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Mehrwert für ManagerInnen

Workshifting und die Zukunft der (Zusammen)Arbeit

Welcher Manager beschäftigt sich (noch) nicht mit der Zukunft der Arbeit? Der demografische Wandel verstärkt die Notwendigkeit, hervorragende Mitarbeiter zu finden und langfristig ans Unternehmen zu binden. Aber woher sollen die besten Mitarbeiter kommen? Hier kann uns moderne Informationstechnologie helfen! Moderne Kommunikationsmittel ermöglichen es heutzutage zu jeder Zeit und von jedem Ort auf firmeninterne Informationssysteme zuzugreifen. Somit bieten sich für Unternehmen unausgeschöpfte Möglichkeiten, hochqualifizierte Mitarbeiter unabhängig von deren Standort einzusetzen und sich dadurch von Marktbegleitern abzuheben.

Der Zugriff auf E-Mails, Dokumente sowie auf ERP- und CRM-Systeme reichen jedoch nicht aus. Die Basis für eine standortunabhängige Kommunikation bildet eine über die Unternehmensgrenzen hinausgehend gelebte Online-Meeting-Kultur, die es ermöglicht, Besprechungen in den virtuellen Raum zu verlagern. Reisekosten werden dadurch deutlich gesenkt und die produktive Zeit steigt, da Reisezeit in der Regel nicht zu 100% produktiv gestaltbar ist. Zudem ist zu beobachten, dass bei Mitarbeitern mit geringerer Reisezeit die Work-Live-Balance verbessert wird.

Um eine Online-Meeting-Kultur nachhaltig im Unternehmen zu verankern, benötigen Unternehmen ein auf die individuellen Anforderungen passendes Werkzeug in Form einer Online-Meeting-Lösung. Eine solche Lösung kann in der Regel zu geringen monatlichen Fixkosten und variablen Laufzeiten gemietet werden. Aber: Entscheidend ist, dass es sich hierbei um kein reines Softwareprojekt handelt, sondern vielmehr die Kommunikationskultur - die im Unternehmen über Jahre gewachsen ist – dauerhaft geändert werden muss. Das bedeutet, dass klare Zielvorgaben erstellt, die Anwender begleitet und die Ergebnisse gesammelt und ausgewertet werden müssen. Einen besonderen Stellenwert in einem solchen Projekt nimmt das Management des jeweiligen Unternehmens ein, welches eine Kultur des Vertrauens vorleben und die Leistung der Mitarbeiter an der Zielerreichung messen sollte. Anwesenheit ist somit keine Messgröße und kein Parameter im Kontext der Mitarbeiterbeurteilung und Aufgabenverteilung!

Aber Workshifting bedeutet noch viel mehr! Workshifting bedeutet auch, dass Mitarbeiter die Möglichkeit haben, flexibel von zu Hause aus zu arbeiten und sich via Online-Meeting mit Kollegen und Kunden abzustimmen. Der tagtägliche Stau ins Büro - und abends wieder zurück  - gehört damit der Vergangenheit an. Untersuchungen in Nordamerika haben ergeben, dass die Zufriedenheit und die Produktivität der Mitarbeiter steigen, wenn diese die Möglichkeit haben, ganz oder teilweise von zu Hause aus zu arbeiten und sich die Arbeit flexibel einteilen können.
Bei Heimarbeitsplätzen muss der Fokus auf die Begleitung der Mitarbeiter, die sich in den eigenen vier Wänden eine professionelle Arbeitsmöglichkeit schaffen müssen, gelegt werden.

Weitere Vorteile im Kontext Workshifting sind, dass Unternehmen durch Reduzierung von Reisetätigkeiten die unternehmensweite CO2 Bilanz dauerhaft senken können und wesentlich besser vor Wetterkapriolen „geschützt“ sind, da sich Mitarbeiter nicht mehr zu einer gewissen Zeit an einem gewissen Ort befinden müssen.

Dieser Beitrag wurde ganz im Sinne von Workshifting in freier Natur - an einem der letzten Sonnentage im August - auf einem Apple iPad verfasst. Sind auch Sie schon bereit für den nächsten großen Shift?

