1 minute reading time (296 words)

Sind wir denn nun alle immer unterwegs?

Die Auguren sind sich einig: Mobile Computing ist das Top-Thema in diesem IT-Jahr. Vom BYOD (Bring You Own Device) über Mobile Central Device Management (MCDM) bis hin zur Plattform der dritten Art (IDC) – die Weichenstellungen für eine weitere neue Art der IT passieren 2012. Gartner sagt voraus, dass gleich vier der Top-10-IT-Trends in diesem Jahr dem Bereich Mobile Computing zugeordnet werden können. Es sind dies »neue Geräte wie Tablets und mehr«, »Mobil-zentrische Applikationen und Interfaces«, das »Internet der Dinge« und »App-Stores und Marktplätze«.

Und wir arbeiten nun immer rund um die Uhr nur unterwegs – im öffentlichen Raum oder im Lärm der spielenden Kinderschar, im Auto, im Flugzeug oder im Zug. Am liebsten noch während des Essens im Restaurant über den kostenfreien Internetzugriff der vielleicht auch im Stillen im Open-air-Kino. Naja – noch tanzt der Eierbär, noch sind wir frei, noch haben wir lediglich ein paar einfache Office-Anwendungen zu bedienen, die richtige Arbeit schlummert noch auf richtigen Computern mit richtigen Daten, die nur innerhalb des Firmennetzes zugänglich sind, mit Anwendungen, die am besten im Büro laufen. Da bleibt uns nur, ein paar Mails zu checken, um die Welt zur retten, ein paar Seiten zu sichten, um das Schlimmste in der Firma zu richten.

Aber das könnte sich bald ändern. Eine neue Generation von Firmenanwendungen steht vor der Tür: Anwendungen, die auf jedem Gerät – ob nun Smartphone, Tablet oder Lightbook – laufen und den Zugriff auf kritische Daten schnell, überall und sicher erlauben. Diese Anwendungen werden anders aufgebaut sein als das, was wir bis jetzt kennen. Weg von der einfachen Schichtung, hin zur Integration von Cloud-Plattformen, ausgebauten Mobilen Netzwerken und Social-Network-Mechanismen. Und dann ist es vorbei mit unserem beschaulichen Nebenher-auch-noch- Arbeiten – dann ist ernsthafte Konzentration gefragt, überall und rund um die Uhr. Ob wir das wollen?

Qualität beginnt mit der Führung
Die ersten drei Integrationsansätze