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Big-Data-Kräftemangel

Die IT-Branche hat wieder einen handfesten Fachkräftemangel zu beklagen. Die Trends werden ja stets gleich beschrieben, egal in welche Wirtschaftsbereiche man blickt: Märkte wandeln sich, Firmen müssen sich transformieren, um zu überleben, und Produkte werden zunehmend zu Services – das alles natürlich mit Hilfe des Werkzeugkastens IT. Oder besser: Die IT ist nicht mehr ein Tool, sondern die Säule für künftiges Geschäft.

Großen Datenmengen kommt in der steigenden Datenflut eine besondere Bedeutung bei. Big Data ist der Inbegriff für das neue Gold im Business. Entwickler, die dazu über Hadoop-Kenntnisse verfügen, sind jetzt besonders gefragt. Steckte das Java-Framework Hadoop noch vor wenigen Jahren in den Kinderschuhen – es startete als kleines Projekt bei Yahoo –, gilt es heute als Big-Data-Umgebung schlechthin. Die Open-Source-Technik ersetzt teure Supercomputer, indem Rechenleistung einfach auf Standardserver verteilt wird. Größere Hadoop-Installationen umfassen bereits bis zu 10.000 Knoten. Und natürlich ist diese Datenverarbeitung im großen Stil aus der Cloud durchführbar. So auch die verwandte Technologie Apache Storm, die als Hadoop der Realtime-Analyse gilt. Banken nutzen sie, um rasch Abweichungen in Datenströmen erkennen zu können.

Fähigen Hadoop/Storm-Entwicklern werden mitunter Gehälter von 6000 Euro bezahlt. Haben Sie so jemanden im Haus? Seien Sie freundlich zu ihr - oder zu ihm.

Jetzt haut der Mittelstand den Hut drauf
Auf das Zelt gekommen?