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Mehrwert für ManagerInnen

Sechs Wochen Urlaub?

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Arbeitszeitdiskussionen gehören seit vielen Jahren zur nahezu täglichen Routine aller Beteiligten. Die letzten Wochen haben aber  gezeigt, dass diese Diskussion auch in eine Sackgasse führen kann. Ein nicht  unwesentliches Thema ausschließlich an einem Punkt so nachdrücklich festzumachen kann letztlich nicht zum Ziel führen. Natürlich ist es für uns alle angenehm sich mit Freizeit zu umgeben. Es stellt sich aber die Frage  können wir uns diese Freizeit auch überhaupt leisten? Wie gestalten wir diesen  Freiraum? Die Art und Weise wie man dogmenhaft die Forderung nach sechs Wochen Urlaub gestellt hat erinnert  mich irgendwie an  das menschliche Verhalten vor einem Bankomat. Jeder denkt nur daran Geld  zu entnehmen, wie es aber hineinkommt daran denken wir  nicht.

Das heute einfache Denkmodel des 19. Jahrhunderts für mehr Wohlstand und Lebensqualität für die berufstätige Generation geht heute einfach nicht mehr. Der Wert an sich und die Forderung ist nach wie vor unbestritten. Es sind aber auch die Gegebenheiten und die Möglichkeiten der heutigen Welt die sich geändert haben. Wir leben nicht mehr in einer lokal orientierten Umgebung. Unser Leben hat sich in  seiner Grundstruktur deutlich verändert. Die ideologisch getragenen Modelle der Vergangenheit sind heute vielleicht nur mehr für Funktionäre oder Vertreter der Interessensgruppen ein Verkaufsargument. Nach dem Motto, wir fordern etwas, einfach um des Fordern Willens. Wenn die Gegenseite es ablehnt, dann haben wir halt ein Feindbild aufgebaut. Der Lösung sind wir aber nicht näher gekommen.

Fakt  ist, dass aber die betroffenen Menschen dann  den Misserfolg sehen. Man hat eine  Erwartungshaltung gesetzt, die man nicht erfüllen kann. Diese Menschen sind dann natürlich für populistische Politik offen und diese Strömungen brauchen eigentlich nichts mehr zu ihrem Erfolg beizutragen. Beim Fußball würde man das als „aufgelegten Elfmeter“ bezeichnen.

Dabei gibt es doch kreative Denkansätze für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Wohlstand für die Menschen in der Berufswelt zu sorgen. So hat vor Jahren die Gewerkschaft der Privatangestellten ein Modell entwickelt, welches leider an politischer  Kurzsichtigkeit der agierenden Politik nicht weiter verfolgt wurde. Dieses Modell hat schon vor Jahren Möglichkeiten aufgezeigt, welche für alle Beteiligten im gesamten Wirtschaftsprozess Vorteile bringen würde. Leistungen, Produktivität und Lebensqualität nachhaltig zu ermöglichen wären mit den Vorschlägen durchaus sicher zu stellen. Veränderungen in der Produktionswelt 4.0 bedürfen neuer Denkanstöße und Willen zur Veränderung.

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Kontrolle: Ja, Vertrauen: Nein

Offensichtlich ist unsere Gesellschaft davon getragen, dass wir am liebsten alles kontrollieren wollen. Bei allem was wir in unserem Leben tun gilt von vorneherein die Annahme, dass wir das System, das Vorhaben oder was immer auch hintergehen wollen. Um diesem Generalverdacht gerecht zu werden haben wir Systeme aufgebaut die letztendlich dazu führen, dass es gerade im Interesse jeder einzelnen Person liegt Wege zu finden um das Gesetz, die Regel zu umgehen. Einerseits wohlwissend, dass ja nicht alles kontrollierbar ist und andererseits die Absicht der vorgegeben Reglementierung jeglichen Freiraum, jegliche positive Kreativität verhindert.

