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Konstruktive Lohnverhandlungen brauchen gute Sozialpartnerschaft

Die Wirtschaftsdaten in den Bau-, Holz- und Steinbranchen sind hervorragend und die Basis dafür, gute KV-Abschlüsse und faire Lohnerhöhungen für die Beschäftigten zu erreichen – ohne großes Tamtam, ohne »Säbelrasseln und Zähnefletschen«.

Die bisher gute Sozialpartnerschaft in den Bau-, Holz- und Steinbranchen steht auf dem Prüfstand. Bisher haben wir es Jahr für Jahr geschafft, Verhandlungen auf Augenhöhe zu führen, und damit faire und für beide Seiten gut vertretbare Ergebnisse zu erzielen. Erfolg ist, wenn beide Seiten den Verhandlungstisch zufrieden verlassen.

Dieses gute Einvernehmen ermöglichte es uns auch, in so erfolgreichen Initiativen wie »UMWELT + BAUEN« oder »Faire Vergaben sichern Arbeitsplätze!« eng zusammenzuarbeiten. Diese Initiativen werden auch in Zukunft auf Sozialpartnerebene fortgesetzt. Dazu bedarf es eines großen gegenseitigen Vertrauens.

Dieses Vertrauen setze ich auch in unsere Sozialpartner, mit denen wir heuer noch Lohnverhandlungen führen werden. Ich wünsche mir Fairness und ein ehrliches Bestreben auf beiden Seiten, für die Beschäftigten in unseren Branchen, die hervorragende Arbeit leisten, auch gute Lohnabschlüsse und faire Rahmenbedingungen zu erreichen.

Die Gewerkschaft und die Stein- und keramische Industrie sowie die Holz- und Sägeindustrie zeigen vor, wie eine gelebte Sozialpartnerschaft funktioniert. In diesen Bereichen haben wir heuer gemeinsam bewiesen, dass es auch unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen möglich ist, ohne Kampfmaßnahmen in nur einer Verhandlungsrunde einen fairen Abschluss zu erreichen.

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