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Mehrwert für ManagerInnen

Alles Gute für 2015

2014 war für die heimische Bauwirtschaft nicht leicht. Zwar hat das Jahr witterungsbedingt ganz gut begonnen, dann aber stärker als erwartet nachgelassen. Und 2015 scheint aus heutiger Sicht auch nicht wirklich einfacher zu werden, wenn man den immer schauderhafteren Zahlen der Wirtschaftsforscher Glauben schenkt. Und doch zeigen die zahlreichen O-Töne in dieser Ausgabe des Bau & Immobilien Reports, dass es für die Branche keinen Grund gibt, den Kopf in den Sand zu stecken. »Die Stimmung ist schlechter als die Realität«, sagt etwa der neue fischer-Geschäftsführer Christian Greicha (S. 48). Und auch der scheidende VÖZ-Geschäftsführer Felix Friembichler sieht keinen Grund, das neue Jahr mit übertriebener Besorgnis zu begehen (S. 30). Sogar »richtig positiv« blickt S Immo Vorstand Ernst Vejdovszky ins neue Jahr (S. 34). Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass sie Recht behalten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für das nächste Jahr, bedanke mich an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf ein spannendes Jahr 2015.

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Recycling-Baustoffverordnung – alles neu, aber wirklich besser?

Der Umweltminister hat Mitte November den Begutachtungsentwurf für die Recycling-Baustoffverordnung vorgelegt. Damit wird erstmalig für einige ­Rezyklate das Erreichen des Abfallendes möglich, für eine überwiegende Mehrheit jedoch nicht.

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Ermutigender Anfang

Bei unserem jüngsten Podiumsgespräch zu einem Energie-Thema gingen wieder die Wogen hoch. Bei der Publikumsdiskussion „Photovoltaik im Stadtbild“ waren die aktuelle Wiener Bauordnungsnovelle, der sogenannte Wiener Solarstandard, ebenso wie die technischen und wirtschaftlichen neuen Möglichkeiten dazu im Gespräch.

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Licht und Schatten

Das Editorial aus der September-Ausgabe des Bau & Immobilien Report:

"Wettertechnisch war der Sommer heuer völlig zu vergessen. Auch für Aktionäre aus der Bau- und Immobilienbranche waren die Sommermonate eher wolkig als heiter. Mit wenigen Ausnahmen mussten fast alle an der Wiener Börse gelisteten Titel aus der Branche Verluste hinnehmen. Auch der Verkauf des Zementwerkes in Mannersdorf geht für heimische Interessenten in eine wenig erfreuliche Richtung. Derzeit scheint alles dem Primat der Schnelligkeit unterworfen zu werden. Eine nachhaltige, nationale Lösung rückt damit in weite Ferne. Klappen könnte es nur über Umwege. Mehr dazu finden Sie auf den nächsten Seiten. Gute Nachrichten gibt es dafür in Sachen Vergabe. Bei ÖBB und Asfinag scheint die Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei, erste Pilotprojekte nach dem Bestbieterprinzip sind auf Schiene oder in der Pipeline (S. 22). Über das alles und noch viel mehr werden wir auch im Rahmen der Enquete »Chance Hochbau« am 25. September (14:30 bis 17:00 Uhr) im Gironcoli-Kristall im Strabag-Haus diskutieren. Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen."

 

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Das stille Aushöhlen der dezentralen Regionen

Während in den urbanen Zentren ein leichter Aufschwung zu spüren ist, hinken die ländlichen Regionen hinterher. Gefragt ist ein bundesweites Wohnbau- und Infrastrukturkonzept – aber das scheitert derzeit noch an Partikularinteressen. 