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Ein neues Zeitalter

Langsam aber sicher müssen wir uns daran gewöhnen, dass sich unsere Zukunft nicht mehr so gestalten wird, wie wir es gerne hätten. Die systemische Welt in der wir leben überfordert die Gedankenwelt der Bevölkerung zusehends. Problemstellungen der Gesellschaft können nicht mehr auf kleinsten Raum reduziert werden. Die Herausforderungen sind einfach komplexer und erfordern andere Denkansätze. Es ist unnötig über die Versäumnisse der letzten Jahre zu jammern. Wir brauchen Denkanstöße und Maßnahmen, die es uns ermöglichen den erworbenen Wohlstand, ob individuell oder gesellschaftlich auch in Zukunft zu erhalten.

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Gesellschaft 4.0

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Die immer wieder angedachten Veränderungen in unserem Leben erfordern ein neues Denken, ein neues Verhalten unserer Gesellschaft. Wir sind immer wieder bemüht die Systeme derer wir uns bedienen entsprechend neu aufzustellen und zu überdenken. Wie sieht es aber mit uns selbst aus? Wie groß ist unsere Bereitschaft sich diesen Veränderungen zu stellen? Können wir auch damit umgehen oder bestimmen die Systeme über unser Leben.

Fragen, die wir beantworten müssen. Der vermeintliche Wohlstand und das daraus resultierende Beharrungsvermögen lassen es in unserer Gesellschaft nicht zu. Grundlegende Fragen werden zwar gestellt, aber sofort als schwierig, unlösbar, zerstörend oder was auch immer, weder beantwortet oder gar nicht wirklich diskutiert. Im unternehmerischen Umfeld ist man zwangsläufig gezwungen sich mit der Zukunft auseinander zu setzten. Wie sieht es aber in der Gesellschaft aus, wie in der Politik, die ja eigentlich diese Vordenkerrolle wahrnehmen sollte.

Themen wie demographische Entwicklung, Verwaltungsreform, Flüchtlingswesen, Migration, die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt werden nur oberflächlich behandelt. Natürlich ist die Diskussion nicht einfach. Aber wie das Kaninchen vor der Schlange zu erstarren löst unsere Herausforderungen nicht. Die Errungenschaft des Sozialstaates kann nur dann erhalten bleiben wenn wir uns der erwähnten Themen annehmen und dies aber rasch. Jede weitere Verzögerung macht eine Lösung nur schwieriger und beeinflusst das soziale Gleichgewicht.

Gerade das sich immer mehr verlassen auf Systeme bedarf eines Typs Menschen, der selbst vernetzt denkt und sich nicht nur auf sein Spezialistentum verlässt. Die Maschine kann nicht selbständig denken. Jeder einzelne Schritt ist vorgegeben. Diejenige oder derjenige, der diese Schritte vorgibt muss in der Lage sein in Zusammenhängen zu denken. Ein Tischler, der sich der Industrie 4.0. bedient muss in der Lage sein das Werkstück auch von Hand bearbeiten zu können. Nur so ist er dann in der Lage das System zu steuern.

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Der Weg zum Software Innovation Leader

Die Software Industrie ist längst erwachsen geworden. Keine andere Branche hat sich in der Geschichte der Menschheit so schnell entwickelt, in keiner wird Wissen so schnell alt und nirgendwo ist so viel Kreativität und Beweglichkeit gefragt. Die Anforderungen der Zukunft kennen wir heute noch nicht, ja nicht einmal die von morgen. So stellt sich nicht die Frage, nach dem, was sein wird, sondern nur, ob wir bereit sind, uns auf das Kommende jederzeit aufs Neue einstellen zu wollen. Dabei wendet gerade diese hoch-kreative Branche die Prinzipien des Ingenieurswesens in Perfektion an und lebenslanges Lernen ist selbstverständlich geworden.

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Die Wohlstandsgesellschaft

Es ist bezeichnend für die unsere Zeit, dass sich die Generation Y angeblich immer stärker dem individuellen Wohlbefinden widmet.  Nun mag man mir vorwerfen ein antiquierter nicht zeitgemäß denkender Mensch zu sein. Ich frage mich aber schon wo unsere Gesellschaft sich hin entwickelt. Was haben wir insbesondere meine Generation falsch gemacht, dass wir einerseits junge Menschen hervorgebracht haben, denen der gesunde Leistungsgedanke abhandengekommen ist oder sich voll und ganz dem materiellen egozentrischen Weltbild unterwerfen.

