. In Teil 2 des Artikels ging es um das Pilotieren neuer innovativer Arbeitsweisen in der Projektorganisation. Dies ist die bessere Alternative, die durchaus brauchbare Ergebnisse liefert.

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New World of Work pilotieren – Teil 2

Es gibt im Grunde vier Möglichkeiten, neue innovative Arbeitsformen auszutesten, bevor man in einen breiten Roll-Out in Unternehmen geht. Nach  "Pilot mit interessierten Freiwilligen im Unternehmen" (New World of Work pilotieren – Teil 1) widme ich mich nun dem Piloten mit einer Projektorganisation.

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New World of Work pilotieren – Teil 1

Vor ein paar Wochen habe ich mich mit der Geschäftsführung eines Unternehmens sehr intensiv zum Thema “Wie können wir New World of Work pilotieren?” ausgetauscht. Das nehme ich zum Anlass die Optionen und Pros und Cons zusammenzufassen.

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Spielregeln in den neuen Arbeitswelten

Abstimmung, Austausch und Kommunikation im Büroalltag: Die Dinge werden zunehmend komplex und erfordern ein gemeinsames Verständnis.

Die neue Welt des Arbeitens funktioniert nicht wie ein Elektroschalter. Einschalten, und schon ist sie da – das passiert nicht. Organisationen müssen stattdessen schrittweise darauf vorbereitet werden. Das zeigt die Praxis der letzten Jahre. Deshalb ist es erfolgskritisch, alle MitarbeiterInnen abzuholen und ihnen Sicherheit zu bieten, in den scheinbar uferlosen neuen Arbeitswelten.

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