Fachkongress „Vernetzte Mobilität“ 2020 in Wien: Aufbruch in ein neues Zeitalter

Am 16. Jänner wird der internationale Fachkongress „Vernetzte Mobilität“ stattfinden. Thematisch beschäftigt sich das Event mit dem „Aufbruch in ein neues Zeitalter der Mobilität“.

Die Zukunft wird elektrisch
Der Fachkongress lockt Interessierte mit seiner Themenvielfalt. Den Anfang macht Prof. Dr. Bratzel, der in seinem Vortrag den Wandel der Automobilbranche erörtert. Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen sich Autobauer mit Innovationen auseinandersetzen und dem starken Wettbewerb standhalten. Dass Wettbewerb aber auch gut für den Markt ist, verdeutlichen andere Industrien, die sich zum Beispiel die Digitalisierung zunutze gemacht haben. In der virtuellen Spielebranche werben viele Glücksspielanbieter zum Beispiel mit einem besonders herausragenden Online Casino Bonus. Spieler reagieren auf das vielfältige Angebot mit der entsprechenden Nachfrage. Digitale Anwendungen folgen dem gleichen Prinzip. Mit neuen Apps versuchen Entwickler auf Trends und Bedürfnisse einzugehen. Nutzer können so passende Angebote herausfiltern. Wenn man nun die Parallele zur Autoindustrie zieht, ist es kein Wunder, dass alternativen Zukunftskonzepten wie Elektromobilität und Autonomes Fahren so viel Bedeutung beigemessen wird und sich dabei die Frage stellt, wer den Wettbewerb, den „Kampf der Welten“, für sich entscheiden wird. Dieser wird laut Prof. Dr. Bratzel zwischen der Automobilindustrie und den Digital oder Big Data Playern entfacht werden. Aber auch ganz praktische Aspekte der Elektromobilität werden auf dem Fachkongress diskutiert. Mit seinem Vortrag „Jeder E-Driver will fahren und nicht laden“ beschäftigt sich Andreas Blin mit der Ladeinfrastruktur und deren Ausbau. Nach Angaben des BEÖ, dem Bundesverband Elektromobilität Österreich, gibt es bereits mehr als 5.500 öffentliche Ladepunkte im Land – Tendenz steigend. Der BEÖ gibt auch an, dass E-Fahrer alle 30 Kilometer einen öffentlichen Ladeanschluss finden. Ein weiteres spannendes Thema ist die „Connected Mobility“, die die Idee des Autonomen Fahrens beleuchtet. Sprecher Dipl.-Ing. Wolfgang Kurz wirft hier Fragen wie „Wie lassen sich die riesigen Innovationspotenziale der Digitalisierung für die Mobilität nutzen?“ auf und setzt die Hauptakteure Mensch, Auto, Infrastruktur und Cloud in Beziehung zueinander.



Erstmalig auf der Vienna Autoshow: Eigener E-Mobility-Bereich

Zeitlich abgestimmt findet der Fachkongress am ersten Messetag der Vienna Autoshow, Österreichs größter Automobilmesse, statt. Einer der Höhepunkte der Autoshow wird die E-Mobility Area in Halle C sein, die es so erstmalig zu erleben gibt. Auf 450 Quadratmetern werden alternative Antriebskonzepte aufgezeigt und über Elektroauto-Mythen aufgeklärt. Wie viel Geld könnten Sie mit einem batteriebetriebenen Fahrzeug wohl sparen? Ein individueller Kostenrechner steht für Interessierte bereit. Zudem gibt es ein interaktives Quiz mit Fragen rund um die Elektromobilität. Die Vienna Autoshow läuft bis zum 19. Jänner 2020. Um die Orientierung in der Messe nicht zu verlieren, können sich Besucher den Hallenplan herunterladen. Wer das erste Mal auf der Vienna Autoshow ist und sich einen ersten Eindruck machen möchte, kann auf der offiziellen Webseite übrigens auch auf das Messemagazin der vorigen Autoshow zugreifen.


Besonders im letzten Jahrzehnt wurden große Sprünge im Bereich Elektromobilität gemacht. Die meisten Autohersteller haben mindestens ein vollelektrisches Modell in der Herstellungsphase, Plug-in-Hybride entwickeln sich ständig weiter und der Wunsch, sich klimaneutral fortzubewegen, wird in der Bevölkerung immer größer. Im Rahmen der Vienna Autoshow klärt der Fachkongress „Vernetzte Mobilität“ 2020 über neue Technologien und „postfossile Mobilitätskonzepte“ auf. Nach dem Kongress bietet Österreichs größte Automesse mit einem eigenen E-Mobility-Bereich weitere Recherchemöglichkeiten zum Thema. 




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