70 Jahre Zweite Republik ein Zeitraum der unserer Gesellschaft viele Möglichkeiten aufgezeigt hat, der anfangs durch einen enormen Leistungswillen der Bevölkerung ein Land, eine Wirtschaft ja eine Gesellschaft neu aufgebaut hat. Es gab eben das Ziel aus Trümmern wieder eine lebenswerte Umgebung zu schaffen. Eine Umgebung, die sich zum Ziel gesetzt hat es den Menschen zu ermöglichen ihre Vorhaben ihre Ziele zu verwirklichen. Es gab eine Sozialpartnerschaft, die eben diesen Aufschwung ermöglichte. Leider wird dieses Miteinander heute immer wieder negativ betrachtet und allen Beteiligten „Freunderlwirtschaft“, nicht vorhandene Transparenz vorgeworfen.

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Mensch oder Maschine

Wenn wir die letzten Tage und Wochen betrachten, so gibt es doch zwei Einschnitte in unserem täglichen Leben, die wir durchaus mal kritisch hinterfragen sollten. So war es einerseits der Hackerangriff auf unsere Medienfreiheit und andererseits die Industrie 4.0 welche uns auf der Hannover Messe so plastisch dargestellt wird. Was bedeuten diese zwei Anlässe? Wie hängen sie zusammen? Die wesentliche Verknüpfung ist die uns durchaus aus anderen Bereichen schon bekannte Abhängigkeit von elektronischen Systemen. Eine Vernetzung, die uns zeigt, wie verwundbar wir eigentlich durch die Systemabhängigkeit sind. Es ist unbestritten, dass sie uns auch viele Vorteile gebracht hat und noch bringen wird. Tatsache ist aber auch, dass wir unserer Gutgläubigkeit an das Wohl des Menschen vergessen, dass es in unserem Umfeld Wesen gibt, die unser Verhalten ausnutzen. Dabei muss uns bewusst sein, dass wir dem „Bösen“ immer hinterher laufen und eine hundert prozentige Sicherheit es nie geben wird.

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Es lebe der Kleingeist

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Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Welt vor allem für uns in Europa nicht mehr dieselbe ist wie vor noch nicht allzu langer Zeit. Die Diskussionen um Griechenland, die Situation in der Ukraine und das Übergreifen radikaler Elemente auf unseren Kontinent zeigen, dass sich nicht nur die Wirtschaft sondern vor allem die Gesellschaft verändert hat. Die letzten Jahrzehnte haben uns eine Wohlfühlzone vorgegaukelt, die nicht wenige Bruchlinien aufweist. Es ist alles selbstverständlich geworden. Der wirtschaftliche Aufschwung, ein Miteinander ohne wirkliche Spannungen. Alles hat dazu beigetragen, dass wir unsere Egozentrik weiter entwickeln konnten.

Nun ist alles anders, plötzlich gibt es Unsicherheiten. Wir waren es gewohnt „bei schönem Wetter zu segeln“. Wir haben verlernt mit ungewohnten Situationen umzugehen. Das Modell Europa zeigt plötzlich gewaltige Schwachstellen. Arrogante politische Populisten werden immer stärker weil sie ihre Felle davon schwimmen sehen. Nationale Interessen nehmen überhand und lassen das viel zitierte gemeinsame Europa in den Hintergrund treten. Wie wäre es, wenn wir mal wieder die alte Tugend des miteinander reden berücksichtigen würden. Nicht gleich die eigenen Positionen einbetonieren und über die anderen hinweg fahren. Bei etwas mehr Bereitschaft rechtzeitig auch über den „Tellerrand“ zu schauen wäre schon angebracht.

Die Welt ist einfach komplexer geworden und erfordert mehr nachdenken. Die schnellebige Kommunikationslandschaft verleitet natürlich zu medienwirksamen Äußerungen. Dummerweise sind sie nachhaltiger als viele glauben. Auch der Drang alles mit  kopflastigen Argumenten zu verstärken verunsichert die Menschen. Dies ist sicher auch ein Grund der immer wieder zitierten Politikverdrossenheit und damit der mangelnden Bereitschaft unser Grundrecht der Wahlfreiheit war zu nehmen. Die Schlagzeile bestimmt das Gefühl  der  Menschen und nicht der Inhalt. Es ist mehr als angebracht wieder sich miteinander zu unterhalten, zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. „Justament“ Standpunkte führen zu keiner Lösung, sie verhärten nur die Fronten.

