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Mehrwert für ManagerInnen

Größte Herausforderung


Wir beleuchten in dieser Ausgabe den Themenbogen »Intelligente Netze» und diskutieren smarte Infrastrukturen, Geräte und Nutzer aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Bereichen. Während Begriffe wie das Internet der Dinge oder Industrie 4.0 noch bis Ende 2015 den Anschein von Zukunftstrends erwirkten, ist sich die Branche mittlerweile einig: IoT und I 4.0 sind bereits da. Es ist nur eine Frage der Zeit, wie schnell die Unternehmen nun nachrüsten. Die ersten Schritte sind gesetzt, und wer noch nicht dabei ist, könnte sehr schnell von Mitbewerbern überholt werden, die man heute vielleicht noch gar nicht kennt.

Parallel zu diesem Magazin finden Sie in der April-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Report (+) Plus den Nachbericht zu einem Report-Publikumsgespräch zum Thema Digitalisierung. Wir haben mit Vertretern beider Welten gesprochen, IT-Dienstleister und Industrie, und wir waren uns von Anfang an einig: Im Mittelpunkt all dieser Veränderungen steht weiterhin der Mensch. Wie dies Unternehmen in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt lösen – bei allen arbeitsrechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen –, das wollen wir in den kommenden Monaten weiter beleuchten.

Nicht jeder Hilfsarbeiter wird eine höherqualifizierte Stelle finden, wenn die Technik seinen Job übernimmt. Dies wird unsere Gesellschaft noch vor ein Riesenproblem stellen, und dafür braucht es eine vorausschauende Politik – die wohl größte Herausforderung.

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Veranstaltungsreigen

 

 

Das Jahr ist bereits ein Quartal alt und wir können bereits vorsichtig von einem für den Report erfolgreichen Geschäftsjahr sprechen. Die Kommunikation mit unseren Leserinnen und Lesern, der direkte Austausch und die persönliche Diskussion werden weiter zunehmen.

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Was 2016 in der IT wichtig wird

Diese Themen kommen auf IT-Leiter im Jahr 2016 zu. Von Steffen Rieger, Director Infrastructure & Operations, it-novum GmbH.

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Verrückte Wende

Die Strominfrastruktur ist unbestritten Grundlage unseres hohen Lebensstandards. Dennoch stehen Markt und Energiewende derzeit an der Kippe. Während zum Redaktionsschluss die Klimakonferenz in Paris noch im Gange ist – und Stimmen bereits vor viel zu schwammigen Absichtserklärungen warnen –, geht es im österreichischen Stromnetz aufgrund des gestörten Marktes in Europa drunter und drüber. Die gewohnt gute Versorgungssicherheit ist zwar auch dieses Jahr wieder gewährleistet worden – doch wie lange wird dies noch so funktionieren?

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Es tut sich etwas in diesem Land

Smart Metering, der Einsatz intelligenter Stromzähler, ist aktuell das brennende Thema im Netzbereich. 95 % der alten Ferraris-Zähler sollen bis Ende 2019 getauscht werden. Der Grund dafür ist zunächst einmal regulatorischer – also rechtlicher – Natur. Die politische Idee wiederum ist, höhere Transparenz für Verbraucher ebenso wie für die Netzbetreiber zu erreichen. Das Auslesen und Verwalten von Werten in Viertelstundenintervallen soll Energieeinsparungen fördern und in Zukunft auch den Netzbetrieb erleichtern.

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Let's get Digital

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Die Digitalisierung ist branchenübergreifend auf dem Vormarsch. Das Regierungsprojekt „Digitale Roadmap“ ist ein wichtiger Anstoss. Jedes Unternehmen ist gut beraten, sich bereits heute damit auseinandersetzen.

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Stoff für weitere 15 Jahre

Sie halten mit diesem Heft eine ganz besondere Ausgabe des Energie Report in Händen (siehe http://www.report.at/e-paper/energie-report/item/87552-15-jahre-energie-report) : Wir feiern unser 15-jähriges Bestehen und haben dazu Marktbegleiter aus der Wirtschaft zu Statements eingeladen.

Wie Netzbetreiber, Energieversorger, Technologiehersteller, Verbände und Serviceunternehmen über die aktuellen Marktveränderungen denken und welche Herausforderungen die E-Wirtschaft beschäftigen, erfahren Sie wie gewohnt im Energie Report. So viel vorweg: Die Liberalisierung, mit der auch unsere eigene Geschichte vor 15 Jahren begonnen hat, war ein Honigschlecken –  im Vergleich zu den Verwerfungen, Bedrohungen heute.

