Zement und Beton über Landesgrenzen hinaus

Bernhard Auer und Lutz Weber (beide Geschäftsführer Wietersdorfer Alpacem) präsentieren die neue Dachmarke für das Geschäftsfeld Beton und Zement für den Alpe-Adria-Raum. Bernhard Auer und Lutz Weber (beide Geschäftsführer Wietersdorfer Alpacem) präsentieren die neue Dachmarke für das Geschäftsfeld Beton und Zement für den Alpe-Adria-Raum.

Das Wietersdorfer Geschäftsfeld Zement und Beton tritt einheitlich mit neuer Dachmarke Alpacem auf und will damit seine Marktführerschaft im Alpe-Adria-Raum ausbauen.

Vor 125 Jahren legten die Gebrüder Knoch in Wietersdorf/Kärnten mit einem Zementwerk den Grundstein für die Wietersdorfer Gruppe. Daraus entwickelten sich im Laufe der nächsten zwölf Jahrzehnte fünf Geschäftsfelder. Das älteste dieser Geschäftsfelder – Zement und Beton – ist heute im Alpe-Adria-Raum Marktführer im Bereich Zement und Bindemittel. Um diese führende Marktposition in Zukunft kontinuierlich auszubauen, wird das Geschäftsfeld Zement und Beton künftig unter der einheitlichen Dachmarke Alpacem auftreten. Alle Aktivitäten rund um Entwicklung, Produktion, Weiterverarbeitung und Vertrieb von hochwertigem Zement und Beton werden unter dem Alpacem-Dach gebündelt. Daraus verspricht sich das Unternehmen Synergieeffekte, die wesentliche Impulse für den Ausbau der Marktführerschaft im Alpe-Adria-Raum geben sollen.

Sechs regionale Unternehmen in drei Ländern unter einem Dach
„Unter dem Dach Alpacem bilden wir mit den lokalen Marken eine zukunftsorientierte und wettbewerbsfähige Einheit. Diese wird von unseren motivierten und kompetenten Mitarbeitern getragen. Mit Alpacem setzen wir nun den nächsten Schritt, um noch effizienter zu werden und unserem Streben nach Exzellenz nachzukommen. Damit ermöglichen wir schließlich die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum im Alpe-Adria-Raum“, so der Wietersdorfer Alpacem-Geschäftsführer Bernhard Auer.

Die Namensgebung der neuen Dachmarke war für die Wietersdorfer eine bewusste Entscheidung, um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zu stärken und gegenüber den Kunden als eine schlagkräftige Einheit in der Region wahrgenommen zu werden. Dabei steht das „Alpa“ für Alpe-Adria, der Region aus denen die sechs Unternehmen des Bereiches Zement und Beton stammen. „Cem“ steht schließlich für Zement & Beton. Denn Zement war in der Vergangenheit die Kernkompetenz und wird dies auch in Zukunft sein.

Mit der neuen Dachmarke wird auch ein stärkerer Markenauftritt in der Alpe-Adria-Region einhergehen. Die Dachmarke Alpacem wird künftig gemeinsam mit den regionalen Marken in den drei Ländern sichtbar werden. Das Geschäftsfeld Zement und Beton der Wietersdorfer Gruppe ist mit sechs regional verwurzelten Unternehmen in Österreich, Slowenien und Italien vertreten. Dazu zählen neben den österreichischen Unternehmen w&p Zement und w&p Beton, die beiden slowenischen Unternehmen Salonit Anhovo und Rokava Beton sowie die italienischen Unternehmen w&p Cementi und Friulana Calcestruzzi. Gemeinsam erwirtschafteten diese im Geschäftsjahr 2017 mit insgesamt 19 Standorten im Alpe-Adria-Raum einen konsolidierten Umsatz von 155 Millionen Euro. Alpacem beschäftig derzeit rund 640 Mitarbeiter.

Länderübergreifende Kompetenzentwicklung
Synergieeffekte durch die Bündelung der Zement- und Betonkompetenzen erwartet sich Alpacem vor allem im Bereich Forschung & Entwicklung sowie in der Produktions- und Anwendungstechnik. „Wir haben insbesondere an den Standorten in Wietersdorf und Anhovo in den letzten Jahren innovative Technologien für die Zementproduktion entwickelt und umgesetzt und werden nun durch ein Zusammenrücken der gesamten Organisation diese Innovationen all unseren Standorten zugänglich machen. Wir wollen in Zukunft über Ländergrenzen hinweg unsere Kompetenzen entwickeln und damit unsere Marktführerschaft stärken“, erklärt Lutz Weber, Geschäftsführer der Wietersdorfer Alpacem, zu den Hintergründen.

An wichtigen Bauprojekten im Alpe-Adria Raum beteiligt
Bereits jetzt sind die sechs regionalen Unternehmen von Alpacem an wichtigen Bauprojekten im Alpe-Adria-Raum beteiligt: So liefert w&p Zement aus Kärnten Beton und Bindemittel für den Ausbau der Koralmbahn sowie für den S36-Bau bei Unzmarkt. In Slowenien wurde mit Beton von Salonit Anhovo das Magna Steyr-Werk in Maribor/ Hoče errichtet sowie die Verteilerzentren der Lebensmittelketten Lidl und Spar. Die Krankenhäuser in Pordenone, Triest und Udine sowie der Autobahnausbau zwischen Venedig und Triest wurde von w&p Cementi aus Italien mit Baustoffen versorgt.

In Zukunft werden nun unter dem Alpacem-Dach gemeinsame Vertriebsaktivitäten gestartet, um die Marktführerschaft auszubauen.

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