Bemerkenswert sind auch die immer wieder zitierten Aussagen von „Fachleuten“. Meistens sind sie reine Theoretiker, die sich hinter ihren wissenschaftlich fundierten Modellen verstecken und diese als Weisheit letzter Schluss von sich geben. Eine Auswirkung ist  sicher die immer stärker werdende Ideologisierung politischer Standpunkte, welche aber so überhaupt nicht in unsere heutige Gesellschaft passen. Wir leben in einer vernetzten Welt, welche auch nicht mehr wegzudenken ist. Diese neue Welt erfordert aber mehr Anstrengung zu einem Miteinander. Die Wertschätzung untereinander zu stärken wäre durchaus eine Möglichkeit wieder etwas mehr Menschlichkeit in unser Leben zu bringen.

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Den Stress in den Griff bekommen

Den Stress in den Griff bekommen

 

Täglich werden wir mit unterschiedlichsten Reizen und Belastungen überflutet. Unser Körper reagiert darauf mit Stress. Er produziert Stresshormone und enorme Energie wird freigesetzt, die uns zu Höchstleistungen beflügelt.

Registriert unser Gehirn über unsere Sinne eine Bedrohung, dann wird das Hormon Cortisol aktiviert. Dadurch erhöht sich der Blutzuckerspiegel, damit unser Gehirn mit ausreichend Energie versorgt ist. Außerdem wird Adrenalin ausgeschüttet. Dadurch kann unser Körper sauerstoffhaltiges Blut umverteilen. Er entzieht es den Verdauungsorganen und der Haut, diese ziehen sich zusammen und drosseln ihre Aktivität. So sind zum Beispiel Hunger und Durst deutlich vermindert. Den Gefäßen der Skelettmuskulatur hingegen wird sauerstoff- und nährstoffreiches Blut zugeführt, sie erweitern sich und sind für eine große Muskelanstrengung bereit. Das bei einer Bedrohung aktivierte vegetative Nervensystem bewirkt aber nicht nur eine Blut-Umverteilung, auch Herz- und Atemfrequenz erhöhen sich, der Blutdruck steigt, die Atemwege erweitern sich und die Pupillen sind vergrößert. Dadurch waren unsere Vorfahren für den Notfall bestens gewappnet. Sie konnten unglaubliche Kräfte aufbringen und vor einem Mamut fliehen oder mit einem Säbelzahntiger kämpfen.

Heutzutage wird unser Leben nicht mehr von Mamuts oder Säbelzahntigern bedroht. Aber eine permanente Reizüberflutung und wachsende Belastungen zwischen Arbeit, Familie und eigenen Ansprüchen stressen enorm und lassen uns ständig auf Hochtouren laufen. Laut einer Studie einer deutschen Krankenkasse sind mittlerweile rund 50 Prozent der Männer und fast zwei Drittel der Frauen dauergestresst.

Fehlende Regenerierung und laufende Überforderung erhöhen dauerhaft unseren Stresshormon-Spiegel. Und das führt zu einer chronischen Überbeanspruchung. Unser Körper reagiert darauf mit Aggression, Ungeduld und Angespanntheit oder aber mit Mattigkeit, Erschöpfung und Depression.

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10 Maßnahmen gegen Erkältung - Teil 3: Mit der richtigen Ernährung gesund bleiben

10 Maßnahmen gegen Erkältung - Teil 3: Mit der richtigen Ernährung gesund bleiben

Unsere übliche Ernährung zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu viele Bestandteile enthält, die uns eher schaden. Nährstoffe hingegen, die unser Körper dringend benötigt, um wichtigen Funktionen nachzukommen, sind kaum oder gar nicht vorhanden. Und so geraten wir inmitten von Überfluss und Überangebot in eine Mangelernährung. Dadurch wird nicht nur unser Immunsystem geschwächt, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden. Auf Dauer macht uns unsere falsche Ernährung richtig krank.