Die heimische E-Wirtschaft hat es in den vergangenen Jahren trotzdem geschafft, nicht nur symbolisch auf das Wachstumsfeld der Erneuerbaren zu setzen. Die Welt hat sich weitergedreht. Wir erinnern uns: Akteure in diesem Bereich wurden vor gar nicht allzu langer Zeit noch als Spinner abgetan. Heute weiß man, dass in der Energiewirtschaft kaum ein Stein auf dem anderen bleiben wird.

Wie trotzdem langfristig Investitionen möglich sind – das ist die eigentliche Frage. Wir haben diese Frage aus allen Blickwinkeln gestellt. Für uns als Informationsplattform ist jedenfalls gewiss: Der Stoff wird uns auch in den kommenden 15 Jahren nicht ausgehen. Vielen Dank auch für Ihre Treue und Ihr Vertrauen, geschätzte Leserinnen und Leser!

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Kühe, Babies, Autos - Ein Gedanken-Spiel zum Internet-of-Things

Die heutige, von Sensoren dominierte Welt mag auf den ersten Blick beängstigend wirken, doch das Internet of Things bietet bei weitem mehr Vorteile als Nachteile. Drei Szenarien, die ganz Alltägliches in eine neue Ära katapultieren können und die technologisch schon jetzt umsetzbar sind...

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Schmutzige Stromimporte

Es ist ein Wettlauf mit ungleichen Mitteln. Die großen heimischen Energieversorger wie Verbund oder Wien Energie mühen sich ab, trotz ihrer traditionellen Erzeugungsstrukturen mit fossilen Anteilen künftig verstärkt in Erneuerbare zu investieren. Gleichzeitig ringen alternative Energieerzeuger aus Biomasse,
Solar- und Windkraft um Marktpositionen und Legitimation in den Fördermodellen und im Ansehen bei der Bevölkerung. Niemand würde behaupten, dass in Österreich die Themen Nachhaltigkeit und  Energiewende von der versammelten E-Wirtschaft nicht ernst genommen werden. Und doch basieren gut 12 % der verbrauchten elektrischen Energie in Österreich auf Atomkraft – zumindest rechnerisch.

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Start für Netzausbau

Mitte März hat das BMVIT die geplanten Rahmenbedingungen zur Förderung des Breitbandausbaus zur Diskussion gestellt. Im Bereich »Access« soll der Ausbau bestehender Infrastruktur in Gebieten erfolgen, in denen nach Kenntnis einer zuvor durchgeführten Bedarfserhebung keine Versorgung besteht. Unter »Backhaul« werden weiters die geförderten Anbindungen von Insellösungen und Basisstationen verstanden. Und schließlich soll unter dem Arbeitstitel »Leerrohr« in Gebieten, in denen eine Versorgung durch die Provider nicht zu erwarten ist, eine strukturierte Leerverrohrung gefördert. Während in den ersten beiden genannten Bereichen die Telcos bei den Förderungen zum Zug kommen werden, zielt die Lehrverrohrungsförderung auf die Gemeinden ab.

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Vernetzung als große Geschichte

Die Hannover Messe im April zeigt: Die Hersteller ebenso wie die Industriekunden und Unternehmen optimieren unaufhaltsam Anlagen, Maschinen und Prozesse, investieren in neue Technologien und vernetzen Daten an Stellen, an denen es früher noch nicht einmal Computerchips gegeben hat. Energienetze und Unternehmensprozesse werden neu erfunden.

Einen Vorgeschmack auf die Themen der HMI bot die IT-Messe CeBIT am ebengleichen Messegelände einen Monat früher. Viele der Messeauftritte erinnerten an das Flair der Industriemesse: Roboterarme im Großformat, die vor staunendem Publikum Werkstücke anfertigen? Hallen, in denen es um nichts anderes geht, als um Lösungen für die Industrie 4.0? Beides war auf der CeBIT im März zu finden. Der in den vergangenen Jahren wiederholt ausgerufene Trend der fast schon unglaublichen Vernetzung von Dingen, Orten und Industrierobotern in allen Farben und Nuancen findet nun mit konkreten Umsetzungen statt. Klar: Die Vorreiter und Pioniere dazu gibt es seit geraumer Zeit. Für sie ist dies nicht neu. Was nun auffällt, ist die Marktbreite, welche die Vernetzung von Daten über Infrastrukturen hinaus tatsächlich erreicht.

