Podium

Die griechische Tragödie – die eigentlich längst eine europäische ist – beginnt gerade ihren nächsten Akt: Die Bevölkerung rebelliert gegen die rigorosen Sparprogramme und straft die politischen Eliten gnadenlos ab.  Notwendige Reformen werden dadurch noch viel schwieriger, weil die parlamentarischen Mehrheiten kaum mehr zu erreichen sind.
Irgendwie dämmert es den Politgranden, dass Kostensenken allein wenig bringt, wenn zur gleichen Zeit die Steuereinnahmen wegbrechen. Wachstum sei die Lösung, Infrastruktur müsse man jetzt bauen, heißt es. Doch gerade das Beispiel Spanien belegt: Auch hervorragende Straßen und Wohnungen verhindern Massenarbeitslosigkeit nicht. Wenn Transferzahlungen funktionierten und wenn Deficit-Spending ein Weg wäre, dann müsste Griechenland das reichste Land der Welt sein: Niemand hat über Jahrzehnte so viel Fördergelder bekommen wie die Hellenen.
Staatlich lässt sich Wachstum nicht verordnen.  Bürokraten , die darüber entscheiden, wie und welche Unternehmen funktionieren sollten, sind ein Garant für Misserfolg. Wachstum entsteht aus einer dynamischen, innovativen Kultur heraus, wird geschaffen von Leuten, die »unternehmen« wollen und nicht von Subventionsempfängern und Frühpensionisten.
Die Bürokratie kann dazu nur eines tun: höflich zur Seite treten und den Weg frei machen.


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Robert Dick, Bereichsleiter für Qualität, Umwelt und Sicherheit bei MACO.Am 12. April 2012 erhielt die Mayer & Co Beschläge GmbH (MACO) das Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitszertifikat der Quality Austria. Robert Dick, Bereichsleiter für Qualität, Umwelt und Sicherheit, im Interview.


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Christoph Leitl: ''Wir wollen die soziale Absicherung im engen Dialog mit den betroffenen EPU und Kleinunternehmen weiter verbessern.''Ein Gastkommentar von Christoph Leitl.


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Gilbert Rukschcio: ''Wirtschaftstreibende, Unternehmen oder Verbände können es sich schlichtweg nicht leisten, auf Lobbying zu verzichten.''Luxus oder Notwendigkeit? Lobbying gilt derzeit als »böse« und »schmutzig«, die Wirtschaft schnallt den Gürtel enger. Bei aktiver Interessensvertretung zu sparen, mag daher logisch erscheinen.  

Von Gilbert Rukschcio


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karl Brenke, DIW: ''Man muss skeptisch sein, ob all die künftigen Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt unterkommen werden.''Karl Brenke im Interview.


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Marion Weber, Kienbaum: ''Frauen kippen zwischen 30 und 40 aus dem klassischen Karrieremodell heraus.''Marion Weber im Interview.


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''In Brüssel kommt es nicht nur darauf an, wen man kennt, sondern fast noch mehr darauf, was man zu sagen hat'', weiß Gilbert Rukschcio aus seiner Erfahrung als Berater und Lobbyist in der EU-Hauptstadt. ... Werden Österreicher gehört?

Ein Kommentar von Gilbert Rukschcio.


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Helmut Sattler: ''Ergonomie, Akustik und Licht sorgen für Wohlgefühl.''Helmut Sattler im Interview.


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''Für das Jahr 2012 rechnen wir mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt von etwa 10.000 bis 15.000 Personen'', sagt Johannes Kopf.Die Zahl der Arbeitslosen steigt.


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''Das Vertrauen der Finanzmärkte und der europäischen Bürger kann man nur zurückgewinnen, wenn Defizitsünder wirklich sanktioniert werden'', ist Christoph Leitl überzeugt.Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl im Interview.


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Wiener Gewerbe und Handwerk und Wiener Handel setzen auf Loyalität im Unternehmen.


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