Eine gesunde Mahlzeit besteht aus vielfältigen und vor allem frischen Nahrungsmittel und Getränken, die dicht an Nähr- und Vitalstoffen sind und so für eine ausreichende Zufuhr sämtlicher essenzieller Stoffe und Spurenelemente sorgt. Vor allem verschiedenfarbiges rohes Obst und besonders rohes Gemüse ist reich an zellschützenden Antioxidantien. Diese Helfer machen schon im Vorfeld viele Angreifer, vor allem Chemikalien aller Art unschädlich und entlasten unser Immunsystem deutlich.

Um auf die empfohlene Menge von fünf Portionen Obst und Gemüse zu kommen (eine Portion entspricht der Menge einer geballten Faust), sollte man bereits beim Frühstück anfangen. Äpfel, Birnen, Bananen, Zitrusfrüchte, frisches oder tiefgekühltes Beerenobst lassen sich perfekt mit einem ungesüßten Müsli aus Haferflocken oder einem warmen „Chufli Brei“ aus Erdmandeln kombinieren. Diese Getreidemahlzeiten sind hervorragende Energielieferanten. Sie sättigen nicht nur lange und angenehm, sondern sie liefern eine Menge Ballaststoffe, die der Verdauung förderlich sind. Oder man füllt frische Pilze, Paprika, Tomaten, Gurken, Avocados etc. in ein Omelett; - das Gemüse versorgt mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen und das Frühstücksei sorgt für den Protein-Kick. Und sollte sich das Frühstück zuhause nicht ausgehen, dann nehmen Sie sich Obst und ein Vollkornbrot mit. Dieses lässt sich wunderbar mit frischem Salat, Gemüse, mageren Milchprodukten, wie Topfen, Hüttenkäse oder Käse belegen. Verzichten Sie bewusst auf Weizenbrot, denn dieses hat einen hohen glykämischen Index; - es lässt ihren Blutzuckerspiegel hochschnellen und sie sind nach kurzer Zeit wieder hungrig. Und seien sie auch vorsichtig mit zu vielen Milchprodukten! Diese stammen oft aus Massentierhaltung und wir konsumieren viel zu viel davon. Meiner Erfahrung nach verwerten und vertragen immer mehr Menschen sie immer schlechter!

Zu Mittag sollten Kartoffeln, Getreideprodukte in Form von Vollkorn-Reis und Vollkorn-Nudeln sowie Obst und Gemüse auf ihrem Speiseplan stehen. Bevorzugen sie regionale und saisonale Angebote und greifen sie zu Bioprodukten. Hier ist der Anteil an Schadstoffen, der für zahlreiche Allergien verantwortlich ist, garantiert am geringsten. Und verzichten sie bitte auf den täglichen Wurst- und Fleischkonsum, denn die enormen Mengen, die wir jeden Tag konsumieren, machen uns regelrecht krank. Die berühmte Klosterfrau Hildegard von Bingen, die im 13. Jahrhundert lebte, hat bereits damals erkannt, dass es wichtig ist, nicht täglich Fleisch zu essen. Vielmehr solle man mit rein vegetarischen Gerichten wechseln, immer einen frischen Salat zum Fleisch reichen und darauf achten, dass das Fleisch grundsätzlich nur aus bekannten Quellen stammt. Ich empfehle nur einmal pro Woche Fleisch zu essen, so wie bei unseren Großeltern nur der Sonntagsbraten üblich war, und besonders hier auf Bio-Qualität zu achten. Die idealen Fettlieferanten für ihre Mittagsmahlzeit sind eine Handvoll Nüsse und Samen oder 1 bis 2 Esslöffel kaltgepresste, pflanzliche Öle, wie z.B. Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl, Leinöl, Kürbiskernöl. Sie liefern die für den Körper unerlässlichen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungsprozesse reduzieren und unser Immunsystem gerade jetzt in der kalten Jahreszeit stärken. Auch Meeresfisch, vor allem Lachs, liefert Omega-3-Fettsäuren und kann 1 bis 2mal wöchentlich verzehrt werden. Versuchen sie Butter, Sauerrahm, Schlagobers oder Créme Fraiche stark zu reduzieren oder ganz weg zu lassen. Verzichten Sie vor allem strikt auf minderwertige Öle und Margarinen, auf Streich-, Back- und Bratfette tierischer Herkunft, wie z.B. Schweineschmalz. Vor allem in den zahlreichen Fertig- und Fast-Food-Produkten sind diese Fette zahlreich versteckt. Die Auswirkung auf unseren Körper und unser Immunsystem ist fatal! Ebenfalls stark vertreten in Fertigprodukten sind Zucker und Salz, die ernährungstechnisch unserem Körper keinen Mehrwert liefern und uns massiv schaden. Die aktuellen österreichischen und deutschen Ernährungsberichte kamen zu dem Ergebnis, dass sowohl der Salz-, als auch der Zuckerkonsum ansteigen. Sind sie schlauer und lassen sie raffinierten Zucker einfach weg. Süßen sie stattdessen mit Ahornsirup, Agaven-, Birnen oder Apfeldicksaft. Gehen sie beim Würzen der Speisen sparsam mit Salz um, Kräuter und Gewürze hingegen können sie reichlich verwenden. Versuchen Sie doch mal ein indisches, libanesisches oder mediterranes Rezept und verwenden sie Ingwer, Zimt, Nelken, Muskat, Kümmel, Curcuma und Cayennepfeffer. Kräuter und Gewürze liefern nicht nur verblüffende Geschmackserlebisse, sie enthalten auch reichliche Stoffe, die antibakteriell wirken und so unser Immunsystem entlasten. Außerdem sind zahlreiche Mineralien enthalten, die unsere Leistungsfähigkeit verbessern und das Immunsystem zusätzlich stärken.