Die Idee von Industrie 4.0 ist keine Vision mehr, sondern so konkret, wie der nächste Auftrag in den Büchern. Was sich Wirtschaft und Menschheit damit in Fragen der Sicherheit antun, ist eine andere Geschichte – wir werden darauf zurückkommen.

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Digitale Impf- und Hygienestrategien

Besonders in Grippezeiten brechen regelmäßig die Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern von Impfungen auf. Zusätzlich verunsichern derzeit Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit Masern oder die Rückkehr längst ausgestorbener Krankheiten, verstärkt durch die Ebola-Epidemie in Afrika oder die Dauerangst vor der statistisch längst überfälligen Pandemie.

Sie werden sich jetzt zu Recht fragen, was das mit de, Thema Cybersecurity zu tun hat?  Nun ja: Bis auf den Umstand, dass in der Computerszene selbst die Viren von Menschen entwickelt werden, zeigen sich in diesen so unterschiedlichen Gebieten doch überraschend viele Ähnlichkeiten.

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Digitalisierung auf der CeBIT 2015

„Digitalisierung“ – so lautet das Motto der diesjährigen CeBIT, dem weltweit größten Event für IT und Digital Business in Hannover. Im Mittelpunkt stehen die vernetzte Wirtschaft und die digitale Transformation. Denn die Digitalisierung mit ihren disruptiven Technologien wie Cloud, Big Data und Mobility ermöglicht komplett neue Geschäftsmodelle und hebt etablierte Marktplayer aus ihren Angeln.

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Mammutaufgabe: Datenlogistik in der industriellen IT

Industrielle IT, die im Hightech-Jargon als „Industrie 4.0“ bezeichnet wird, steuert die dezentrale Fertigung von Industrieprodukten über den Kundenauftrag oder das Produkt selber. Die dazu notwendigen Technologien sind sehr anspruchsvoll – vor allem was den Austausch von Informationen betrifft. Zentrale und weitgehend standardisierte Informationssysteme müssen möglichst kostengünstig und effizient verwaltet werden. Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, eine firmenübergreifende sichere Datenlogistik-Infrastruktur zu betreiben, die aus unterschiedlichsten Produktionsmodulen und via Internet verbundenen Geräte und Plattformen besteht.

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Was Unternehmen tatsächlich brauchen

Der Report Verlag veranstaltet am 28. Oktober ein Podiumsgespräch in Wien zur Frage der optimalen IT-Ausstattung für Organisationen. Wird die IT als Kostenfaktor oder als Hebel für Innovation und Einsparungen in anderen Bereichen gesehen? Wie sieht es mit der Datensicherheit bei der Auslagerung von Prozessen an Dritte aus? Diese Fragen und mehr erläutern wir gemeinsam mit Herstellern, IT-Dienstleistern und IT-Entscheidern aus Unternehmen - und wir machen eine kleine Umfrage im Vorfeld dazu.

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Fluch und Segen

Seit nunmehr 30 Jahren sind wir in der Lage unsere Nachrichten, Informationen auch mit Hilfe elektronischer Mittel zu senden und empfangen. Eigentlich eine schöne Tatsache. Gedanken die durch unseren Kopf gehen könne wir in Windeseile an  mögliche Empfängerinnen und Empfänger weiterleiten. Der leidige Postweg wird damit umgangen und auch kurzfristige Netzausfälle oder Serverprobleme stehen diesem Hochgefühl der Geschwindigkeit nicht im Weg. Auch lassen sich unangenehme Gespräche oder Diskussionen vermeiden. Zu allem Überdruss können wir eine Unmenge an weiteren Informationen dem Mail beifügen und zur Sicherheit auch noch eine Unzahl von möglichen  Personen mit dem Müll zuschütten.

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Schwierige Netzproblematik

Wir haben in einer Podiumsdiskussion im Juni den Blick auf die Herausforderungen für die Energiewirtschaft im Netzbereich gerichtet. Mit dem Forum Versorgungssicherheit, den Wiener Netzen, ABB und Photovoltaik Austria sprachen wir verschiedenste Themen an, die ich folgenderweise zusammenfassen kann: Es ist alles sehr kompliziert. Doch es ist nicht unlösbar, wie unser Gespräch zeigte (siehe Energie Report, Ausgabe 4/2014).