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Social Media für Leader

Unternehmen sollten alle Orte der Begegnung und Kommunikationskanäle mit dem Kunden ganzheitlich betrachten

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Der Tsunami der Informationsflut

Wir leben in einer Welt, die nach Wohlstand, Fortschritt, mehr Macht und Einfluss strebt, und auf der anderen Seite erleben wir Krisen, die in Kriegen ausarten, aber auch Katastrophen, die uns die Überforderung unserer Lebensräume vor Augen führen . In der Bewältigung dieser Ereignisse müssen wir uns eingestehen, dass wir tief in unserem Inneren mit all diesen Herausforderungen gedanklich, aber vor allem kommunikativ überfordert sind. Die Welt ist anscheinend kleiner geworden, wenn man die internationalen Vernetzungen betrachtet, der Globus an sich ist aber nach wie vor als solcher unverändert.

Wir leben in einem Gefüge, von dem wir permanent Informationen abverlangen, wobei wir aber mit der Menge der Informationsinhalte nicht zurecht kommen. Ist es die „NeuGier“, die uns dazu verleitet, über alles Mögliche Bescheid wissen zu wollen? Ist es das tatsächliche Interesse, die Notwendigkeit, die Informationen zu haben? Können wir überhaupt diese Flut an Inhalten verarbeiten?

Wohin treibt uns dieses Angebot an Information? Findige Köpfe ermöglichen es uns, Technologien für die Kommunikation in jeder Lebenslage einzusetzen. Wir reden über die unsichtbare Gefahr der atomaren Industrielandschaft, wir sehen aber nicht die unsichtbare Gefahr des Übermaßes an Information. Vorfälle, welcher Art auch immer, erleben wir zeitgleich mit. Katastrophen werden uns direkt in unsere Wohnzimmer geliefert. Wir sind enttäuscht, wenn dann weiterhin nichts passiert. Wir lassen gar nicht mehr zu, dass Menschen bemüht sind, mit diesen unendlich tragischen Vorkommnissen zurande zu kommen. Jede Information, vor allem optimistisch positive, werden automatisch mit dem Wörtchen »aber« ergänzt. Gerade die Flut an Nachrichten über die Katastrophe in Japan zeigt, dass die Bemühungen um die Verbesserung der Situation in den Hintergrund treten, während das Warten auf den »Supergau« in den Vordergrund rückt.

Wir verifizieren die auf uns einprasselnden Inhalte nicht mehr. Die immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke verleiten uns dazu, Nachrichten als wahr und gegeben hinzunehmen. Gerüchte und persönliche Meinungen werden als der Weisheit letzter Schluss gesehen und nicht hinterfragt. Das ist auch durchaus verständlich, denn wer von uns hat noch Zeit, das Vermögen, all die Botschaften aufzunehmen und zu hinterfragen, und das nicht nur selektiv, sondern als Ganzes. Einfache Lebensweisheiten und der »gesunde Menschenverstand« treten in den Hintergrund.

Die Technologie liefert die einzige Wahrheit, weil sie schnell ist und sich vermeintlich nicht irrt. Damit einher geht auch der Abbau sozialer Kompetenzen in der Kommunikation. Das sich persönliche Auseinandersetzen mit den Mitmenschen tritt in den Hintergrund. Nur die übermittelte Botschaft zählt. Das ist auch einfach, denn die Maschine kann ich abschalten. Schnell Geschriebenes tritt in den Vordergrund, um ja nur der oder die »Erste« zu sein. Damit stehen Tür und Tor offen für Fehlinterpretationen. Ein weiterer Nachteil dieser Entwicklung ist, dass wir nicht mehr genügend Zeit haben, um darüber nachzudenken, was wir sagen möchten. Konflikte sind vorprogrammiert, weil Missverständnisse nicht sofort aus der Welt geschafft werden, sondern nur zeitverzögert beim Empfänger ankommen und die Situation nur verschlimmern können.

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Der Nutzen, schnell erklärt

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