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Es ist einiges los

Von wegen Sommerloch: Es tut sich aktuell einiges in der Baubranche. Die Ankündigung von Lafarge, sich proaktiv vom Zementwerk in Mannersdorf zu trennen, hat einiges an Begehrlichkeiten geweckt. Die Liste der Interessenten ist lang und prominent und reicht von Kirchdorfer über Leube und Cemex bis zur Strabag. Wer tatsächlich zum Zug kommen wird, steht in den Sternen. Treffend formuliert hat es Matthias Pfützner, Marketing-Chef bei Kirchdorfer: »Sicher ist nur, dass die Zementbranche in den kommenden Monaten spannende Zeiten erleben wird.« 

Ein weiteres heißes Eisen in der Branche ist das Thema Vergaberecht. Da scheint es nach Recherchen des Bau & Immobilien Reports seitens ÖBB und Asfinag endlich Bewegung in Richtung Bestbieterprinzip zu geben. Gut so.

Diese Themen und noch viel mehr werden wir auch heuer wieder auf der Enquete »Chance Hochbau« am 25. September im Gironcoli-Kristall im Strabag-Haus diskutieren. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.

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Wichtiger Schlag gegen die Baumafia

Die Spitze des Eisbergs ist zerstört – jetzt gilt es, mit weiterem Einsatz und verschärften gesetzlichen Maßnahmen den gesamten Baumafia-Berg abzutragen.

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Freiwillig dual

Der Weg zur Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie darf keine Einbahnstraße sein.

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Das österreichische Energieeffizienzgesetz – zweiter Anlauf

Ziemlich genau vor einem Jahr scheiterte der Entwurf zum österreichischen Energieeffizienzgesetz (EEffG) am Widerstand der Opposition. Droht dem Entwurf 2014 das gleiche Schicksal?

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Smart Cities

In Wien hat der Gemeinderat eben ein Smart-City-Konzept beschlossen, dem ein umfassendes Strategiepapier zugrunde liegt, das von der Opposition gleich einmal ordentlich zerpflückt wurde. Die Regierungsparteien setzen auf die drei Themenschwerpunkte Ressourcen, Innovation und Lebensqualität, um zu bekannten Smart-City-Vorreiterstädten wie Kopenhagen, Stockholm oder Amsterdam aufzuschließen. Der ÖVP kommen die Themen Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum zu kurz, zudem ortet man im Brain Drain ein »ernsthaftes Problem« auf dem Weg zur Smart City. Das sieht man bei der FPÖ ganz anders. Dort wird gleich die komplette Smart-City-Strategie in Frage stellt und ein Hauptgrund, warum das mit der Smart City ohnehin nichts werden kann, völlig überraschend in der Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte gesehen.

Worauf es bei einer Smart City abseits parteipolitischer Querelen wirklich ankommt, lesen Sie in der Ausgabe 6 des Bau & Immobilien Report.

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Wohnbaupolitik adé

So positiv die Ansagen im Wahlkampf waren, so ernüchternd ist die Realität im Koalitionsalltag. Eine Wohnbaupolitik, die diesen Namen auch verdient, ist nicht Sicht. 

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Je billiger das Angebot, desto größer die Gauner dahinter

Die Arbeitslosigkeit am Bau muss mit dem Bestbieterprinzip bekämpft werden.

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Fußball-WM muss neu vergeben werden

Die WM 2022 in Katar steht aktuell für mehr als 1.200 getötete Bauarbeiter, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Verstöße gegen Menschenrechte und neuerliche Bestechungsvorwürfe. Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) fordert die FIFA auf, endlich zu reagieren und die WM 2022 neu zu vergeben.

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Billigstanbieter vernichten Arbeitsplätze

Die Investitionsquote in Europa sinkt. Der Wettbewerb bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben wird immer schärfer. Billigstanbieter mit Billigstarbeitern gefährden regionale Arbeitsplätze. Gleicher Grundlohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort ist bereits gesetzlich geregelt. Bei den Lohnnebenkos­ten gibt es jedoch noch Wettbewerbsvorteile für ausländische Mitbewerber.

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Kleine Maßnahme, große Wirkung

Mit dem Sanierungsscheck alleine werden die Energieeffizienzziele der EU nicht zu erreichen sein. Aber er ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mit einem geringen Mitteleinsatz viel bewegt werden kann und Fördergelder punktgenau dort ankommen, wo es nötig ist.