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Das Ende der Arbeitsteilung

Cloud-Infrastrukturen für Unternehmensanwendungen nutzen möchten viele Firmen, die heute konventionelle Rechenzentren einsetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine Neuorientierung der bisherigen Arbeitsteilung zwischen Anwendungen und Infrastrukturen.

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Übermorgen in Sicht

Für die vierte Mobilfunkgeneration LTE wurde eine nahtlose Integration von IP-Verkehr aller Art versprochen. Der IT-Fluss sollte grenzüberschreitend vom Festnetz über WLAN bis in die Mobilfunkinfrastruktur verlaufen. Was bislang LTE aus Konsumentensicht wirklich gebracht hat, sind bessere Bandbreiten und Latenzzeiten. Doch die Vereinheitlichung unterschiedlicher Netzstrukturen in den Services wird schon noch kommen, heißt es. Spätestens nach dem Jahr 2020 werden voraussichtlich die 5G-Netze auch über Europa ausgerollt.

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Weniger ist oft mehr

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ diese Aussage von Paul Watzlawick stimmt heute mehr denn je. Die Frage, die sich stellt: Wie gehen wir mit der Kommunikation, der Weitergabe von Information um? Sind wir überhaupt in der Lage, dieses Überangebot an Informationen noch zu verarbeiten? Können wir die Inhalte auch aufnehmen und verstehen? Die Technologie eröffnet uns heute Möglichkeiten, welche es uns abverlangt, bereits die Antworten voll ausformuliert auf dem Tisch zu haben bevor die Frage eigentlich gestellt wird.

Wir verlangen Prozessabläufe, welche mit den realen Möglichkeiten nicht in Einklang zu bringen sind. Nehmen wir das Beispiel der Katastrophe auf den Philippinen. Fast in Minutenabständen werden hier Informationen weltweit weitergeleitet und Lösungen verlangt, die einfach Zeit brauchen. Wir sind sehr schnell mit unserer Kritik, mit unseren Forderungen. Wir haben kein Gefühl mehr für Realität, keine Geduld bei jeder Tragik der Situation.

Oder nehmen wir die Situation der gegenwärtigen Regierungsverhandlungen. Was hier an übereifrigen Informationsgebern an Zahlen weitergegeben wird ist fast schon lächerlich. Unter dem Vorwand des Demokratiebedürfnisses und der Transparenz werden Aussagen getroffen, welche eher den Anschein erwecken das Ego der Informationsweitergabe zu befriedigen. Natürlich spielen hier die Medien keine zu unterschätzende Rolle. Um zum Beispiel im Printbereich Seiten zu füllen werden immer wieder Inhalte vermittelt, welche sich fast immer auf der Ebene der Vermutung, des Gerüchtes bewegen.

Der Wettbewerb mit den raschlebigen elektronischen Kommunikationsmitteln geht es doch einfach nur darum, Stimmung zu erzeugen, eine Plattform für Populisten zu bieten. Letztere sind ja nicht gefordert reelle Lösungen anzubieten. Wozu auch? Die Gesellschaft fordert ja nur Unterhaltung. Der Gastkommentar von Christian Fleck im Standard vom 16. 11. trifft es auf den Punkt. Unsere „Spaßgesellschaft“ ist mit dem Wohlstand aus Mittelmaß offensichtlich zufrieden. Auszugsweise eine Kernaussage: „Bemerkenswert ist an deren Mitgliedern, erstens, dass sie sozial selbstgenügsam sind, vornehmlich mit ihresgleichen sprechen. Volksbildnerisches Bemühen ist rar, weil nicht sexy. Statt Zuhörern Fragen zu beantworten, gibt's Followers, Retweeten und "Gefällt mir" -Buttons. Zweitens reden sie vielleicht nicht gerne, aber doch regelmäßig über Dinge, von denen sie so wenig Ahnung haben, wie die ihnen Folgenden - und gerade deswegen akklamiert werden.“

Reduzieren wir doch einfach die Menge an weitergegebener Information radikal oder denken wir einfach vor der Weitergabe nach. Nachzudenken ob wir wirklich noch mit Menschen kommunizieren oder es einfach der Technologie überlassen.

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