Zu Abend gelten die gleichen Regeln wie zu Mittag. Um ihren Stoffwechsel nicht zu sehr zu belasten, sollten sie aber nicht zu spät essen und der Anteil an Gemüse gegenüber Vollkorn-Getreideprodukten sollte überwiegen.

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Studie, Saft und Vergnügen

Unser Podiumsgespräch „IT-Ausstattung – was Unternehmen wirklich brauchen“ ging Ende Oktober vor gut 100 Besucherinnen und Besuchern über die Bühne. Einen Nachbericht zu den Themenschwerpunkten lesen Sie hier in der Novemberausgabe des Telekom & IT Report (E-Paper und PDF-Version). Bei unserem jüngsten Publikumsgespräch mit IT-Bezug sorgten auch die unterschiedlichen Formen der „Neuen Welt des Arbeitens“ natürlich wieder für Gesprächsstoff. Eine der Erkenntnisse dabei war, dass Orangensaft nach wie vor eine der größten Gefahren für IT-Werkzeuge ist. Der Gang in die Wolke ist also gut begründet. Die Säfte bleiben auf der Erde und können keinen Schaden anrichten (siehe Fotos und Video).

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Wollen wir den überhaupt eine Wahrheit?

Wenn man die öffentliche Meinung oder das was man dafür hält betrachtet, ist es schon spannend zu beobachten wie sie entsteht. In den meisten Fällen basiert sie auf Vermutungen oder Gerüchten. Das schlichtweg überbordende Angebot an Informationen trägt seinen Teil dazu bei. Wollen wir den überhaupt die Wahrheit aufnehmen? Ist es nicht überfordernd für die meisten Menschen mit der Realität umzugehen? Wir bauen uns doch alle, ohne Einschränkung, eine Scheinwelt auf in der wir uns wohlfühlen. Wir verdrängen Realitäten und ergeben uns unserer subjektiven Wahrheit. Ein Zustand, der sich in den letzten Jahren zu einem sehr stark egozentrisch geprägten Weltbild der Gesellschaft entwickelt hat.

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10 Maßnahmen gegen Erkältung in der kalten Jahreszeit - Teil 2: Darmgesundheit

10 Maßnahmen gegen Erkältung in der kalten Jahreszeit - Teil 2: Darmgesundheit

Sowohl in der traditionellen chinesischen Medizin, als auch im Ayurveda gilt der Darm als das "Zentrum der Gesundheit". Nicht ohnehin, denn er spielt für unsere Gesundheit eine Schlüsselrolle; - ist unser Darm gesund, dann ist auch unser Immunsystem gesund. Warum Darmgesundheit so essentiell wichtig ist für die Gesunderhaltung unseres Immunsystems und was man speziell tun kann, um dem Darm regelmäßig zu unterstützen, diesen Fragen geht der nachfolgende Artikel nach.