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Machtwort gefragt

Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die berühmten 276 Millionen Euro, die der Bund den Ländern für zusätzlichen Wohnbau zur Verfügung stellen wollte, werden nicht auf der Baustelle ankommen. Statt sich über den unverhofften Geldsegen zu freuen, prangerten die Länder die Bedingungen an, die der Bund an die Förderung knüpfte, und verzögerten so die Auszahlung. Jetzt ist das Geld ganz weg, fließt stattdessen in die Hypo. Vor diesem Hintergrund sollte die Bauwirtschaft nicht allzu große Hoffnungen in den kommenden Finanzausgleich setzen. Eine Zweckbindung der Wohnbauförderung ist so in weiter Ferne. Außer der Bund spricht endlich einmal ein Machtwort. Denn wie heißt es so schön: Wer zahlt, schafft an ...

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Geld und Wertschöpfung müssen in Österreich ankommen

Die Asfinag hält am Budgetplan fest und investiert heuer 880 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von Autobahnen. Das ist richtig und begrüßenswert. Es muss aber sichergestellt sein, dass das Geld bei der heimischen Wirtschaft und den Beschäftigten in Österreich auch wirklich ankommt, um dadurch den dringend notwendigen Konjunkturimpuls auszulösen. Dazu müssen die Ausschreibungskriterien so gestaltet werden, dass das Best- und nicht das Billigstbieterprinzip gilt. Lohndumping und unseriöse Subvergaben an Billigstfirmen dürfen hier keinen Platz haben. Immerhin handelt es sich bei diesen Investitionen um Steuergeld.

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EU-Kommission zeigt erstmals Weitblick

Mit Spannung hat die interessierte europäische Öffentlichkeit die Präsentation der zukünftigen EU-Klima- und Energieziele am 22. Jänner 2014 erwartet. In der Mitteilung über den Politikrahmen »A policy framework of climate and energy in the period from 2020 to 2030« sind die Überlegungen zu den drei Zielen CO2, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz festgehalten. Begleitet wird dieses Dokument von einem umfangreichen Bericht über Energiepreise und –treiber in Europa sowie von einer Mitteilung zur Re-Industrialisierung »For a european industrial renaissance«. Entgegen den Erwartungen stellte die Kommission nicht die neue Carbon Leakage-Liste, sondern Überlegungen für eine Reform des EU-ETS ab 2021 vor. Als Instrument soll eine Marktstabilitätsreserve eingerichtet werden, die je nach Entwicklung ein Zertifikatsvolumen aus dem Versteigerungsangebot nimmt oder zuführt.

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Verringerung des Brandschutzniveaus erhöht die Baukosten

Im Rahmen der OIB-Richtlinie 2 soll die Anforderung an die Brennbarkeit von Baustoffen für einige Gebäudeklassen gestrichen werden. Dafür sollen Sprinkleranlagen und Rauchmelder verpflichtend werden. Das macht das Bauen nicht billiger, reduziert aber die Sicherheit für die Bewohner.

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Österreichisch denken

Eine große Ehre wurde den österreichischen Bausozialpartnern zuteil. Auf Einladung des Europäischen Gewerkschaftsbundes präsentierten sie in Brüssel die gemeinsame Nachhaltigkeitsinitiative »Umwelt+Bauen«. Auch wenn sich die EGB-Generalsekretärin Bernadette Segol von den Erfolgen der Initiative begeistert zeigte, ganz geheuer war ihr die enge Zusammenarbeit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen nicht. »Auf europäischer Ebene sprechen Unternehmen und Gewerkschaften leider nicht dieselbe Sprache«, so Segol. Ob sich das heimische Erfolgsmodell in Zukunft auch in anderen Ländern Europa umsetzen lässt, wird von der Gesprächsbereitschaft – um nicht zu sagen Situationselastizität – der jeweiligen Player abhängen. GBH-Chef Josef Muchitsch brachte es in Brüssel schmunzelnd auf den Punkt: »Man müsste halt in Europa öfter mal ein bisschen österreichisch denken.«

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