Garagentore im Vergleich – Welches Tor passt zu Ihnen?



Wenn Sie ein Garagentor auswählen, sollten Sie sich vorab gründlich über die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Garagentorarten informieren. Denn: Tor ist nicht gleich Tor! Grundsätzlich können folgende vier Arten von Garagentoren unterschieden werden:

  • Schwingtor
  • Sektionaltor
  • Rolltor
  • Flügeltor

Welche Garagentorart für Sie am besten geeignet ist, richtet sich nach Ihren persönlichen Vorlieben sowie den räumlichen und baulichen Gegebenheiten. Nachfolgend vergleichen wir die verschiedenen Garagentore für Sie, damit es Ihnen leichter fällt, Ihre Wahl zu treffen.

Schwingtor
Der Klassiker unter den Garagentoren ist das Schwingtor. Es zeichnet sich durch den einteiligen Torflügel aus, der beim Öffnen nach oben und nach vorne schwingt. Dafür wird viel Platz benötigt, den Sie freihalten müssen, um Beschädigungen am Auto oder auch Verletzungen zu verhindern. Je nach Modell wird das Tor mit seitlichen Hebelarmen und Stahlfedern, durch einen elektrischen Antrieb oder per Hand in Richtung Garagendecke geschoben. Schwingtore sind laut Normstahl „denkbar einfach zu bedienen, ausgesprochen sicher und sehr langlebig“. Sie werden in vielen verschiedenen Materialien wie Aluminium, Stahl, Kunststoff und Holz angeboten. Das Material sollte mit Bedacht ausgewählt werden, weil es den Einbruchschutz beeinflusst – und natürlich spielt auch die Sicherheit bei Garagentoren eine wichtige Rolle. Zudem gibt es Schwingtore in vielen Designs: Das klassische Fischgrätenmuster ist sehr verbreitet, aber auch moderne glatte Flächen werden angeboten. In farblicher Hinsicht bleiben ebenfalls keine Wünsche offen.

Sektionaltor
Ein Sektionaltor besteht aus mehreren Sektionen, die über Scharniere miteinander verbunden sind. Sie werden mithilfe von Rollenhaltern in einer 90-Grad-Zarge geführt. Dementsprechend sind Sektionaltore äußerst platzsparend. Im Gegensatz zu Schwingtoren lässt sich der Raum vor der Garage bei einem Sektionaltor voll nutzen. Man unterscheidet Decken- und Seitensektionaltore: Bei ersteren wird das Garagentor direkt unter die Decke geschoben. Bei letzterem öffnet sich das Garagentor wie eine Schiebetür, indem Sie es zu einer Seite an der Wand entlang schieben. Auch Sektionaltore lassen sich per Handkettenzug, per Hand oder mit einem elektrischen Torantrieb öffnen und schließen. Sie können das Tor dank verschiedener Oberflächen, Materialien, Designs und Farben individuell gestalten. Es gibt sogar die Möglichkeit für Lichtausschnitte und integrierte Türen. Darüber hinaus haben gerade Deckensektionaltore den Vorteil, dass sie die Breite und Höhe der Garagenöffnung voll ausnutzen. Speziell für hohe und breite Fahrzeuge sind diese Garagentore also ideal. Seitensektionaltore hingegen haben den Pluspunkt, dass die Garagendecke noch als Raum für Aufhängungen einsetzbar ist.

Rolltor
Ein Rolltor ist aus mehreren Lamellen zusammengesetzt. Der Lamellenpanzer wird genauso wie bei Rollläden oberhalb des Torsturzes aufgerollt. Dabei werden die Lamellen mithilfe von Führungsschieben beim Auf- und Abrollen nach oben und unten geschoben. Rolltore haben ein hohes Gewicht, weshalb größere Varianten mit einem elektrischen Antrieb betrieben werden müssen. Ein Rolltor ist sehr platzsparend und ermöglicht es Ihnen, den Raum vor der Garage zu nutzen. Die Decke der Garage bleibt frei und kann demzufolge als Stauraum dienen.

Flügeltor
Ein Flügeltor besitzt zwei Türen, die nach außen schwingen. Früher waren Flügeltore weit verbreitet. Mittlerweile werden sie aber von den Alternativen ersetzt, weil sie viel Platz vor der Garage erfordern.

Das Ende der Geschichte as we know it.
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