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10 Maßnahmen gegen Erkältungen in der kalten Jahreszeit

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Gerade jetzt im Herbst geht es in den Büros besonders hektisch zu. Dazu kommt das graue, nasskalte Wetter und überall wo man hinkommt, begegnet man Schnupfennasen. Unser Immunsystem muss auf Hochtouren laufen und so ist es kein Wunder, wenn irgendwann das Kratzen im eigenen Hals beginnt und sich eine Grippe ankündigt. Und gerade jetzt passt es überhaupt nicht … Doch was kann man dagegen tun? Welche Maßnahmen kann man ergreifen, um sich vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gerade während der kalten Jahreszeit zu schützen?

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„Ja, und“ geht vor „ja, aber“

Die negativen Meldungen zu Wirtschaft, Konjunktur und politischen Krisen nehmen kein Ende. Es scheint so als wir als Gesellschaft uns immer mehr der Ansage, dass „good news are bad news“ erfreuen. Die kreativen Köpfe der Schlagzeilenkonstruktion sind bald nicht mehr in der Lage etwas Neues zu erfinden. Fachleute oder solche, denen es einfach nur um die Aufmerksamkeit tragen ihr übriges dazu bei.Es sind eben die Horrormeldungen, die Warnungen, die offensichtlich bei den Menschen ankommen. Die Folgen sind klar, die Absicherung der eigenen Position steht im Vordergrund. Solidarität, das Eintreten für die Gemeinschaft erkauft man sich durch Spenden. Das beruhigt die Gemüter und erleichtert die Befindlichkeit. Wenn es aber darum geht für eine Sache einzutreten, sich stark zu machen, dann gibt es die einfache Stellungnahme des „ja, aber“.Wie soll aber die einfache Bürgerin, der einfache Bürger mit gutem Beispiel vorangehen, wenn die politisch Verantwortlichen gleichermaßen agieren? Sie sehen in jeder Diskussion, die Lösungen verlangt nur Probleme. Es ist dieses „ja, aber“. Wir haben eben in Europa derzeit eine Phase, die Kreativität, Vorstellungskraft und vor allem gemeinsames Agieren erfordert. Scheinbar sind wir durch die lange Zeit des Wohlstandes, des Wachstums auf Kosten anderer abgestumpft. Es war in den vergangenen Jahren „ein Segeln bei schönem Wetter“. Jetzt läuft es aber ein wenig anders und wir haben die Fähigkeit scheinbar verloren uns mit Lösungen zu befassen.Jugendarbeitslosigkeit, Flüchtlingsprobleme um nur zwei zu nennen sind Probleme, die wir einfach nicht in den Griff bringen wollen. Denn es ist dieses „ja, aber“. Flüchtlinge unterbringen, ja aber bei den Nachbarn. Jugendlichen Perspektiven bieten „ja, aber“ bei uns ist ja alles in Ordnung. Es hilft nichts, wenn einige der Führungspersönlichkeiten in Europa als große Lehrmeister auftreten. Es gilt endlich die Gesinnung in die andere Richtung zu drehen, „ja, und“ wie lösen wir die Probleme, lasst uns gemeinsam etwas unternehmen.Solange diese nationalistische, egozentrische Gedankenwelt nicht durchbrochen wird haben populistische Strömungen einen Zulauf, der uns im Endeffekt nur noch mehr in diese Abwärtsspirale treibt. Die Welt ist nicht einfacher geworden, sie ist viel komplexer und deshalb ist es notwendig vor allem auf politischer Ebene sich von kurzfristigen durch Meinungsumfragen bestimmten Beliebtheitswerten zu trennen. Wir Menschen orientieren uns an Vorbildern. Sie müssen aber auch einen gesellschaftlich positiven Beitrag liefern und nicht nur ein Beitrag der Klatschspalten sein.Es ist schon bemerkenswert, wenn sich junge Menschen heute angeblich wieder mehr an der Familie, an der Freizeit an der Lebensqualität orientieren. Eine Einstellung die durchaus zu begrüßen ist. Auch hier ist es aber diese „ja, aber“ Einstellung. Das Einkommensniveau darf nicht sinken, der sozialen Standard nicht beeinträchtigt werden. Solange es auf Kosten anderer geht ist das ja auch erfüllbar. Eines wird dabei leider vergessen oder bewusst unterdrückt, es muss ja irgendwie finanziert werden. Der Bankomat muss aber gefüllt werden, automatisch geschieht das nicht. Versuchen wir doch einfach uns weniger an Problem zu orientieren und einfach lösungsorientiertere Gedanken an uns heranlassen. Nicht das „ja, aber“ hilft uns sondern das „ja, und“.

