SAP mit Open Source überwachen

Ein Kommentar von Peter Lipp, Sales Manager Austria bei it-novum.

In vielen Unternehmen nimmt das SAP-System eine zentrale Rolle ein, weil alle anderen Bereiche davon abhängig sind. Bei all diesen Unternehmen hat daher die Stabilitätserhöhung des SAP-Systems sowie die Minimierung von Ausfällen und Engpässen höchste Priorität. Logische Konsequenz ist ein umfassendes SAP-Monitoring. Open Source-Systeme bieten sich hier als kostengünstige und flexible Alternative zu proprietären Lösungen an. Das kostenlose Whitepaper „SAP-Monitoring mit Open Source“ zeigt, wie sich mit quelloffenen Tools SAP überwachen lässt.

Ein professionelles SAP-Monitoring bietet, neben der Verbesserung der Stabilität, auch die Möglichkeit der Kostenreduktion durch die Transparenz, die es erzeugt. Zudem können Routinetätigkeiten, wie z. B. das Checken von Logfiles, automatisiert und Ressourcen dadurch anderweitig eingesetzt werden. Und nicht zuletzt dienen verlässliche Performancedaten als Basis für das Reporting und für die Planung.

Herausforderung Drittsysteme

Die zentrale Herausforderung bei der Überwachung von SAP ist es nicht, für das SAP-System alleine ein umfassendes Monitoring aufzubauen. Vielmehr muss das Monitoring zusätzlich auch alle Abhängigkeiten zwischen SAP und Drittsystemen berücksichtigen. Es geht also weit über die Anbindung von CCMS (Computer Center Management System) hinaus und bedarf der Integration mehrerer Schnittstellen und des Einsatzes neuer Technologien. Open Source Tools eignen sich hervorragend, die Lücke zwischen SAP und Drittsystemen zu schließen.

Bordmittel für die Basisüberwachung

Die von SAP zur Verfügung gestellten Bordmittel bieten Zugriff auf alle relevanten Daten und ermöglichen es auch, Komponenten über die reine SAP-Landschaft hinaus zu überwachen. Allerdings ist die Einrichtung und Konfiguration sehr komplex und nur teilweise automatisch möglich. Sind Erweiterungen notwendig, weil die Standardfunktionalitäten nicht mehr ausreichen, wird es schnell noch komplizierter. Auch die Einarbeitung in diese Anwendungen ist schwierig und erfordert ein sehr tiefes Verständnis der jeweiligen Lösung. Zudem gestaltet sich die Integration von verschiedenen Tools in Eigenregie häufig sehr aufwändig.

Open Source als tragfähige Alternative

Open Source-Systeme stellen eine veritable Alternative dar, wenn es darum geht, eine integrierte SAP-Monitoring- und Management-Lösung aufzubauen. Sie bieten alle Vorteile einer offenen Architektur und Anbindungen über Schnittstellen. Sie können individuelle Anforderungen flexibel umsetzen und zusätzliche Funktionalitäten unkompliziert abdecken. Der hohe Automatisierungsgrad dieser Tools macht das Management zusätzlich einfacher und verschafft der IT Zeit, die sie in anderen Aufgabenfeldern nutzen kann.

Ziel: Vollständigkeit und Umbrella-System

Ein vollständiges SAP-Monitoring muss auf jeden Fall diese fünf Bereiche umfassen: Hardware, Betriebssystem, Datenbank, SAP-Basis und Applikationen. Wenn sich dazu noch die gewonnenen Daten in ein übergeordnetes Management-System integrieren lassen, wird das Monitoring zum wertvollen Tool für jedes Unternehmen. Denn in so einem Tool, wie etwa openITCOCKPIT, lassen sich die Daten übersichtlich visualisieren. Darüber hinaus können Systeme wie das Ticketing, eine CMDB oder End2End-Tests eingebunden werden. Durch das so ermöglichte Umbrella-Management kann das SAP-Monitoring echten Mehrwert für das Unternehmen generieren.

 

Das Whitepaper „Flexibles und tiefgreifendes SAP-Monitoring mit Open Source“ beschreibt die Überwachung von SAP-Systemen gut verständlich und sehr ausführlich.

 

 

 

 

 

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