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Die Plattform der Eitelkeiten

Es ist schon interessant die Einträge in den sozialen Netzwerken zu betrachten und auch in ihrer Aussagekraft zu hinterfragen. In vielen Fällen wäre eine Verhaltensstudie in diesem Zusammenhang durchaus angebracht. Ist es wirklich notwendig unzählige Banalitäten von sich zu geben? Sich nicht selten der persönlichen Lächerlichkeit preiszugeben? Sind wir als Menschen schon so vereinsamt, dass wir nicht mehr normal miteinander kommunizieren können? Ja, es gibt Möglichkeiten den Empfängerkreis einzuschränken. Den Kreis der Empfängerinnen und Empfänger oder wie es so schön heißt „Freunden“ einzuschränken. Es gibt aber keine Garantie, dass die Nachricht, das „Posting“ nicht auch anderen Personen zuteilwird.

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Hoch lebe die Toleranz

Die überinformierte Zeit in der wir leben bringt eines immer wieder zu Tage. Ja möglichst wenig Regeln befolgen nur an uns selbst denken und die Gemeinschaft nur dann in den Vordergrund stellen, wenn es uns persönlich nutz oder nicht schadet. Diese Gesinnung nützt vor allem populistischen Strömungen, welche durch volksverdummende Massenmedien unterstützt werden. Der Tendenz in der Kommunikation alles bildhaft darzustellen und Inhalte auf Schlagzeilen zu reduzieren führt letztendlich dazu, dass wir von uns selbst eingeforderte Regeln eben nur dann akzeptieren, wenn es uns unmittelbar betrifft. Ursachen, Wirkung und Folgen werden in einen Topf geschmissen und dann als die große Tatsache dargestellt. Sachlich beurteilte Situationen werden eins zu eins mit Befindlichkeiten, Moral und Emotionen in Einklang gebracht.

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Eindimensionale Kommunikation

Es sind nicht nur die Sommermonate in denen bestimmte Themen in einfacher Art und Weise medial, öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden. Die Vereinfachung der Inhalte und die Darstellung durch Meinungsbildner zeigen immer wieder, dass es nicht um den Inhalt an sich geht, sondern einfach nur das Ziel hat aufzufallen. Die Schlagzeile ist entscheidend und nicht der Inhalt der folgt. So diskutieren wir im Sinne der veröffentlichten Meinung derzeit sehr intensiv ob wir ein „I“ in möglichst viele Worte integrieren um unseren Respekt vor Frauen und Männern zu zeigen.

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Es lebe das Mittelmaß

Jetzt haben wir es wieder schwarz auf weiß. Unsere Kinder sind laut PISA Studie gerade wieder im Mittelmaß gelandet, wenn es um Problemlösungen geht. Problemlösungen, dieeinfach zu bewältigen wären. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand könnte man an die Sache herangehen. Interessant war die Stellungnahme einer Lehrerin im deutschen Fernsehen, die die Fragestellungen als realitätsfremd bezeichnet hat. Ihr Vorschlag war den Umgang mit Mobiltelefonen als Frage heranzuziehen. Nun kann man diese Stellungnahme eigentlich nur als zynischen Scherz betrachten. Wäre man ernsthaft dem Ansinnen näher gegangen, dann würde das bedeuten, dass zwar der Test besser ausfallen würde aber die Analyse noch schlechter wäre.

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